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Veröffentlicht am  7.11.11, 12:48 Uhr von  

Logitech Wireless Solar Keyboard K750 for Mac: Alternative zur Apple-Tastatur mit Abstrichen

LogitechDas “Logitech Wireless Solar Keyboard K750” hatten wir vor rund zwei Monaten als Alternative zum Apple-Keyboard vorgestellt, nun hatten wir die Möglichkeit, das kabellose Keyboard genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Hardware und Design

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Der Keyboardbereich ähnelt von der Größe und dem Tastaturlayout dem klassischen Apple-Kabelkeyboard. Hinzu kommen etwa 3cm zusätzliche Fläche, die für die Solarpanels benötigt werden. Mit einer Dicke von weniger als einem Zentimeter ist das Wireless Solar Keyboard überraschend schlank und dem Apple Wireless Keyboard mit seinem zusätzlichen Batteriefach damit überlegen.

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Das von uns getestete Modell ähnelt wegen seiner schwarzen Oberfläche dem Apple-Keyboard nur bedingt, man bekommt es allerdings auch in silber, hellblau, hellgrün sowie pink – wovon nur das silberne der von Apple bekannten Optik entspricht. [singlepic id=13384 w=150 float=left]Mittels zweier Klappständer kann das Solar Keyboard K750 um einen Winkel von 8° erhöht werden, sechs Gummistreifen auf der Unterseite machen das Keyboard rutschfest. Die Tasten sind leicht konkav gearbeitet, was das Tippen leichter und bequemer machen soll. Das Gehäuse im Ganzen ist aus Kunststoff gearbeitet, was für eine gewisse Instabilität sorgt.

 

Inbetriebnahme

[singlepic id=13385 w=150 float=right]Wie immer arbeitet Logitech beim Wireless Solar Keyboard K750 nicht mit Bluetooth als Verbindungslösung, sondern mit der hauseigenen Unifying-Technologie. Der dafür nötige Empfänger ist zwar kompakt, hätte man sich unserer Ansicht nach aber sparen können. Zudem blockiert er einen der ohnehin raren USB-Ports an MacBook Pro und Co. – das hätte nicht sein müssen. Nach dem Einstecken des Empfängers und dem Anschalten der Tastatur ist noch eine Feststellung der Tastaturbelegung nötig, danach kann es mit der Nutzung losgehen.

 

Das Wireless Solar Keyboard im Alltagseinsatz

Rund eine Woche ersetzt das K750 nun bei mir das kabelgebundene Apple-Keyboard. Das Tippen der Tasten ist bequem zu bewerkstelligen, der Druckpunkt der Tasten ist angenehm, es gibt allerdings kleinere Abzüge bei der Platzierung der Pfeiltasten: Der Abstand zwischen Buchstaben- und Pfeilblock ist zu gering, so dass man häufiger die falsche Taste trifft. Mag ein Einzelschicksal einer Nicht-Zehn-Finger-Tipperin sein, dennoch sei es hier erwähnt.

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Gut ist, dass die komplette Funktionstastenbegelegung von der Apple-Tastatur auf dem Logitech-Keyboard wiederzufinden ist, so muss man sich nicht umgewöhnen. Selbst bei der Beschriftung hat man sich an das Apple-Vorbild angelehnt, somit entfällt das Raten, welche Taste zu welcher Funktion gehört. Positiv fällt auf, dass das Logitech-Keyboard einen Ziffernblock besitzt, der bei Apples kabellosem Bluetooth-Keyboard fehlt. Einen winzigen Abzug gibt es für die Caps-Lock-Taste: Mangels Beleuchtung merkt man nicht sofort, dass sie aktiviert ist.

Keine Probleme hatten wir mit der Solarfunktion: Selbst bei grenzwertigen Sonnenbedingungen und Kunstlicht zeigte das Wireless Solar Keyboard K750 keine Ausfälle, selbst wenn man einmal über Nacht vergisst, den Schalter auf “Off” zu stellen.

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Eine volle Ladung soll laut Logitech bis zu drei Monate halten – dies können wir aus Zeitgründen weder belegen noch widerlegen. Sollte der Akku einmal dem Lebensende entgegen gehen, soll es bei Logitech selbst Ersatz geben. Das Gehäuse des Keyboards ist etwas instabil: Gerade in den Randbereichen der Tastatur sowie im mittleren Bereich biegt diese sich leicht durch, wenn man etwas stärker auf die Tasten drückt. Zudem erzeugt das Keyboard in sich Geräusche, wenn man in den Randbereichen tippt. Dies dürfte durch das Eindrücken der Gummifüße entstehen und ist ein unschöner Nebeneffekt. Unterwegs muss man die leichte Biegsamkeit des Keyboards ebenfalls beachten, ein festes Umfeld in Form von Notebook o.Ä. sollte vorhanden sein.

Das von uns getestete schwarze Hochglanz-Keyboard sieht als Gesamtbild edel aus, ist aber nur bedingt für den Alltagsgebrauch geeignet: Kleinere Kratzer sieht man vor allem auf den größeren freien Flächen sofort, zudem zieht es Staub und Fingerabdrücke förmlich an. Vor allem in den Übergangsbereichen zwischen Buchstaben- und Ziffernblock bildeten sich bei unserem Test-Keyboard mit der Zeit deutliche Kratzspuren.

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Fazit:

Mit einer UVP von 79,99€ kostet das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 gerade einmal 10€ mehr als das von Apple angebotene Wireless Keyboard (dafür aber immerhin 30€ mehr als das klassische Apple-Keyboard), verfügt allerdings über einen zusätzlichen Ziffernblock sowie eine batterieunabhängige Stromversorgung. Abzüge gibt es für den Einsatz der Logitech-eigenen Unifying-Empfängerlösung, gerade bei mobilen Geräten mit nur wenigen USB-Anschlüssen wäre die Verwendung von Bluetooth wünschenswert gewesen.

3,5/5Testurteil: 3,5/5 Macs
Bezeichnung: Wireless Solar Keyboard K750 for Mac
Hersteller: Logitech
Preis: UVP 79,99€ (Affiliate)

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 6 Kommentar(e) bisher

  •  Brockenhexe sagte am 7. November 2011:

    Ich kann Euren Test nicht ganz teilen. Ich habe die Tastatur seit August im Einsatz und bin sehr zurieden. Ich stelle den Schalter nie auf off, so dass die Tastatur immer eingeschaltet ist. meine kleine Schreibtischlampe und das Licht, dass mein iMac selbst abstrahlt reichen völlig aus. Die SolarApp ist sehr wohl im MacAppStore zu finden und gibt einem sehr gut Auskunft, welche Ladung der Akku hat (bei mir immer bei ca. 90%) und ob das Umgebungslicht ausreichend ist.

    Ich habe die silberne Variante und habe dabei auch keine Kratzspuren auf der Tastatur.
    Fazit: ich bin sehr zufrieden mit der Tastatur.

    Antworten 
  •  Marco sagte am 7. November 2011:

    Ich habe die silber / weiße Variante seit ca. 2 Wochen in Benutzung und kann mich nicht beschweren.

    Das mit den Pfeiltasten stört mich nicht, aber die rechte CMD-Taste neben der Leertaste finde ich zu lang. Somit drücke ich häufiger CMD+L statt ALT+L um das @-Zeichen zu bekommen.

    Ja, die Tastatur ist aus Kunststoff aber bis auf ein leichtes Durchbiegen in der Mitte (bei Benutzung der Füße… und ich benutze diese nicht) kann ich keinerlei Mängel feststellen.

    UND: Die Solar-App gibt es sehr wohl schon. Einfach mal im Apple App Store nachschauen. ;-)

    Antworten 
  •  kg sagte am 7. November 2011:

    @Brockenhexe der Akkubetrieb an sich ist ziemlich super, angesichts dessen das man sich Batterien sparen kann und nicht, wie bei Bluetooth-Keyboard oder Trackpad, darauf achten muss, dass man geladene Akkus oder frische Batterien hat.

    @Marco ohne die Standfüße wäre mir das Keyboard eindeutig zu flach.
    Aus welchem Material ist denn die silberne Variante genau? Die scheint mir eher matt zu sein und deshalb auch weniger kratzeranfällig – habe hier primär meine subjektiven Eindrücke mit der schwarzen Variante vermerkt.

    Antworten 
  •  wince sagte am 7. November 2011:

    Hab das schwarze Keyboard seit einigen Monaten in Benutzung. Auch ich hab wie Brockenhexe das Keyboard noch nicht einmal ausgeschaltet und bin noch nie unter 100% Ladung gewesen. Also dass die Solar-Funktion super Funktioniert ist sicher :)
    Was mir aber SEHR negativ aufgefallen ist, ist, wie auch Rezessionen bei Amazon sagen, dass die 3-fach Nutzung der Tasten bei spielen wie z.B. Battliefield (W+D+SHIFT z.B.) geblockt wird, was eine große Frechheit ist. Wieso soll ich mir ein Gaming-Keyboard kaufen, welches nicht annährend so schön ist nur weil ich 2 mal im Monat zocken will?

    Konnte mich leider trotzdem nicht dazu durchringen das schöne Ding wieder zurück zu geben :)
    Billige Alternative zu Amazon: Bei promarkt.de + 10€ Newsletter-Gutschein für 59.99€ (Ich hoffe das wird jetzt nicht als Werbung gewertet ;))

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  •  Marco sagte am 7. November 2011:

    @kg Ich bevorzuge eine möglichst flache Tastatur und da ist die K750 – für mich persönlich – besser als das Apple Keyboard.

    Die silberne Variante ist auch aus Kunststoff und hat auch eine glänzende Oberfläche. Aber Finderabdrücke oder eventuelle Kratzer fallen (auf Grund des helleren Hintergrunds) nicht so auf wie bei der schwarzen Variante.

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  •  MacSnider sagte am 8. November 2011:

    “Vor allem in den Übergangsbereichen zwischen Buchstaben- und Ziffernblock bildeten sich bei unserem Test-Keyboard mit der Zeit deutliche Kratzspuren.”
    Kann ich nur bestätigen, das Teil von meinem Chef sieht furchtbar aus…

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