MACNOTES

Veröffentlicht am  31.08.11, 15:49 Uhr von  Alexander Trust

Mac OS X: Benutzerordner auf anderes Volume verschieben

Finder Finder-Icon

Unter Umständen kann es vorkommen, dass es nicht oder nicht mehr sinnvoll ist, den Benutzerordner auf der Systemfestplatte zu belassen. Wir möchten euch in diesem Tutorial zeigen, wie ihr den Benutzerordner auf eine andere Partition verschieben könnt – selbst, wenn das System bereits fertig eingerichtet ist.

Anwendungsfälle

Wofür kann es sinnvoll sein, den Benutzerordner auszulagern? Im Benutzerordner liegen bei Mac OS X alle Arten von Daten, die man anlegt. Dazu zählen Fotos, Dokumente, Filme, Musik, E-Mails und noch einiges andere mehr. Beispielsweise könnte der Speicherplatz ein guter Grund sein, Dinge auslagern zu wollen. Für Musik könnte man eine externe Festplatte verwenden. Aber auch, wenn man die SSD-Option gewählt hat, bei der neben einer normalen Festplatte eine Solid State Disk im Mac verbaut ist, kann man den Benutzerordner auslagern, um wertvollen Platz zu sparen und die Anzahl der Schreibvorgänge gering zu halten.
Im folgenden Tutorial gehen wir von einem iMac aus, der mit SSD und Festplatte kommt – es ist aber leicht, die Vorgehensweise abzuwandeln, wenn beispielsweise eine externe Festplatte zum Einsatz kommt. Des Weiteren werden wir den gesamten Benutzerordner verschieben; auch hier gilt, dass es ebenso gut nur einzelne Ordner sein können, die auf ein anderes Medium müssen.

Wie stellen wir das an?

Wir machen uns zunutze, dass Mac OS X auf Darwin basiert, das seinerseits auf FreeBSD aufbaut und damit ein Unix-ähnliches System ist. Abgesehen haben wir es auf symbolische Links. Diese sind seit Urzeiten in unixoiden Systemen enthalten und verweisen auf einen anderen Ort. Praktischerweise ist Unix so organisiert, dass ein Symlink vom System und allen Komponenten als regulärer Ordner (oder Datei) wahrgenommen wird. Wir müssen also nur einen Weg finden, den Benutzerordner (oder Teile daraus) zu verschieben und dann einen Symlink setzen.

Vorbereitungen

Um die Vorbereitung zu verstehen, müssen wir etwas in die Welt von Mac OS X eintauchen. Im Benutzerordner gibt es neben bewusst selbst angelegten Dateien noch den Library-Ordner. Dieser speichert persönliche Einstellungen, beispielsweise E-Mail-Konten. Wenn wir zur Laufzeit die Daten verschieben würden, riskieren wir Inkonsistenzen, vor allem im Library-Ordner. Deswegen müssen wir uns einen neutralen Administrator anlegen:

  1. Gehe ins Apple-Menü, Systemeinstellungen
  2. Menüpunkt “Benutzer & Gruppen” aufsuchen und mit Klick aufs Schloss die Einstellungen freigeben
  3. Auf das “+”-Symbol klicken und einen neuen Administrator anlegen (beim Dropdown “Neuer Account” “Administrator” auswählen, Namen und Passwörter sind relativ egal)
  4. Benutzer erstellen und abmelden (Apfel-Menü, “<Benutzername> abmelden…”), dann mit dem eben erstellen Administrator anmelden

Außerdem sollten alle Festplatten bereits ihren finalen Namen haben. Wer einen neuen Mac mit SSD und rotierender Festplatte kauft, hat dafür die Namen “Macintosh HD” und “Macintosh HD 2″. Wer dies ändern will, sollte das jetzt gleich tun (für Festplatten außer der Systemfestplatte Rechtsklick auf das Finder-Icon, “Gehe zu Ordner”, “/Volumes” und dort die Festplatte umbenennen). Günstig wäre es, wenn man ohne Leerzeichen im Namen auskommt. Wenn doch Leerzeichen erwünscht sind, müssen die später im Terminal mit einem Backslash (Shift+Alt+7) escaped werden. Deutlich einfacher ist es daher, wenn man mit einem Wort auskommt – in unserem Fall beispielsweise “Daten”.

Benutzerordner verschieben

Kommen wir zur Sache und verschieben den Benutzerordner. Hierfür wird ein Terminal-Fenster gebraucht, das via Spotlight-Suche leicht zu finden ist. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, wie der Hauptbenutzer heißt und wie die Zielfestplatte. In unserem Fall heißt der Benutzer der Einfachheit halber “Benutzer” und die Zielfestplatte “Daten”. Kopiert wird dann mit Root-Rechten und dem ditto-Befehl, der Berechtigungen und Meta-Daten (Datei-Besitzer, Zugriffsrechte, Datum der letzten Änderung usw.) übernimmt. Der folgende Code ist eine Zeile:
sudo ditto -rsrcFork /Users/Benutzer /Volumes/Daten/Benutzer

Dies wird je nach Füllungsgrad des Benutzerordners eine Weile dauern. Wenn keine Fehler auftreten, folgt eine neue Zeile mit dem Prompt, eine Rückmeldung gibt ditto ansonsten nicht.
Jetzt müssen wir Mac OS X noch sagen, wo der Benutzerordner jetzt zu finden ist. Dafür “verstecken” wir das Original zunächst:
sudo mv /Users/Benutzer /Users/Benutzer.backup

Dies hat zwei Vorteile: Erstens findet Mac OS X den alten Benutzerordner nun nicht mehr und zweitens wollen wir ja einen Symlink setzen, der den Namen des alten Benutzerordners trägt. Dies tun wir gleich mal:
sudo ln -s /Volumes/Daten/Benutzer /Users/Benutzer

Die Ausgabe eines Verzeichnislistings von /Users sollte uns nun zeigen, dass unser Vorhaben erfolgreich war:
rechnername:~ testadmin$ ls -l /Users
total 10
drwxrwxrwt 5 root wheel 170 23 Aug 17:54 Shared
lrwxr-xr-x 1 root admin 21 23 Aug 16:10 testadmin
lrwxr-xr-x 1 root admin 21 23 Aug 16:10 Benutzer.backup
lrwxr-xr-x 1 root admin 21 23 Aug 16:10 Benutzer -> /Volumes/Daten/Benutzer
rechnername:~ testadmin$

Vor allem die letzte Zeile ist interessant: Der Ordner “Benutzer” verweist nun auf “/Volumes/Daten/Benutzer”. Zukünftig wird das System die Benutzerdaten also auf der Festplatte “Daten” suchen, genau was wir wollten.

Abschließende Schritte

Jetzt kann der Mac neu gestartet werden, und zwar gleich mal mit dem Standard-Benutzer (bei uns “Benutzer”). Der Desktop sollte sich exakt so wieder aufbauen, wie er beim Abmelden verlassen wurde und alles sollte funktionieren. Wenn das der Fall ist, kann der zweite Administrator wieder gelöscht werden:

  1. Gehe ins Apple-Menü, Systemeinstellungen
  2. Menüpunkt “Benutzer & Gruppen” aufsuchen und mit Klick aufs Schloss die Einstellungen freigeben
  3. Auf den zweiten Administrator klicken und danach das “-“-Symbol anklicken. Benutzerdaten können gelöscht werden.
  4. Ggf. sollte nun in den Anmeldeoptionen der automatische Login wiederhergestellt werden.

Wenn alles funktioniert hat, kann nun das Backup des alten Benutzerordners wieder gelöscht werden. Dies kann im Finder geschehen oder wieder per Terminal:
sudo rm -r /Users/Benutzer.backup
 

Hinweise

Natürlich können auch einzelne Ordner verschoben werden. Dafür sind die Schritte mit ditto, mv und ln für alle Ordner zu wiederholen, die weg sollen. Zu beachten ist, dass die Ordner für “Musik”, “Filme”, “Bilder” usw. auf englisch sind – wer nachschauen möchte, wie sie im Original heißen, gibt im Terminal ein:
ls -l /Users/Benutzer/

Es gibt außerdem die Möglichkeit, den Benutzerordner ohne den symbolischen Link zu verschieben. In den Systemeinstellungen bei “Benutzer & Gruppen” kann dafür mit der rechten Maustaste auf den Benutzer geklickt werden und von den erweiterten Optionen Gebrauch gemacht werden. Dies sollte man dennoch als anderer Administrator tun. Allerdings kann es sein, dass dann von Linux portierte Programme, die den Library-Ordner nicht nutzen (beispielsweise Filezilla) durcheinander kommen, weil sie den Home-Ordner dort suchen, wo er normalerweise ist. Ein Symlink verhindert dieses Missverständnis sehr elegant.

Fazit

Mit diesen vergleichsweise einfachen Schritten kann ein Benutzerordner, oder nur Teile davon, von der Systemfestplatte ausgelagert werden. Dies kann Platz sparen und im Falle von SSDs auch deren Leben verlängern. Gearbeitet wird nämlich vor allem im Benutzerordner (z. B. auf dem Desktop), und das würde, wie hier beschrieben, fortan auf der rotierenden Festplatte geschehen, die gegen massenhaft Schreibvorgänge mehr oder weniger resistent ist.
Den Geschwindigkeitsvorteil durch eine SSD frisst diese Aktion im Grunde nicht auf; die Einstellungen, die in der Regel aus dem Library-Ordner gelesen werden, sind schnell gecacht und nicht so groß, als dass man mit spürbaren Verzögerungen rechnen müsste.

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 42 Kommentar(e) bisher

  •  Oli sagte am 31. August 2011:

    Danke für die Anleitung, mache ich auch gerne so um z.B. den Programme Ordner auszulagern o.ä. Meinem Einwand, warum Du einen Symlink und nicht die erweiterten Benutzeroptionen benutzt hast, bist Du zuvor gekommen ;-)

    An alle: Wenn schon ein weiteres Administrationskonto erstellt worden ist, am besten diesen lassen und allen anderen Benutzern die Administrationsrechte entziehen. Ich richte jeden Mac so ein (Vorschlag: Name: Bezeichnung des Macs (z.B. MacBook Air), Kurzname mac – tippt sich schneller als Admin ;-).

    Frage: Warum hast Du ditto und nicht cp verwendet:
    sudo cp -a /Users/Benutzer /Volumes/Daten/Benutzer
    Hat cp Nachteile?

    Antworten 
    •  stk sagte am 31. August 2011:

      ditto ist die Mac-spezifische Version von cp, die garantiert an alles denkt, was das System und File-System so hergibt.

      cp -a tut zwar dasselbe, aber soweit wie ich weiß, erst ab Leopard oder Snow Leopard. Im Grunde ist es also egal, aber aus Kompatibilitätsgründen habe ich hier mal ditto erwähnt. Warum auch nicht :-)

      Antworten 
  •  Don Del Aqua sagte am 8. September 2011:

    Mich interessiert brennend: Ist bei der Sym-Link-verschieben-Variante sichergestellt, das Time-Machine die “verlagerter” Anteile mit beim Sichern erfaßt. Mich würde es Stören, wenn ich zusätzlich zu Time Machine die “verlagerten” Anteile von Hand sichern müßte.

    Danke schonmal vorab für Eure Tips und Danke an die Redakteure für diesen überaus interessanten Artikel.

    Antworten 
    •  stk sagte am 8. September 2011:

      Time Machine sichert alle vorhandenen Festplatten. Das hat mit dem Symlink erstmal nichts zu tun.

      Antworten 
      •  Don Del Aqua sagte am 9. September 2011:

        Also Du meinst, Time Machine nimmt die interne Festplatte neben der SSD direkt mit in die Sicherung auf und man muß garnix einstellen?

        Antworten 
        •  stk sagte am 7. Oktober 2011:

          Das meine ich nicht nur, das habe ich inzwischen so am Laufen. Er hat alles gesichert, von der SSD wie von der Datenplatte. It just works :)

  •  john sagte am 14. November 2011:

    Hallo, entspricht die Variante mit Benutzerordner verschieben und dann in den Systemeinstellungen für Benutzer die Anpassung zu machen (siehe Kommentar von michi, vom 05.09.11) dem selben Prinzip, wie oben im Artikel beschrieben übers Terminal? Danke für ein kurzes Feedback!

    Antworten 
    •  stk sagte am 14. November 2011:

      Nein, nicht ganz. Der Trick hier ist, dass auch absolute Pfade wie /Users//Documents gültig bleiben (wenn du beispielsweise Eclipse nutzt könnte dies ein Thema sein). Wenn du in den Systemeinstellungen den Ordner verschiebst, hast du keine Garantie, dass “jede” Anwendung die Änderung mitbekommt.

      Antworten 
      •  john sagte am 17. November 2011:

        Super, vielen Dank für die Antwort!

        Antworten 
  •  Christoph sagte am 14. Juni 2012:

    Erstmal super Anleitung, danke. Hab noch eine Frage, wenn ich auch den iTunes Ordner verschiebe, hat er dann in iTunes automatisch die neue Verknüpfung für die Apps (iPhone) und Musik?

    Antworten 
    •  stk sagte am 14. Juni 2012:

      Der Ordner /Users/DeinName zeigt ja dann auf z.B. /Volumes/Daten/Users/DeinName. Wenn iTunes jetzt in /Users/DeinName/Music nach Musik oder iPhone-Daten sucht, wird er durch den SymLink automatisch auf /Volumes/Daten/Users/DeinName/Music weitergeleitet. Ergo findet er die Daten dann dort.

      Antworten 
  •  Tobi sagte am 31. Juli 2012:

    Habe das Tutorial befolgt und alles hat perfekt geklappt! Jedoch habe ich noch ein paar Fragen:

    Ich habe nun mein System auf der SSD laufen und habe den Benutzerordner auf die HDD ausgelagert.
    Mit TimeMachine sichere ich beide Platten.

    Wie könnte ich mein System wiederherstellen (falls ich dies mal machen muss oder will) ?
    Mir fallen ein paar Gründe ein wieso das nicht ganz so funktionieren wird wie ich mir das vorstelle:

    1) Ich möchte mein System logischerweise wieder so herstellen wie es zuvor war –> Also System auf SSD und Benutzer auf HDD, aber bei der Wiederherstellung kann man nur eine Platte auswählen auf die Wiederhergestellt wird, also müsste ich die SSD auswählen, dies wird aber nicht funktionieren aufgrund des fehlenden Speicherplatzes

    2) Ich setzte das System neu (nackt) auf –> Wähle nach der Installation Daten aus TimeMachine backup einspielen –> geht nicht, da er wieder auf die SSD will und der Speicherplatz nicht reicht :( Frage: Könnte man hier nur auswählen dass er alle Benutzerkonteneinstellungen einspielt jedoch ohne Musik Bilder etc..?

    3) Habe wie bei Schritt 2 erläutert nur die Einstellungen importiert, verschiebe nun wieder manuell den Benutzerordner auf die HDD, kann ich nun ohne weiteres die HDD mit den Daten aus der TimeMachine befüllen?

    4) Die wichtigste Frage: KANN ICH DAS TIMEMACHINE BACKUP SO EINSPIELEN, DASS ER BEIDE PLATTEN WIEDER GENAUSO FÜLLT WIE SIE ZUVOR WAREN???

    Antworten 
    •  stk sagte am 31. Juli 2012:

      Du könntest das System frisch aufsetzen, den leeren Benutzerordner wieder wie im Tutorial verschieben und alle Inhalte des alten Benutzerordners auf der Time-Machine-Festplatte in den neuen kopieren. Automatisiert wird dies wohl leider nicht möglich sein.

      Antworten 
  •  Marc D. sagte am 24. Juli 2013:

    Danke, die Anleitung ist einfach und verständlich :-)

    Antworten 
  •  Christian sagte am 26. Dezember 2013:

    Hallo,
    habe auch vor einem Jahr das schon einmal machen lassen.
    Habe eine SSD und wo das CD-Laufwerk war ist jetzt eine Daten HDD.
    Nun meine Frage, muss ich den alten Benutzerordner (den ich damals verschoben habe) auf der HDD jetzt löschen, damit ich den neuen auf der SSD verschieben kann? Was passiert mit iPhoto, Mail usw. ?

    Ich würde mich auf eine Antwort sehr freuen!!!

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 26. Dezember 2013:

      Also prinzipiell sind Mails, iPhoto usw. in besagtem Benutzerordner. Was genau hast du jetzt vor? Du hast “das” vor einem Jahr schon mal machen lassen. Was hast du da machen lassen? OS auf SSD und Benutzerordner auf die HDD (im DVD-Slot)? Bzw. was willst du denn jetzt machen?

      Antworten 
      •  Christian sagte am 26. Dezember 2013:

        Also, damals hatte ich auf der SSD das OS und im (DVD Slot) die HD mit den Benutzerordner drauf. Durch einen Systemfehler musste ich jetzt die SSD mit dem System formatieren (Anweisung laut Apple Support) Jetzt ist natürlich alles weg, und mit der Time Machine möchte ich natürlich nicht wieder Wiederherstellen, da ja sonst evtl. wieder Fehler drauf sind.

        Jetzt möchte ich aber wieder den Benutzerordner verschieben. Muss ich dann die HDD Formatieren und das dann später wieder von meinem Backup einzeln draufspielen?

        Antworten 
        •  Stefan Keller sagte am 26. Dezember 2013:

          Wenn dein Benutzerordner auf der Festplatte im DVD-Schacht war, ist er da immer noch. D.h. du müsstest eigentlich nur die Daten von der HDD auf die SSD kopieren oder den Link setzen. Mit Time Machine würde ich hier nicht hantieren, da diese mit dem Trick wahrscheinlich nicht allzu viel anzufangen weiß.

          Wenn du einen neuen Benutzerordner mit allen deinen Daten hast, kannst du auch den Ordner auf der HDD (im DVD-Schacht) umbenennen und nach Anleitung von vorn beginnen.

        •  Christian sagte am 26. Dezember 2013:

          Ich habe das jetzt so gelöst, habe eine 1 zu 1 Kopie von der Daten HDD auf eine externe Festplatte gemacht und die interne HDD (beim CD-Laufwerk) gelöscht. Dann bin ich der Anleitung gefolgt und siehe da, es hat funktioniert.

          Nun hab ich festgestellt, dass die SSD Platte nicht mehr bei Geräte angezeigt wird. Auch nach den Haken in den Einstellungen im Finder wird sie nicht angezeigt….. ???

        •  Stefan Keller sagte am 26. Dezember 2013:

          Das ist bei Mavericks leider so. Am einfachsten ist es, wenn du dir die Pfadleiste einblendest und in den Programme-Ordner gehst. Von da kannst du dann Doppelklick auf die SSD machen.

        •  Christian sagte am 26. Dezember 2013:

          Super Danke!!! Hat jetzt alles geklappt. Jetzt müssen die ganzen Daten wieder zurück kopiert werden ;-) Danke noch mal!!

          Guten Rutsch ins neue Jahr!

  •  Fabi sagte am 16. November 2014:

    Hallo und danke für die super Anleitung! Kannst du bitte noch kurz sagen, wie man das am Besten wieder rückgängig macht, so dass es wieder auf Standard ist? :)

    Antworten 
    •  Fabi sagte am 16. November 2014:

      Ich glaube ich hab’s hinbekommen :)

      Antworten 
      •  Alexander Trust sagte am 16. November 2014:

        Glückwunsch.

        Antworten 
  •  Guennex sagte am 10. Dezember 2014:

    Hallo, erstmal danke für die geniale Anleitung. Ich hätte jedoch auch ne Frage. Ich möchte den Library-Ordner auf der SSD belassen. Dir Daten-Ordner (Musik, Videos, Bilder, usw.) auf eine externe Festplatte verschieben und per Symlinks mit dem Benutzer-Ordner der SSD verlinken. Die SSD möchte ich per Image sichern. Nun meine Frage: Wenn ich die Systempartition neu formatiere und installiere, muss ich die Datenordner neu verschieben und Daten wieder kopieren oder reicht es, nur die Symlinks zu den bereits vorhandenen Daten-Ordnern auf der externen Festplatte neu zu erstellen? Vielen Dank für eure Antworten…

    Antworten 
  •  Guennex sagte am 10. Dezember 2014:

    Bzw. wenn ich das Image der SSD zurückhole, brauche ich die Symlinks gar nicht neu erstellen. Zu meiner Frage: Mache ich nun einen Clear-Install, dann reicht es, die leeren Daten-Ordner auf der SSD löschen und die Symlinks, die auf die Daten-Ordner der externen Festplatte verweisen, neu zu erstellen, oder?

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 10. Dezember 2014:

      Wenn du das System neu installierst, wirst du die Symlinks neu erstellen müssen (ebenfalls mit einem anderen Account, siehe Anleitung). Neu kopieren ist nicht notwendig, aber die Rechte musst du neu setzen.
      sudo chown -R deinuser:staff /Volumes/Daten/deinUser

      Antworten 
      •  Guennex sagte am 12. Dezember 2014:

        Danke für die Antwort. Die Rechte muss ich also auch neu erstellen, auch wenn ich bei der Neuinstallation den gleichen (alten) Benutzernamen vergebe?

        Antworten 
        •  Stefan Keller sagte am 12. Dezember 2014:

          Ja, weil der Name auf unixoiden Systemen nur ein Name ist, wirklich wichtig ist aber das Interna dahinter und die ändert sich bei Neuinstallationen.

  •  Mike sagte am 30. Dezember 2014:

    Hallo, die Anleitung ist sehr hilfreich, habe sie jetzt bereits für zwei Rechner genutzt.
    Wie muss ich den vorgehen, wenn ich den symbolischen Link für einen Ordner rückgängig machen will? Beispielsweise den “Library-Ordner” wieder zurück auf die SSD hole.

    Gruß,
    Mike

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 30. Dezember 2014:

      Du musst dich zunächst mit einem anderen Benutzer anmelden, dann den symbolischen Link löschen und den Library-Ordner zurück kopieren. Im Grunde genommen so ähnlich wie auf dem Hinweg, nur die Reihenfolge der Pfade ist dann vertauscht bei den Befehlen.

      Antworten 
  •  Axel sagte am 8. Januar 2015:

    Hallo, ich habe eine externe Thunderbolt SSD, von der ich meinen iMac aus boote und auch alle Programme und Benutzerverzeichnis etc. laufen über die SSD. Das war wohl unclever, da die Platte jetzt streikt.
    Habe eine neue externe SSD bestellt. Aber wie gehe ich vor?
    1. neue SSD formatieren und OSX aufspielen
    2. mit dem Migrationstool vom Mac die Programme von der alten auf die neue SSD spielen
    3. die interne HDD vom iMac komplett formatieren (=sauber machen), dann das Benutzerverzeichnis inkl. aller Datem (bis auf die Programme) von der alten SSD auf die HDD verschieben/kopieren? (Wie?)
    ODER unter Schritt 2 alles migrieren von der alten auf die neue SSD und dann von der neuen SSD wie oben beschrieben das Benutzervereichnis auf die HDD schieben?

    Und wie lösche ich dann das Benutzerverzeichnis von der neuen SSD, da sollen dann ja nur noch Betriebssystem + Programme drauf sein, oder? Wobei ich dann auf der SSD gar keine anderen Daten mehr speichern kann??

    Danke für eure Hilfe!!!!

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 9. Januar 2015:

      Hallo,

      also auf der externen SSD waren alle Daten drauf? Wofür wurde denn dann die interne Festplatte im Mac verwendet?

      Grundsätzlich würde ich das Migrationstool lieber nicht verwenden, weil es ziemlich langsam ist. Es geht schneller, die Daten manuell zu kopieren, wenn du genügend Anschlüsse hast.
      Wenn alles auf der SSD war und der Benutzerordner auf die interne Mac-Platte soll, würde ich diesen dahin kopieren und dann laut Anleitung verfahren. Ohne den Kopier-Teil, weil das ist ja dann schon erledigt.

      Antworten 
      •  Axel sagte am 9. Januar 2015:

        Hallo Stefan,

        danke für deine Antwort!
        Auf der internen war nicht wirklich ezwas drauf (habe den iMac also eher als Bildschirm verwendet, wohl eim Grund dafür, dass die alte SSD so früh den Geist aufgibt, durch die vielen Schreibvorgänge).

        Aber wenn ich das Benutzerverzeichnis manuell von der alten SSD auf die interne HDD verschiebe, sehe ich 2 Probleme:

        1. Woher weiß die neue SSD dann, dass sie die Daten auf die interne HDD schreibt? (passiert das automatisch durch deine Anleitung oben, die ich dann von der neuen SSD im Terminal ausführe?

        2. Wie ziehe ich ohne Migrationstool dann die Programme von der alten auf die neue SSD? Ich will ja die Seriennummern etc. nicht verlieren….

        1.000 Dank für die Hilfe!!!!!!!

        Antworten 
        •  Stefan Keller sagte am 10. Januar 2015:

          Seriennummern und Einstellungen hebt sich OS X im Library-Ordner auf. Aber ok, wenn das zu umständlich erscheint, nimm besser das Migra-Tool.

          OS X weiß durch den symbolischen Link, dass der Home-Ordner künftig auf der internen ist. Das heißt, du installierst OS X neu auf die neue SSD, führst Migra-Assistent aus und gehst dann genau nach Anleitung vor.

  •  Axel sagte am 10. Januar 2015:

    Danke, hat alles geklappt. Ich hab ein paar Anläufe gebraucht, weil es extrem lange gedauert hat (und man nie wusste, ob der Terminal mit dem Kopieren jetzt schon fertig ist oder nicht)…waren aber auch 126 GB !!
    Ich habe das Gefühl, dass alles etwas langsamer als vorher läuft (trotzdem natürlich noch schnell). Das kann a) daran liegen, dass ich jetzt eine Samsung Evo 850 SSD anstelle einer Lacie SSD verwende, vermutlich aber eher daran, dass die Daten jetzt auf die HDD geschrieben bzw. von dort aus gelesen werden. Aber gesünder für die SSD ist es sicher allemal vermute ich…

    Danke für die Antworten und Ratschläge!!

    Antworten 
  •  Axel sagte am 12. Januar 2015:

    Eine Frage noch: Seit mein Dropbox-Ordner jetzt auch auf die HDD verschoben ist, kann ich mit einem Rechtsklick nicht mehr “Links freigeben”. Weiß jemand von euch, woran das liegen könnte? Die Dropbox-Funktion ist im Browser komplett verschwunden?!

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 13. Januar 2015:

      Dass es ein bisschen langsamer ist, liegt daran, dass der Library-Ordner mit auf der rotierenden Festplatte ist und da liegen die Daten (z.B. E-Mails) drin oder auch die Einstellungen. Darauf muss das OS dann warten, wenn du ein Programm startest. Dafür wird die SSD quasi nur alle paar Wochen mal mit Schreibvorgängen belastet, im Grunde nur dann, wenn es Updates gibt, und das dürfte das Leben derselben deutlich verlängern.

      Das mit Dropbox liegt an OS X seit Lion oder Mountain Lion und liegt daran, dass der tatsächliche Ordner jetzt eben woanders ist. Der Sync müsste dennoch funktionieren, auch das Freigeben im Browser (nur nicht via Rechtsklick).

      Antworten 
  •  Axel sagte am 14. Januar 2015:

    Hi Stefan,
    der Sync mit Dropbox klappt auch nach wie vor ohne Probleme (echt perfekt!!). Aber mit nem Rechtsklick bekommt man die Link-Freigabe-Option nicht mehr. Es gibt nur noch “Bereitstellen” und das hilft nicht weiter (da z.B. die Datei einfach nur in eine E-Mail gepackt wird, aber nicht der Link). Da ich sehr viel mit der Funktion arbeiten muss, bin ich gerade etwas ratlos und aufgeschmissen. Gibt es ggf. einen Trick?
    Ich arbeite mit Mavericks…

    Antworten 
  •  elisabeth sagte am 30. Januar 2015:

    bei mir kommt nach Eingabe der ersten Zeile der obigen Anleitung folgende Fehlermeldung:
    can’t get real path for source
    was habe ich falsch gemacht? ich habe keine Erfahrung mit dem Terminal.

    Antworten 
    •  Stefan Keller sagte am 2. Februar 2015:

      Hast du “Benutzer” mit deinem Benutzernamen ersetzt?

      Antworten 
      •  elisabeth sagte am 3. Februar 2015:

        ja habe ich gemacht.
        ich habe einen neuen benutzer angelegt (mit administratorrechten), mich als dieser eingelogt, dann habe ich die obige zeile eingegeben, statt benutzer jeweils meinen “alten” benutzernamen, die festplatte heisst bei mir auch “daten”

        Antworten 

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