News & Rumors: 1. August 2011,

Foxconn setzt auf Androiden: Roboter sollen Arbeiter ersetzen

FoxconnIn den kommenden drei Jahren wird Foxconn zahlreiche seiner Angestellten mit Robotern austauschen. Grund hierfür sollen unter anderem die Löhne der Mitarbeiter sein, die nach einer Selbstmordserie angehoben wurden.

Foxconn ist bekannt als Fertigungsstätte für Produkte von Apple, HP und Dell. Vor allem die niedrigen Lohnkosten bei Foxconn machen die Fertigung dort interessant: Kann man Geräte günstig produzieren, wird die Marge höher. Das geringe Lohnniveau und die mitunter schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn allerdings sorgten im vergangenen Jahr für Schlagzeilen: Über zehn Angestellte nahmen sich das Leben, unter anderem auf Grund von hohem Druck seitens der Unternehmensführung. Als Lösung gab es verschiedene Maßnahmen: Zum einen wurden Teile der Firmengebäude mit Netzen geschützt, zum anderen wurden die Löhne angehoben, teils um bis zu 66 Prozent.

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Ein Teil der entstandenen Kosten soll nun mit Robotern wieder reingeholt werden: Automaten sollen einfache Standardaufgaben erfüllen, beispielsweise das Lackieren oder der Zusammenbau einfacher Geräte. Konkret geht es um 300.000 Roboter, die mittelfristig angeschafft werden sollen, innerhalb der kommenden Jahre sollen es insgesamt eine Million werden. Wie viele Stellen durch die neuen automatischen Mitarbeiter eingespart werden sollen, bleibt offen.

[via Xinhuanet]

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Zuletzt kommentiert



 4 Kommentar(e) bisher

  •  Martin (1. August 2011)

    “In den kommenden drei Jahren wird Apple zahlreiche seiner Angestellten mit Roboter austauschen.”
    Ihr meint wohl Foxconn und nicht Apple.

  •  Tib (1. August 2011)

    Aus welcher Übersetzungsmaschine kommt denn dieser erste Satz??? Noch dazu ist er inhaltlich falsch. Nicht APPLE, sondern FOXCONN plant, Roboter einzusetzen.

  •  Martin (1. August 2011)

    @Tib
    Bleib doch mal geschmeidig. Manche Leute haben eine patzige Art und Weise zu kritisieren … tististis. Ich weise dich doch auch nicht mit energischem Ton darauf hin, dass du Kommata an Stellen verwendest, wo keine hinkommen, dafür aber an Stellen, wo keine sind, welche fehlen.

  •  brian (1. August 2011)

    da könnte man doch “fast” wieder darüber nachdenken in den usa zu produzieren? ich meine, wenn die lohnkosten nur noch einen bruchteil der gesamtkosten ausmachen, wäre sowas doch mal eine überlegung wert? erstens für das image und zweitens auch für die usa. damit meine ich die us-regrierung, die mal anfangen sollte, ob man nicht doch seine werte im eigenen land erarbeiten sollte anstatt sich in der ganzen welt zu verschulden und die eigen leute verarmen zulassen.


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