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Bericht: MacBook Pro ab Mitte 2012 mit Retina-Display, 2880×1800 Pixel für 15 Zoll

MacBook ProAus einem Bericht von Digitimes geht hervor, dass Apple anscheinend plant, Retina-Macs schon im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen. Die Spielregeln sollen dabei dieselben sein wie beim iPhone: Doppelte Auflösung für problemlose Skalierung.

Der taiwanische Branchendienst Digitimes berichtet, dass Apple im zweiten Quartal 2012 MacBook Pro starten will, die mit einer besonders hohen Bildschirmauflösung auskommen. Diese Information stammt von Quellen innerhalb der Zulieferer.

Demnach sollen die Bildschirme, ähnlich wie beim iPhone, die doppelte Auflösung bekommen. Exemplarisch für das 15-Zoll-MacBook-Pro würde man dann 2880×1800 Pixel nutzen können anstelle von 1440×900. Die höhere Auflösung soll abermals nicht dem verfügbaren Platz, sondern der Schrift- und Bildqualität zugute kommen.

Mit diesem Schritt könnte es passieren, dass Apple eine neue Runde bei “Standard-Auflösungen” einläutet; andere Hersteller wie ASUS oder Acer haben bereits höhere Auflösungen für kleinere Bildschirme. Allerdings werden die hierbei gewonnenen Pixel für zusätzlichen Platz verwendet.

Was Hard- und Software angeht, dürfte Apple jedenfalls gut gerüstet sein. OS X Lion bringt einen HiDPI-Modus mit, der anscheinend für Retina-Macs gedacht ist. Außerdem sollen Anfang nächsten Jahres die Ivy-Bridge-Chips erscheinen. Deren Grafikeinheit wird Auflösungen von bis zu 4096×4096 unterstützen. Die Frage, die am Ende stehen bleibt, wäre nur noch, ob es derlei Display-Panels bereits gibt.

Stefan Keller
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Stefan Keller, Chefredakteur
14.12.2011, 12:53 Uhr
Hardware
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12 Kommentare

  1. tinbert

    14.12.11, 13:46 Uhr, #1

    tinbert meint:

    2880×1800 wäre leider ein Rückschritt zum aktuellen MBP 15″, zumindest was die dargestellten Objekte angeht. Wenn wie beim iPhone genau verdoppelt wird, was aus Sicht eines Programmierers den geringsten Aufwand verursacht, müsste man auf 3360×2100 Pixel gehen; dann sieht man dasselbe, aber eben höllisch scharf.

  2. stk

    14.12.11, 13:56 Uhr, #2

    stk meint:

    Das 15er hat derzeit 1440×900:
    http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html

    Das kleinere 17″ hat 1680×1050 mit Option auf 1920×1200. Von daher wäre 2880×1800 schon die Verdopplung?

  3. Profilbild

    14.12.11, 15:18 Uhr, #3

    exkeks meint:

    @stk: Das 15″ kriegt man optional auch mit 1680×1050.

  4. stk

    14.12.11, 15:22 Uhr, #4

    stk meint:

    OK, ihr habt recht, aber da gehts dann um die Standard-Ausführung.

  5. Profilbild

    14.12.11, 16:18 Uhr, #5

    olol meint:

    Die Auflösung wird vervierfacht ihr Genies.

  6. stk

    14.12.11, 16:20 Uhr, #6

    stk meint:

    Nein, sie wird verdoppelt, da die Auflösung selbst ein Vektor aus zwei Koordinaten ist. Multipliziert mit einem Skalar, werden beide Koordinaten multipliziert, was am Ende die vierfache Pixelanzahl ist, aber trotzdem “nur” die doppelte Auflösung.
    Frag deinen Mathelehrer oder schau hier nach:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vektor#Multiplikation_mit_einem_Skalar

  7. Profilbild

    14.12.11, 17:11 Uhr, #7

    olol meint:

    Uh. Dann sollten wir uns dringend auf eine Definition von “Auflösung” einigen. Ist es jetzt die Anzahl der Reihen und Spalten? Ist es jetzt die tatsächliche Auflösung pro Längeneinheit – sprich die Punktdichte? Ist mit Auflösung einfach nur die Gesamtzahl der Pixel gemeint?

    Der Begriff “Auflösung” ist an der Stelle viel zu schwammig, als dass du deine “Definition” und dein 10. Klasse Vektorrechnen-Wissen als Lösung verkaufen kannst.

  8. stk

    14.12.11, 17:19 Uhr, #8

    stk meint:

    Ob die Auflösungsdefinition nun auf die Fläche oder diesen Vektor bezogen ist, ist vollkommen irrelevant, weil bei der Vervierfachung beide verdoppelt würden. Ein Faktor 2 geht in die Länge und einer in die Breite, ob wir jetzt von der Pixeldichte oder von einem Koordinatensystem sprechen, ist dabei vollkommen unerheblich.
    Das iPhone 3GS hat bei seinen 3,5″ Bildschirmdiagonale eine Auflösung von 320×480, was einer Pixeldichte von 163 ppi entspricht. Das iPhone 4 hat bei gleicher Bildschirmgröße viermal so viele Pixel, also eine doppelte Auflösuing (nach dem Vektor, von dem ich oben sprach) von 640×960 – und das ist eine Pixeldichte von 326 ppi. So oder so, die Auflösung, egal nach welcher Definition, wird verdoppelt, es ist lediglich die absolute Pixelanzahl, die dadurch vervierfacht wird. Ist ja auch klar, weil deren Anzahl keine Breite und keine Höhe hat, bei denen jeweils der Faktor 2 reinspielt.

  9. Profilbild

    14.12.11, 17:42 Uhr, #9

    olols Lehrer meint:

    @olol
    1. Ist vektorrechnung erst in der 11. Klasse dran
    und
    2. Hast du einen Fehler unterstellt, der zumindest nach der Definition des autors (die ich nebenbei bemerkt teile) keiner ist.

    Sei wenigstens so ehrlich und gib zu, dass dir außer Flamen nichts einfällt, wie du aus der Nummer wieder rauskommst.

  10. Profilbild

    14.12.11, 18:59 Uhr, #10

    olol meint:

    Lasst uns nicht streiten und lieber noch ‘ne 3GStore Werbung schalten. :)

  11. Profilbild

    14.12.11, 19:20 Uhr, #11

    k1tt meint:

    Ich verfolge mitlerweise macnotes.de seit circa 1 Jahr. Ich frage mich warum hier quasi zu 90 % news, rumors, etc. von anderen englischsprachigen blogs (macrumors, etc) übernommen werden. Ist das hier nur nen Übersetzungsservice? Bitte etwas mehr Eigeninitiative und nicht nur bloßes “abschreiben”…

    Grüße, Tobi

  12. Profilbild

    15.12.11, 6:39 Uhr, #12

    Timmy meint:

    Ick gloob ihr habt zuviel Freizeit…


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