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Veröffentlicht am  27.06.11, 8:48 Uhr von  

Test: BioLogic Bike Mount – Fahrradhalterung für iPhone

BioLogicDas iPhone hat sich zu einem ständigen Begleiter entwickelt. Niemand möchte mehr auf seine Apps verzichten. Auf dem Fahrrad ist das iPhone der ideale Fahrradcomputer, den man nie vergisst und der in den Pausen unterhält. Allerdings benötigt man dafür eine gute Halterung, damit dem iPhone während der Fahrt nichts passiert. Wenn ein sonniger Tag von einem Sommergewitter unterbrochen wird, muss es in den meisten Fällen aus der Halterung genommen werden. Der BioLogic Bike Mount möchte für alle Situationen gewappnet sein. Ob es wirklich so ist, wird der folgende Test zeigen.
 

BioLogic Bike Mount

Der Kollege Stefan Keller hat bereits letzten Monat den BlackFox Digidock Bike Holder CR-3800 getestet. Dieser war allerdings eine Universalhalterung.
Der BioLogic Bike Mount ist für alle Versionen des iPhone vorgesehen und bietet, je nach Modell, eine andere Gummimatte, worauf ich später im Test genauer eingehen werde. Das Gehäuse lässt sich auf der Halterung drehen und im Landscape- und Portraitmodus verwenden. Alle Ein- und Ausgänge des iPhone sind weiterhin erreichbar, wobei alle durch Gummiverschlüsse gegen das Eindringen von Wasser geschützt sind. Auf dem ersten Blick scheint es der ideale Fahrradhalter für ein iPhone zu sein. Aus diesem Grund möchte ich alle Details des Bike Mount im Einzelnen betrachten.
 
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Verpackung

Der Name des Herstellers ist Programm. Bis auf ein kleines Sichtfenster unter dem Deckel, ist die Verpackung komplett aus ungebleichtem Karton. Selbst das Innenleben der Verpackung kommt ohne Plastik aus und die Anleitung ist umweltschonend direkt in den Deckel gedruckt. Ich habe selten eine Verpackung gesehen, die so durchdacht war. Endlich benötigt man keine Schere und rohe Gewalt mehr, um an das gekaufte Produkt zu kommen, wie es in letzter Zeit bei Zubehör leider immer öfter der Fall ist, da die Verpackungen an allen Seiten zugeschweißt sind.
In der Box findet sich neben dem Bike Mount noch ein Inbusschlüssel, der für die Montage der Halterung notwendig ist.
 

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Halterung

Die Halterung wird am Lenker angebracht und mit dem Inbusschlüssel festgeschraubt. Dabei zieht sich ein Plastikstreifen um den Lenker, der einen sehr stabilen Eindruck macht. Da die Halterung mit einem Inbusschlüssel befestigt wird, sollte die Halterung auch nach einem Tag am Bahnhof noch am Fahrrad sein. Gelangweilten Jugendlichen dürfte das Entfernen der Halterung mit Sicherheit zu viel Arbeit sein.
Das Gehäuse wird auf die Halterung geschoben bis es einrastet. Es lässt sich danach drehen, um für die Anwendung die passende Ansicht zu bieten.
 

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Innen- & Außenleben

Für das iPhone 4 und das iPhone/iPhone 3G/3GS gibt es zwei verschiedene Gummieinsätze. Dadurch ist gewährleistet, dass das iPhone sicher im Bike Mount sitzt und nicht wackelt. Alle Eingänge sind dabei durch Gumminippel verschlossen, damit weder Wasser noch Dreck in das Gehäuse kommt. Wenn das Gehäuse geschlossen wird, drückt der Verschluss den Deckel in eine Fuge an der Unterseite, wodurch das Gehäuse versiegelt ist. Der Verschluss ist leichtgängig und hinterlässt einen sehr stabilen Eindruck. Man sollte damit zwar nicht tauchen gehen, einen Regenschauer sollte das iPhone aber unbeschadet überstehen.
Der Touchscreen wird durch das Gehäuse nicht beeinträchtigt. Zusätzlich bietet es zwei Aussparungen für die Kameras im iPhone 4. Wer also ein Video seiner Radtour drehen möchte, muss nur die Halterung drehen, bis der gewünschte Bildausschnitt zu sehen ist. Da der Dock Connector auch mit dem Gehäuse benutzt werden kann, ist auch der Einsatz eines Zusatzakkus möglich, was gerade bei längeren Touren mit Navigationssoftware sehr praktisch ist.
 
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Kameralöcher

Die Aussparung an Vorder- und Rückseite sind praktisch. Allerdings bringt das gewölbte Gehäuse auf der Rückseite eine leichte Randunschärfe mit sich. Ob es bei einem Video, welches über eine ungedämpfte Halterung aufgenommen wird, wirklich auffällt, ist fraglich. Wer auf seiner Fahrradtour einige Fotos machen möchte, sollte das iPhone besser kurz aus dem Gehäuse nehmen.
 

BioLogic BikeBrain

Wer noch eine App für seine Fahrradtouren sucht, sollte sich die App BikeBrain (Affiliate) von BioLogic ansehen. Sie bietet neben allen Informationen, die auch ein moderner Fahrradcomputer bietet, zusätzlich eine Karte, die den derzeitigen Aufenthaltsort anzeigt. Wem der Funktionsumfang der kostenlose Variante der App nicht reicht, kann für 1,59€ per In-App-Purchase BikeBrain Plus erwerben. Das Upgrade bietet unter anderem einem Export der Route.
 

Fazit

Noch nie habe ich eine so durchdachte und stabile Fahrradhalterung für das iPhone getestet. Das stabile Gehäuse sollte auch bei einem Sturz genügend Schutz für das iPhone bieten. Die vielen Design-Details des Bike Mount zeigen wie viel Mühe in die Entwicklung des Produktes gesteckt wurde. Zusammen mit der BikeBrain App ersetzt die Halterung jedes Navi für Fahrradfahrer. Wer viel Fahrrad fährt oder Angst um sein iPhone hat, sollte den Aufpreis gegenüber den einfacheren Lösung bezahlen.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings. Die Aufnahme am Gehäuse für die Halterung lässt sich nicht entfernen. Ansonsten könnte man das Gehäuse auch als Hülle für Partys am Strand oder auf dem Kinderspielplatz verwenden.

5/5Testurteil: 5/5 Macs
Bezeichnung: BioLogic Bike Mount für iPhone/3G/3GS / für iPhone 4 (Affiliate)
Hersteller: BioLogic
Preis: ab 39,90€

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 13 Kommentar(e) bisher

  •  sarah sagte am 27. Juni 2011:

    Sitzt nicht über dem Telefonie-Lautsprecher noch ein Lichtsensor, der aber hier kein Fensterchen bekommen hat? Oder funktioniert die automatische Helligkeitsanpassung trotzdem?

    Kann ich das Ding auch in dem Case z.B. mit meinem Dynamo laden lassen?

    Danke für Antworten :-)

    Antworten 
  •  Stephan sagte am 27. Juni 2011:

    Danke für den Test und den Beitrag. Das hört sich wirklich gut an.

    Eine Frage habe ich aber noch. Muss das iPhone aus der “eigenen” Hülle (z.B. Bumper) herausgenommen werden, mit anderen Worten muss es nackig sein? ;-)

    Gruß Stephan

    Antworten 
  •  tb sagte am 27. Juni 2011:

    @Sarah
    Der Helligkeitssensor wird abgedeckt. Wenn das Display im Case zu dunkel sein sollte, muss man zur Not die Autohelligkeit abschalten.

    Es gibt auf dem Markt einige Lösungen um das iPhone mit Muskelkraft zu laden. Allerdings habe ich noch keine ausprobiert.

    Antworten 
  •  tb sagte am 27. Juni 2011:

    @Stephan
    Das iPhone muss “nackig” sein. Auf dem Bild 4. Bild sieht man die Passform des Innenlebens.

    Antworten 
  •  Stephan sagte am 27. Juni 2011:

    Ups … danke. Also nicht nur lesen, sondern auch die Bilder genauer anschauen. ;)

    Antworten 
  •  rayFX sagte am 27. Juni 2011:

    Danke für den Beitrag, sehr informativ und vor allem… glänzendes Fazit! :-) Ich selbst verwende das Biologic Case mit Halterung seit ca. 3,5 Monaten, bin restlos begeistert: Regen erprobt (ich rede hier nicht von ein bißchen Nieselregen… ^^), und einen kleinen Sturz hat das auch schon unbeschadet überlebt (natürlich nicht nur das Case, sondern auch das iPhone 4 darin…).

    Für alle mit Akku-Problemen (dito bei mir): Entweder nen externen Akku kaufen (gibts bereits ab ca. 40 EUR für Akkupacks mit 4000 mAh ) und in den Pausen oder während der Fahrt anschließen oder die neuen Produkte von Biologic unter die Lupe nehmen. Es gibt z.B. bereits ein Case, wo die Anschlüsse bereits extern sind inkl. 1500 mAh Zusatzakku (ist halt dann ein wenig schwerer und dicker) inkl. Option das über einen Narbendynamo durch Trittkraft aufzuladen.

    Ich persönlich fahr mit dem oben vorgestellten Case inkl. 2 externer Akkupacks wunderbar durch die MTB Gebirgswelt (TransAlp in 2 Wochen). Wer keine extremen Steigungen zu bewältigen hat, der ist evtl. sogar besser mit dem neuen Case inkl. Narbendynamo Anschluss bedient (Infos unter http://www.thinkbiologic.com/products).

    LG

    Antworten 
  •  bronchito sagte am 27. Juni 2011:

    Super Beitrag und ich bin geneigt diese Halterung zu kaufen.
    Nur sollte noch erwähnt werden, dass der Preis von 39,90 für die 3GS Variante gilt, die Iphon4 Halterung kostet dann doch 54 €.

    Antworten 
  •  willi sagte am 5. September 2011:

    scheint wirklich ein gutes stück zu sein! nur hat jemand erfahrung wie es sich verhält, wenn man wirklich eine mtb abfahrt über “stock und stein” absolviert? ich meine eine wo es so richtig “rumpelt”, übersteht das mein iphone4?

    Antworten 
  •  tb sagte am 5. September 2011:

    Ich fahre selber nur gemütliche Strecken und kein Downhill o. Ä.
    Die Halterung macht aber einen sehr stabilen Eindrucken.
    Ich würde dem Bike Mount mein iPhone anvertrauen. Öffnen wird er sich nicht.

    Antworten 
  •  iphone biker sagte am 14. Oktober 2011:

    über “stock und stein” würde ich die biologic halterung in keinem fall verwenden. dazu ist die aufnahme viel zu labil. Es beginnt relativ schnell zu wackeln. dafür hat es zwar den vorteil das die halterung am adapter drehbar ist. Einsatzgebiet Rennrad bis Tracking (Schotterstrasse) darüber hinaus MTB defender Case von upmove oder stratmann verwenden. das von upmove scheint besser verarbeitet zu sein.

    Antworten 
  •  René sagte am 3. November 2011:

    Hat den schon jemand Erfahrungen mit der Befestigung an einem Motorrad?

    Antworten 
  •  enduromax sagte am 13. Juni 2012:

    die biologic Halterung würde ich eher nur für Rennrad und MTB auf Asphalt und Schotter empfehlen. Alles andere wäre mir zu unsicher. Verwende deshalb das survivor case von upmove. das ist zwar nicht so gut gegen wasser geschüzt. Normaler Regen ist aber kein Problem, und schwimmen gehe ich zumindest mit meinem Bike eh nicht. Stürzen du ich aber schon manchmal :-) und MTB auf schotter und asphalt ist langweilig

    Antworten 
  •  Timm sagte am 5. Juli 2012:

    Habe das Case 1 Woche, hatte heute einen kurzen Regen und leider war am Display von innen Feuchtigkeit zu sehen, ganz regenfest ist es also leider nicht.

    Antworten 

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        1. Biologic BikeMount | Nochirsch's Blog am 6. Juli 2011
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