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Veröffentlicht am  19.06.11, 21:53 Uhr von  Alexander Trust

Brink-Nutzerdaten von LulzSec gehackt

Brink Brink - Screenshot

Offenbar wurden Brink-Nutzerdaten von Lulzsec gehackt. Laut Eigenauskunft der Hackergruppe LulzSec befinden sich die gehackten Daten von 200.000 Brink-Spielern in ihrem Besitz. Veröffentlichen wollen sie diese (angeblich) nicht. Aufrütteln wollen sie die Gamer – und auch ein bisschen unterhalten werden. Der Shooter von Bethesda wurde für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 veröffentlicht.

Laut eigenen Aussagen hat sich die anonyme Hackergruppe LulzSec auch an den Brink-Servern zu schaffen gemacht. In einem Statement behaupten die Hacker, über 200.000 Datensätze von Brink-Spielern zu verfügen. Es ist dabei nicht bekannt, ob diese Datensätze speziell PC-Gamer oder Konsolen-Spieler von der Xbox 360 oder PS3 umfassen.

Man wolle die Daten nicht veröffentlichen, heißt es seitens Lulzsec, sondern die Gamer aufrütteln und sie zu einem wachsameren Umgang mit ihren Daten auffordern. Dass auch der Entertainment-Faktor eine Rolle spielt, geben sie im selben Atemzug gerne zu (vgl. lulzsecurity, engl.).

“What makes you think a hacker isn’t silently sitting inside all of these right now, sniping out individual people, or perhaps selling them off? (…) We’re sitting on 200,000 Brink users right now that we never gave out. It might make you feel safe knowing we told you, so that Brink users may change their passwords”

LulzSecurity

Die User sollten ergo “froh” darüber sein, dass LulzSec sie über die Missstände aufklärt. Nur wenige Sätze später folgen Ansätze einer Erklärung für ihre Beweggründe, ständig neue Websites und Server zu hacken:

“Welcome to 2011. This is the lulz lizard era, where we do things just because we find it entertaining. Watching someone’s Facebook picture turn into a penis and seeing their sister’s shocked response is priceless. Receiving angry emails from the man you just sent 10 dildos to because he can’t secure his Amazon password is priceless. You find it funny to watch havoc unfold, and we find it funny to cause it. We release personal data so that equally evil people can entertain us with what they do with it.”

LulzSecurity

Neben diversen Websites und Servern (u.a. von Minecraft, League of Legends, Nintendo, Facebook, Twitter, XBoxLIVE…) ist Brink bzw. Bethesda Softworks der nächste in der Reihe. Wahrscheinlich macht es bald Sinn, jene Sites aufzulisten, die noch nicht Opfer eines Hacks geworden sind. Würde die Berichterstattung sicher um einiges vereinfachen.

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