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Veröffentlicht am  23.06.11, 14:20 Uhr von  

iPad 3: “Retina-Display” wäre Overkill, sagen Bildschirmexperten

iPad 2Nicht totzukriegen sind Gerüchte über ein Retina-Display im iPad 3. Eigentlich hätte das iPad 2 schon die vierfache Anzahl an Pixeln bekommen sollen, aufgrund von Qualitätsproblemen wurde dieses Vorhaben jedoch wieder verworfen. DispalyMate hat sich jetzt dazu geäußert und meint, dass ein Retina-Display auf dem iPad die Mühe nicht wert sei und lediglich für das Marketing ein Gewinn wäre.

Bei DisplayMate wurde erörtert, welches Tablet den besten Bildschirm hat. Soviel vorweg: Das iPad 2 hat vor dem Eee Transformer und dem Motorola Xoom gewonnen. Allerdings war der Test nicht das Einzige, was die Publikation unter die Lupe genommen hat. Auch das Gerücht, das iPad 3 käme mit einem Retina-Display, also mit 2048×1536 Pixeln, wurde ausgewertet und für einen Marketing-Schachzug gehalten, wenn es so eintritt.

Technisch hätte kein Anwender wesentliche Vorteile von einer Vervierfachung der Pixel-Anzahl, dafür würde es deutlich schwerer werden, solche Panels herzustellen. Außerdem bräuchte das iPad 3 dann mehr Speicher und einen größeren Akku. Nicht zu vergessen sei, dass die Verdopplung der Pixeldichte die Helligkeit verringern würde. Man hofft, dass dieser Trend nicht dort endet, wo Digitalkameras bereits sind: Bei der Werbung mit hohen Megapixel-Angaben, wobei die meisten der größeren eine schlechtere Qualität liefern.

Beim iPhone sei das etwas anderes gewesen: Hier musste Apple etwas am Bildschirm ändern, denn die 480×320 der ersten drei Generationen sei zu wenig gewesen. Das iPad hingegen hatte schon immer 1024×768.

Einen gewissen Sinn sieht DisplayMate hingegen schon, wenn man etwas an der Auflösung schrauben wollte: Ein guter Kompromiss sei es, die Pixeldichte auf 200 ppi festzusetzen. Das hieße bei einem 9,7-Zoll-Display beispielsweise eine Auflösung von 1600×1200. Dadurch würde die Schärfe von Bildern verbessert und Texte könnten von Subpixel-Anti-Aliasing profitieren, heißt es.

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 7 Kommentar(e) bisher

  •  DAMerrick sagte am 23. Juni 2011:

    Also ich sehe schon Sinn darin. Es muss keine Verdopplung sein aber ein schärferes Display ist besser für die Augen und damit macht das Lesen auch mehr Spaß und ist weniger mühsam.

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  •  René sagte am 23. Juni 2011:

    DisplayMate denkt leider nur mit Blick auf die Hardware, vergisst dabei aber softwaretechnische Anforderungen. Die Vervierfachung der Auflösung kommt ja vor allem Anwendungsentwicklern entgegen, die durch den Skalierungsfaktor 2 keine komplett neue Oberfläche entwickeln müssen. 1600×1200 wäre da sehr ungünstig.

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  •  @ApfelAktuell sagte am 23. Juni 2011:

    RT @Macnotes: iPad 3: "Retina-Display" wäre Overkill, sagen Bildschirmexperten http://macnot.es/63682

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  •  @superglide sagte am 23. Juni 2011:

    RT @Macnotes: iPad 3: "Retina-Display" wäre Overkill, sagen Bildschirmexperten http://macnot.es/63682

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  •  loogee sagte am 24. Juni 2011:

    Ich dachte, man hätte schon vor Monaten iPad-Icons (oder Ähnliches) in Xcode und/oder “iOS Dev Kram” entdeckt, die mit doppelt so hoher Auflösung als zweite Version daherkommen… !?
    Wenn es eine Verbesserung der Auflösung gibt, dann definitiv – siehe Erläuterungen von René – einfach mit dem Faktor 2 – alles andere ist unpraktisch und weniger “abwärtskompatibel”.

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  •  Wolf sagte am 24. Juli 2011:

    Das Problem dürfte die Kompatibilität werden denn was soll man nun kaufen?
    Es nervt z Zt. Eh schon, das es einen Unterschied zwischen iPhone und iPad Games gibt.
    Android hat hier eine bessere Lösung ab android 3 ,da hier ein update in naher Zukunft kommt, welches die benötigten Pixel einfach Digital hochrechnet. Dies fehlt eindeutig bei iPhone Apps bzw. Hier zockt Apple ,mAl wieder die Kunden ab, indem sie für ihr iPhone noch zusätzlich Geld für die hd Version ausgeben müssen.

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  •  stk sagte am 24. Juli 2011:

    Diese Funktion hat Apple auch. Eine Nicht-Retina-App wird auf dem iPhone 4 einfach doppelt so groß dargestellt und auch auf dem iPad kann man skalieren lassen. Sogar die Funktion, für alle Bildschirmauflösungen eine Version zu machen, was später in Android implementiert werden soll, ist mit den Universal-Apps schon drin.
    Der Vorwurf geht eindeutig an die Hersteller derjenigen Apps.

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