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Mozilla Firefox 7 offiziell erschienen, soll Speicherbedarf verbessern

FirefoxMozilla hat kürzlich die siebte Version des freien Browsers Firefox veröffentlicht. Als die größte neue Funktion wird die Implementierung der aus dem MemShrink-Projekt gewonnenen Erkenntnisse genannt. Diese scheinen sich aber nicht auf die Mac-Version zu beziehen, wie ein ausgiebiger Beta-Test (seit kurzem ist die finale Build installiert) in der Redaltion offenbart hat.

Seit der Veröffentlichung von Firefox 4.0 ticken die Uhren bei Mozilla anders als gewohnt: Anstatt eine Reihe von neuen Funktionen und Verbesserungen zu sammeln und dann ein Update zu veröffentlichen, das die neue Versionsnummer nach traditionellem Empfinden verdient, werden nun alle neue Major-Versionen in relativ kurzen Abständen veröffentlicht. Dabei nehmen sich die Entwickler für jede Ausgabe nur wenige Baustellen vor.

In Firefox 7 war dies beispielsweise der Bedarf an Arbeitsspeicher, der vor allem bei Windows-Systemen mitunter kritische Zustände annehmen konnte. Firefox ist auf der Windows-Plattform nur ein 32-Bit-Programm und kann folglich nur maximal 2 GB Arbeitsspeicher für sich beanspruchen. Mit dem MemShrink-Projekt wollte Mozilla Informationen sammeln, wie man den Speicherbedarf optimieren kann.

Wir haben seit dem Release der Beta-Version Firefox 7 auf einem Mac in der Redaktion installiert und können zunächst positiv festhalten, dass von der Beta bis zur finalen Build alle Updates stabil liefen. Außerdem ist der Firefox 7 gefühlt etwas reaktiver, solange die Sitzung noch relativ frisch ist. Dies ändert sich aber, wenn der Speicherverbrauch zunimmt – und das tut er auf dem Mac anscheinend sogar schneller als noch mit Firefox 6. Ab 1,5 GB belegtem RAM wurde Firefox 7 auf unserem Mac zunehmend träger.

Neben der Überarbeitung des Speicher-Managers haben es noch andere Features in Firefox 7 geschafft, darunter:

  • Neues Render-Backend, das Canvas-Aktionen unter Windows beschleunigt
  • Lesezeichen und Passwörter werden jetzt beinahe ohne Verzögerung mit Firefox Sync synchronisiert
  • http:// wird standardmäßig nicht mehr in der Adresszeile angezeigt
  • Unterstützung für das CSS-Attribut text-overflow: ellipsis;
  • Unterstützung für die Web Timing Spezifikation
  • Verbesserte Unterstützung für MathML
  • WebSocket-Protokoll wurde von Version 7 auf 8 aktualisiert
  • Opt-In-Benchmarks zum Speicherverbrauch und Messung, wie lange Aktionen (z.B. Öffnen eines neuen Tabs) dauern
  • Diverse Bug- und Sicherheitsfixes

Eine Liste mit allen Änderungen hat Mozilla ebenfalls im Angebot.

Firefox 7 ist ab sofort auf der Mozilla-Webseite zu haben; wenn die Sprach- und Betriebssystemerkennung nicht korrekt funktioniert, bleibt immer noch die Liste mit unterstützten Plattformen. Die Mac-Version ist 28 MB groß und kann je nach Prozessor eine 32- oder 64-Bit-Instanz starten. Die Windows-Version fällt mit 13 MB etwas kleiner aus, muss aber auch mit 32 Bit auskommen.

Stefan Keller
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Stefan Keller, Chefredakteur
28.09.2011, 10:51 Uhr
Software
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3 Kommentare , 1 Trackback

  1. XPert

    28.09.11, 10:59 Uhr, #1

    XPert meint:

    Also fehlt bei der Mac Version das einzige wichtige neue Feature?!

  2. stk

    28.09.11, 11:00 Uhr, #2

    stk meint:

    Das ist schon drin, aber es funktioniert nicht richtig. Vielleicht funktioniert es besser, wenn man keine 12 oder 16 GB RAM hat – aber die General-Purpose-Maschine hier hat das nun mal :)

  3. Profilbild

    28.09.11, 14:03 Uhr, #3

    robs meint:

    Und noch immer unterstützt FF keine Lion Features.
    Da ist Chrome doch schon um einiges weiter.

  4. Profilbild

    [...] einmal zwei Monate nach Release von Mozilla Firefox 7 steht nun Firefox 8 zum Download bereit. Bereits vor einigen Tagen wurde der Browser bereits bei [...]


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