MACNOTES

Veröffentlicht am  1.08.11, 14:36 Uhr von  Stefan Keller

Gerücht: iTunes 11 wird komplett neu entwickelt, Neugestaltung der grafischen Oberfläche

iTunesiTunes ist sicher nicht jedermanns Freund, vor allem redaktionsintern wird gerne mal betont, dass es aus der Hölle kommt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es historisch gewachsen ist seit der ersten Version und sich optisch wie technisch kaum verändert hat. Laut iDownloadblog soll sich das mit iTunes 11 im Herbst ändern.

Als iTunes im Januar 2001 erschienen ist, wurde es für Mac OS 9 entwickelt und basierte auf SoundJam MP, deren Entwickler und Quellcode Apple kurz vorher eingekauft hatte. Seitdem hat sich unter der Haube nicht viel verändert – iTunes war bis 10.3 eine Carbon-App, die also mit der kompatibel gemachten Mac-OS-9-API kommunizierte. Erst für das Update auf 10.4 für Lion schrieb Apple iTunes um, um mit Cocoa die native API von Mac OS X zu verwenden.

Im Herbst, so heißt es von einer “zuverlässigen Quelle” bei iDownloadblog, soll mit iTunes 11 ein von Grund auf neu entwickelter Nachfolger für Apples “Media-Hub” erscheinen. Die neue Ausgabe soll eine komplett andere grafische Oberfläche besitzen und eine bessere iCloud-Integration bieten. Bezüglich der optischen Erscheinung soll Apple die Media-Software kräftig entrümpeln, ein “professioneller” Eindruck werde entstehen. Davon bleibe ebenfalls der iTunes-Store nicht verschont: Anstatt im Wesentlichen ein Browserfenster zu sein, sollen die Angebote tatsächlich ins Programm integriert werden.

Des Weiteren sagt die Quelle, dass iCloud-Backups mit dem lokalen iTunes synchronisiert werden, sodass Backups von iPhone, iPod, iPad und Apple TV heruntergeladen und zusätzlich noch einmal auf der eigenen Festplatte anzutreffen sind.

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 11 Kommentar(e) bisher

  •  @wwwler sagte am 1. August 2011:

    RT @Macnotes: Gerücht: iTunes 11 wird komplett neu entwickelt, Neugestaltung der grafischen Oberfläche http://macnot.es/65091

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  •  lexusburn sagte am 1. August 2011:

    Glaube ich nicht wirklich dran, nachdem iTunes grad endlich den Schritt auf 64 Bit gemacht hat.

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  •  stk sagte am 1. August 2011:

    Das ist der Punkt, der mich auch stutzig macht.
    Andererseits will Apple bei Lion möglichst alles 64-bittig haben und da sie kein Carbon64 machen wollten, blieb eben nur der Umweg über Cocoa.

    Auf der anderen Seite ändert die Umwandlung in eine 64-Bit-Cocoa-App nichts daran, dass iTunes noch immer Bloatware ist und es dringend nötig hätte, mal generalüberholt zu werden.

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  •  brian sagte am 1. August 2011:

    sehe ich auch so, eine generalüberholung kann itunes definitv nicht schaden!!!
    wäre toll, wenn apple im september zu den neuen ipods und iphone(s) und ios5 noch itunes11 veröffentlichen würde!

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  •  lphilipp sagte am 1. August 2011:

    iTunes bleibt auch unter Lion ein Monster! Das Programm gehört total zerschlagen, das ist für mich so etwas wie ein macinternes Windows!

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  •  XPert sagte am 1. August 2011:

    iTunes war seit ich es kenne eine Katastrophe.. Weiß noch bei meinem ersten iPod. Bedienung des iPod selbst war toll, aber die Befüllung mit dem damaligen iTunes so umständlich.. Immerhin wurde das etwas übersichtlicher, aber wenn das Gerücht um das Redesign stimmen sollte, freue ich mich auf iTunes 11 mehr als auf iOS 5..

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  •  @train4media sagte am 2. August 2011:

    RT @Macnotes: Gerücht: iTunes 11 wird komplett neu entwickelt, Neugestaltung der grafischen Oberfläche http://macnot.es/65091

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  •  @xeomed sagte am 2. August 2011:

    RT @Macnotes: Gerücht: iTunes 11 wird komplett neu entwickelt, Neugestaltung der grafischen Oberfläche http://macnot.es/65091

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  •  @Superglide sagte am 2. August 2011:

    RT @Macnotes: Gerücht: iTunes 11 wird komplett neu entwickelt, Neugestaltung der grafischen Oberfläche http://macnot.es/65091

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  •  MacTrek sagte am 2. August 2011:

    Hmmm … ich weiß nicht. “Neuentwicklungen” seitens Apple stehe ich seit FCP X etwas skeptisch gegenüber. Sicher wird es dramatische neue Verbesserungen geben… und nur die werden sicher in der Keynote erwähnt. Aber welche Zöpfe dann wohl wieder auf den Boden fallen ?! Erlebt der arme User wohl erst wenns bereits installiert ist.
    Vielleicht gibts so eine kryptische Ordnerstruktur wie in FCP X ?!

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  •  stk sagte am 2. August 2011:

    Ich denke, dass wir bei iTunes keine solche Überraschung erleben werden wie bei FCPX. iTunes soll im Grunde die Mediathek verwalten, Medien abspielen und iOS-Devices synchronisieren. So richtig “arbeiten” tut man mit iTunes ja nicht, es fallen eigentlich keine selbst erstellten Benutzerdaten an, die wieder eingelesen werden müssen.

    Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass Funktionen wie das CD-Brennen unter den Tisch fallen, um die iPod-Geschichte zu pushen. Aber das würde lang nicht solche Wellen schlagen wie bei FCPX.

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