Veröffentlicht am 23.11.11, 12:14 Uhr von stk
Am Freitag hat VMWare ein Update für VMWare Fusion veröffentlicht, das aus dem “geht nicht” ein “prüfen Sie die Lizenz” machte, wenn man ein Desktop-Mac-OS-X virtualisieren wollte. VMWare hat im Fusion-Weblog nun angekündigt, ein Update vorzubereiten, das diesen Umstand beheben soll.
Am Montag haben wir davon berichtet, dass es mit VMWare Fusion 4.1 möglich ist, Mac OS X 10.5 Leopard und Mac OS X 10.6 Snow Leopard (beide Desktop-Versionen) zu virtualisieren. Bislang war es nur möglich, OS X Lion als Gast zu virtualisieren und die Server-Versionen von Mac OS X 10.5 und 10.6.
Wie aus einem Weblog-Eintrag bei VMWare hervorgeht, wurde die Prüfung für die Server-Ausgabe wohl komplett übergangen. Da man bei VMWare bemüht ist, nichts zu erlauben, was per Lizenzvertrag ohnehin verboten ist, soll das Update, das derzeit vorbereitet wird, die Desktop-Versionen von Leopard und Snow Leopard wieder ausschließen.
Laut Lizenzbestimmungen ist es nur den Server-Ausgaben von Mac OS X 10.5 und 10.6 gestattet, auf einem Mac, in einer virtuellen Maschine zu laufen. Erst mit Lion wird die Notwendigkeit der Server-Ausgabe fallen gelassen, weil man andernfalls Lion überhaupt nicht virtualisieren dürfte; Lion Server ist ein normales Lion-System mit einem zusätzlichen Paket aus dem Mac App Store.
Wer also Leopard oder Snow Leopard (Desktop-Versionen) weiterhin virtualisieren möchte, der fühle sich vor dem Update auf 4.1.1 gewarnt und gleichzeitig auf den Lizenzvertrag hingewiesen, der das Ausführen der Client-Edition innerhalb einer virtuellen Maschine gar nicht erlaubt.
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Tags: Computing, Leopard, Mac OS X, Rosetta, Snow Leopard, Software, Update, Virtualisierung, VMWare Fusion
Darf man einen virtuellen Löwen auf einem physikalischen Schneeleoparden virtualisieren, wenn man beide Lizenzen besitzt?
In Deutschland sind derartige EULA-Einschränkungen sowieso irrelevant, weil sie dir zum Zeitpunkt des Kaufes nicht mitgeteilt werden (siehe 2. Absatz von http://de.wikipedia.org/wiki/EULA). D.h. hierzulande brauchst du einfach nur eine Lizenz für die physikalische Maschien und eine für die virtuelle und fertig. Mac OS X durfte man hierzulande somit schon immer virtualisieren und das sogar auch auf beliebiger nicht-Apple-Hardware.
@Christoph
Solangs ein Mac ist, ist die Virtualisierung ok.
Na, dann lass ich den Löwen vielleicht doch wieder los. Im virtuellen Käfig.