Blizzard erstaunt über Reaktionen wegen Internet-Zwang bei Diablo 3

Alexander Trust, den 8. August 2011

Diablo 3 wegen Internet-Zwang in der Kritik. Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Die Fan-Gemeinde des Action-Rollenspiels giftet gegen den Onlinezwang beim kommenden Diablo-Ableger. Das wiederum kann Blizzards Vize-Präsident Robert Bridenbecker so gar nicht verstehen.

Onlinezwang bei Diablo 3

Ihr wollt die Kampagne von Diablo 3 alleine oder mit Freunden daheim spielen? Dann müsst Ihr trotz allem eine dauerhafte Internetverbindung garantieren. Andererseits könnt Ihr das Hack-and-Slash nicht spielen. Kunden wurden vor einigen Wochen über diese Besonderheit des Singleplayer-Modus informiert.

Blizzard von Kritik überrascht

Dass diese Nachricht bei Diablo-Fans nicht gut ankam, verwundert Blizzards Vize Bridenbecker. Er betont, man habe diesen Schritt zum Wohl aller Spieler getan. Er hätte deshalb nicht damit gerechnet, dass die Diablo-Community so ablehnend auf die Vorgabe reagiert.

Das Unternehmen möchte so verhindern, dass es zu Hacks kommt. Durch die dauerhafte Internetanbindung, kann man den Datenverkehr kontrollieren und entsprechende Unregelmäßigkeiten aufdecken. Man könne diese Vorteile nicht ignorieren, erklärt Bridenbecker.

Bislang gibt es allerdings nicht mal einen Veröffentlichungstermin für Diablo 3. „Man arbeite daran“, so die Verantwortlichen bei Blizzard lapidar.


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