MACNOTES

Veröffentlicht am  21.10.11, 12:45 Uhr von  Stefan Keller

Apple-Hardware kostet mehr als doppelt so viel wie Windows-PCs

iMacDass Apple-Hardware nicht gerade im unteren Preissegment angesiedelt ist, war keine Überraschung. Mac Rumors wollte es aber genau wissen und hat nun den durchschnittlichen Verkaufspreis von Apple-Produkten mit denen eines Windows-PC verglichen.

Am Dienstag hatte Apple die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2011 bekannt geben. Analysten waren damit zwar nicht zufrieden, aber dennoch kann Apple recht zufrieden sein: Es handelt sich um das stärkste September-Quartal überhaupt und die Mac-Verkäufe haben ein All-Zeit-Hoch erreicht.

Allerdings ist es so, dass Macs auf jeden Fall im “Premium”-Segment anzusiedeln sind. Der günstigste, voll ausgestattete Mac ist das MacBook Air mit 11 Zoll Bildschirmdiagonale für einen Preis von 999 Dollar in den USA. Angemerkt wird, dass der günstigste Mac überhaupt bei $599 anfängt und Mac mini heißt, jedoch benötigt er einen Bildschirm und Eingabegeräte. Bei Mac Rumors hat man ermittelt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines Macs bei 1298 Dollar liegt. Im Vergleich dazu liegen Windows-PCs bei 491 US-Dollars. Die Zahlen stammen von der NPD-Group, die sich Verkäufe in Läden angesehen haben. Der durchschnittliche Verkaufspreis des iPhone liegt bei 653, der des iPad bei 628 Dollar.

Im Oktober 2008 sagte Steve Jobs, dass es durchaus Absicht sei, nicht alle Kunden zu bedienen. Man wisse einfach nicht, wie man einen voll ausgestatteten PC konstruieren müsse, der nur $500 koste und nach eigenen Qualitätsstandards etwas tauge. Mac Rumors sieht es aber so, dass Apple inzwischen einen solchen Computer gebaut hat: das iPad. Doch selbst wenn man das Apple-Tablet als einen vollwertigen Computer ansieht, kostet es mit seinen 628 Dollar im Durchschnitt dennoch mehr als ein Windows-PC.

[via Mac Rumors]

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 20 Kommentar(e) bisher

  •  MMrMc sagte am 21. Oktober 2011:

    Voll der Blödsinn, es wird ja nichtmal die Leistung der Computer und die Haltbarkeit betrachtet.Ich habe hier bspw. ein MBP für 1199€ – Studi-Rabatt und einen PC, der von der Power der Komponenten gleichwertig ist (Er braucht sogar oft länger als mein MBP). Der PC hat auch 800€ und das ohne Monitor…Die 491$ des Durchschnittscomputers sind die letzten Müll-Computer, wo alles wild zusammengewürfelt ist und Billig-Komponenten verbaut sind.

    Demnach hat MacRumors keine seriöse Rechnung aufgestellt. Sie haben eher aufgezeigt, wieviel Geld den Leuten ein PC wert ist und wievielen Leuten der Aufpreis vom billig Gerät zum Mac oder besserem PC wert ist….

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  •  stk sagte am 21. Oktober 2011:

    Richtig, es wird nicht die Leistung betrachtet, sondern ausschließlich der Preis, für den der Rechner über die Ladentheke geht. Und dieser wird gruppiert nach Apple und Windows dann gemittelt.

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  •  Hete sagte am 21. Oktober 2011:

    Ausserdem muss man auch Bedenken das Apple keine “alte Hardware” verkauft wenn neue kommen gehen die alten aus dem Sortiment. Bei PCs vor allem bei den billigen wird auch gerne veraltete Hardware eingebaut die nicht mehr den standards entspricht. Ganz zu schweigen von Design und Haltbarkeit.

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  •  Acidham sagte am 21. Oktober 2011:

    Leute lasst doch diese vergleiche. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Vergleicht doch die PCs erst wenn das selbe drinsteckt und en Alugehäuse drum ist. Vorher bringt das nichts!

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  •  Satin sagte am 21. Oktober 2011:

    Falsche Überschrift. Es müsste etwa heissen “Apple-Kunden zahlen mehr als doppelt so viel für neuen Computer”.
    Und selbst das wäre nicht ganz korrekt.

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  •  Fu Man Shu sagte am 21. Oktober 2011:

    Wenn man die Komponenten vergleicht GraKa, Festplatten, RAM, etc. Dann ist Apple definitiv überteuert. Das einzige was bei Apple nicht veraltet ist, sind die Prozessoren und das Gehäuse (Unibody).

    Also hat “Satin” recht :)

    Schwachsinn ist aber, dass iPad mit nem PC zu vergleichen. Möchte mal sehen in welchen Slot ich meinen USB Stick prügeln muss, oder wo ich die ersatzkomponenten bekomme wenn mir das Teil eines Tages zu langsam wird. Bei Apple sicher nicht

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  •  brian sagte am 21. Oktober 2011:

    ja genau fu man shu, weil man ja auch bei mobilen geräten generell soviele ersatzteile bekommt und die vorallem noch selber tauscht….wilkommen im jahr 2011!

    der vegleich ist mal wieder total sinnlos! wenn ich natürlich alle netbooks und co dazu zähle, dann kommt man auf 491 dollar! aber so ein vergleich bringt natürlich kommentare und klicks auf appleblogs…

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  •  Fu Man Shu sagte am 21. Oktober 2011:

    Das nimmt schon den Charakter der Bildzeitung an. Klicks um jeden Preis.

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  •  hal666 sagte am 21. Oktober 2011:

    Nunja, irgendwie fehlt mir bei der Betrachtung der Wiederverkaufswert eines Macs. Beispielsweise hatte ich mir 2008 einen MacPro (Dual QuadCore, 12GB RAM) für damals 3000€ zugelegt und Mitte 2010 für 1400€ wieder verkauft. Das bedeutet, dass ich über einen Zeitraum von 2 Jahren eine “Servergrade” Maschine (Xeon statt CoreXi Prozessoren, entsprechende Chipsätze, etc.) unter dem Schreibtisch stehen hatte, die mich effektiv 1600€ gekostet hat.

    Man möge mal versuchen, einen Rechner aus “normalen” PC- Komponenten wieder zu verkaufen…

    Wie sieht jetzt die Rechnung aus?

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  •  stk sagte am 21. Oktober 2011:

    Dann sieht die Rechnung genau gleich aus, weil es nicht um den Wert, sondern um den Preis geht und zwar bei der Neuanschaffung.

    Und ansonsten könnte man versuchen, die Zahlen zu interpretieren und würde feststellen, dass Apple offensichtlich nicht den Mainstream zur Zielgruppe hat, was Computer angeht, denn der Mainstream ist offensichtlich nicht bereit, Apple-Preise zu bezahlen. Auch hier wieder: Die Preise, ausdrücklich nicht den Wert.

    Dass sich die Apple-Preise relativieren, wenn man mit gleichwertigen PC-Konkurrenten (Dell-Workstations, Sony-Laptops) vergleicht oder den Wiederverkaufswert sieht, steht auf einem vollkommen anderen Blatt und wurde hier nicht berücksichtigt.

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  •  Martin Meinung sagte am 21. Oktober 2011:

    Es stimmt schon, dass Apple teuer ist, aber zum Glück nicht mehr so wie früher.
    Zu bedenken ist, das System wird ja mit abgestimmter Software ausgeliefert.
    Und nicht nur die CPU ist zeitgemäß, sondern auch die RAM Zugriffszeiten. Dies heißt, der Chipsatz ist abgestimmt mit RAM und CPU. Suchen sie sich die billigsten Windows-PC nach diesen Gesichtspunkten heraus dann ist der Unterschied nicht mehr so groß.
    Einen RR fahren wollen und einen VW bezahlen wollen?
    Nicht vergessen am Sonntag gibt es einen 5er Jackpot! Ja da will ich auch gern!
    Eine Rolex kostet halt auch mehr als eine Swatch und ist nicht genauer.
    Qualität und wenig verbrauchter Raum, auf, unter oder am Schreibtisch, dies ist ja auch viel wert. ODER?

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  •  Fu Man Shu sagte am 21. Oktober 2011:

    @stk was den Mainstream angeht hat apple sicher seine Einstellungen geändert. Nicht ohne Grund steht das iPhone 3GS noch zum Verkauf. Was die Mac’s angeht wird sich das ganz sicher auch ändern, will Apple genauso erfolgreich werden wie bei den Smartphones. Sein wir doch mal ehrlich, am Ende zählt sowohl bei MS als auch bei Apple was unterm Strich für eine Zahl steht, und Timmy ist ein Mann der Zahlen.

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  •  Mr. Green sagte am 22. Oktober 2011:

    Apple ist lediglich ein Statussymbol! Das ist Alles!
    Natürlich gibt es PCs mit mehr Leistung, für deutlich weniger Geld. ;)

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  •  Jaype sagte am 22. Oktober 2011:

    Leute, macht euch nicht verrückt. Vergleicht es mal mit Autos. Da ist es genau so. Audi, BMW, Mercedes und Porsche verkaufen Autos. Der Rest Finanzierungsmodelle.
    Als ich zum Mac fand, habe ich schwer geschluckt als ich die Preise sah. Dann habe ich mir IBM, Sony und Dell Laptops mit exact vergleichbaren Konfigurationen berechnen lassen und siehe da. Gleichstand. Meistens lag es am Display. Faszinierend was sich da wohl in die Tasche gelogen wird.

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  •  Immatoll sagte am 22. Oktober 2011:

    Selten so viel Müll gelesen. Ich bin kein Apple Hasser sondern eher im Gegenteil: Ich stehe total auf Appleprodukte. (besitze ein iPhone4 und ein iPad2, achja und ich fahr einen neuen Audi TT von 2010).

    Fakt ist: Appleprodukte sind top verarbeitet. MBAir und iMac haben ein akzeptables Preisleistungsverhältnis weil sie was außergewöhnliches sind.

    Aber: Die MBPro Reihe (für mich interessant) ist einfach überteuert. Apple verwendet inzwischen Standartbausteine (CPU, RAM, GraKa) und bietet diese dennoch zum doppelten bis dreifachen Preis an – da kann mir keiner erzählen, dass ich nicht fast 50% nur wegen des Namens zahle. Und aufeinander abgestimmt ist dort auch nichts – es sind 0815 Bauteile – was am Throtteling unter Last bemerkbar ist. Vieles versteckt Apple aber mit ihrem einzigartigen Betriebssystem.

    Wenn man mal die reinen Einstiegs Hardwaredaten eines MBPRO eines 15″ Zoll Laptops (schwächster Quadcore CPU der Sandy Bridge Reihe, 4 GB DDR3 Standard-RAM. Untere Mittelfeld GraKa mit kaum mehr Leistung als Intels Grafik Chip und nem Display mit nur 1440er Auflösung) anschaut und mir sagt: Ab 1799 Euro dann sah ich nur: ihr spinnt doch.

    Wunschkonfiguration ist dann mind. 2300 Euro um ihm auf dem Niveau eines Dell XPS 15 für 950 Euro zu haben.

    Ich sag ja ich vergleiche nicht noch Verarbeitung etc denn die ist toll. Dennoch sin die Preise unangemessen.

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  •  Immatoll sagte am 22. Oktober 2011:

    Achja und hier mal ein Vergleich:

    Einsteiger MacBook Pro 15″

    Intel Core i7 2635QM
    4096 MB DDR3-10660
    AMD Radeon HD 6490M
    500 GB Serial-ATA mit 5400 U/Min.
    15″ mit 1440 x 900 (bessere Qualität)
    Upgrade: 15″ mit 1650 x 1050 = 100 EUR

    PREIS: 1749 EUR

    Einsteiger Dell XPS 15

    Intel Core i7 2670QM (10% mehr Leistung)
    6.144 MB DDR3-10660 (50% mehr)
    NVIDIA GeForce GT 525M (50% mehr Leistung)
    750-GB-Serial- ATA mit 7.200 U/Min (50% mehr und schneller)
    15.6″ 1366×768 (16:9)
    Upgrade: 15,6″ mit 1920 x 1080 = 200 EUR

    PREIS: 749 EUR

    Fazit:

    Von den Leistungsdaten ist der Dell XPS 15 in fast allen belangen schneller. Wenn man einen vergleichbaren Display und eine Tastenbeleuchtung haben möchte so muss man nochmal 240 Euro drauflegen, allerdings sehe ich das MBP auch nur mit dem verbesserten Display als sinnvoll: so kommen hier auch noch einmal 100 Euro dazu.

    Demnach haben wir einen Endstand von 1849 EUR vs 999 EUR.

    Unabhängig von dem Betriebssystem und der Verarbeitung zahlt man demnach knapp 850 EUR für ein insgesamt 25% (bzw. zum Spielen sogar bis zu 50%) leistungsschwächeres Gerät, was meiner Meinung nach einfach nicht angemessen ist. Die Upgrademöglichkeiten bei Apple sorgen nur für einen noch ungerechtfertigtes exponentielles Kostenwachstum.

    Ich denke Apple sollte die MBP Preis um 25% senken um ein annähernd gescheites Preisleistungsverhältnis zu schaffen.

    Wie gsagt: Ich beurteile nicht die Verarbeitungsqualität – die ist ungeschlagen bei Apple, allerdings besitze ich dagegen auch ein 17″ Toshiba Gerät seit 4 Jahren für damals 1400 EUR und war damals wirklich ein Einsteiger-High-End-Gerät. Selbst heute ist es noch fast so leistungsfähig wie das 17″ MB Pro für aktuell 2200 EUR.

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  •  Jupp sagte am 8. Dezember 2011:

    wenn man sich einen 600 € pc kauft und das gesparte geld in den nächsten jahren zum upgraden einsetzt sieht die rechnung auch anders aus. dann hat man nämlich auch in 5 jahren noch was “frisches” in der Bude

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  •  Jupp sagte am 8. Dezember 2011:

    @ immertoll,
    Was zum Teufel ist ein Einsteigerhightendgerät??????
    Hast du das Wort selbst erfunden? :-)

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  •  Marcel sagte am 8. Januar 2012:

    Ich habe mir vor knapp einem Jahr ein MacBook pro15 Zoll geholt und habe alle Extras einbauen lassen die zur Option standen. Und es ist mir heute noch jeden Cent Wert! Hauptsächlich arbeite ich viel mit cs5 und an der Uni möchte ich die akkulaufzeit nicht vermissen. Außerdem kann man Image und style nicht bezahlen! Ich fände eine Preissenkung furchtbar! Die Aufhebung des iPhone Exklusivrechtes für die Telekom war schlimm genug. Nun spart jeder 2,50 € ist bei O2, hat nie Netz, weiß nicht wie man eine Mailadresse einrichtet aber hat zum Glück endlich ein iPhone. Statisten sind das alles!

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  •  XErAsEr sagte am 21. März 2012:

    Im Grunde ist es wie mit einem VW und einem Mercedes. Beides fährt, jedoch bietet Mercedes mehr Auto…;-)

    Trotz alle dem finde ich persönlich, das bei Apple, die Preise etwas gesenkt werden sollten. Wenn Apple jetzt clever wäre, also die richtige Strategie betreiben würde, könnten sie den Markt an sich reißen.

    Es wird Zeit das es Microsoft an den Kragen geht…Linux und Co. halte ich nicht für wettbewerbsfähig.

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