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Bericht: Apple stellt Zukunft des Mac Pro in Frage

Mac ProDas Jahr 2011 war das Jahr der Hardware-Updates bei Apple: Alle Macs wurden auf die Sandy-Bridge-Plattform umgestellt und haben dabei den Thunderbolt-Port spendiert bekommen. Nur der Mac Pro fehlt noch – aber ob es dieses Upgrade geben wird, steht anscheinend in den Sternen.

Bislang steht ein 2011er Modell des Mac Pro aus, Gerüchten zufolge will Apple wenn überhaupt auf Xeon-Prozessoren warten, die auf “Sandy Bridge E”-Basis aufbauen. Diese kommen allerdings erst im nächsten Jahr. Aus einem Bericht von Apple Insider geht hervor, dass es dennoch nicht sicher ist, ob ein solches Upgrade den Weg zum Kunden finden wird.

Obwohl ein 2011/2012-Mac-Pro bereits entwickelt wurde, sagen Personen, “die mit der Sache vertraut sind”, dass bei Apple über die Zukunft der Workstation diskutiert wird. Was die Verkaufszahlen angehe, entscheiden sich Kunden vor allem für Laptops, eher selten für Desktops, wodurch die Luft für den Mac Pro relativ dünn werde. Die Diskussion lief dahin, inwiefern der Mac Pro profitabel sei und ob die Ressourcen ihn (weiter) zu entwickeln nicht anderswo besser aufgehoben seien.

Als mögliche Alternative wird im Bericht darüber sinniert, ob eine schnellere Ausgabe des iMac oder Mac mini potenzielle Käufer eher beeindrucken könnten. Was Anschlussmöglichkeiten angeht, können diese beiden Desktop-Rechner zwar nicht mit dem Mac Pro mithalten, allerdings dürfte die Thunderbolt-Schnittstelle diesen Nachteil – zumindest in der Theorie – in Grenzen halten.

Stefan Keller
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Stefan Keller, Chefredakteur
01.11.2011, 10:49 Uhr
Hardware
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4 Kommentare , 1 Trackback

  1. Profilbild

    01.11.11, 11:40 Uhr, #1

    Christoph meint:

    Fehlt noch ein 19″-Rackmontagekit für den iMac 21,5″, quer sollte er auf 2 HE reinpassen. ;-)

  2. Profilbild

    01.11.11, 11:53 Uhr, #2

    Walter S. meint:

    Was für ein Anfängerfehler: Wenn ich nur alte Ware anbiete, darf ich mich natürlich auch nicht wundern, dass diese im Regal kleben bleibt, verstaubt und die Zahlen versaut.

    Apple sollte die Profis nicht vor den Kopf stoßen oder gar vergraulen, denn das verzeihen diese nie. Auch nicht bei den anderen Produkten!

  3. Profilbild

    02.11.11, 10:00 Uhr, #3

    klaus meint:

    Frage ist ob Apple die “Profis” noch braucht? Schade…

  4. Profilbild

    09.11.11, 21:41 Uhr, #4

    marc meint:

    es wäre wirklich schade! mac pro ist ein absolut zuverlässiges arbeitstier. ich hätte kein problem noch ein bißchen zu sparen und mir eine neue highend-version zu kaufen – wenn es sie nur gäbe. ich habe noch die erste 8core intel-variante mit 16gb (2006) und decklink-karte. bei benchmark-vergleichen habe ich festgestellt, daß die maschine immer noch schneller ist als das momentan neuste und schnellste macbook-pro.

  5. Profilbild

    [...] separat für aktuelle Mac Pro verkaufen will, war es doch immerhin Apple selbst, die die Zukunft der Mac-Workstation in Frage [...]


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