MACNOTES

Veröffentlicht am  14.12.11, 12:53 Uhr von  Stefan Keller

Bericht: MacBook Pro ab Mitte 2012 mit Retina-Display, 2880×1800 Pixel für 15 Zoll

MacBook ProAus einem Bericht von Digitimes geht hervor, dass Apple anscheinend plant, Retina-Macs schon im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen. Die Spielregeln sollen dabei dieselben sein wie beim iPhone: Doppelte Auflösung für problemlose Skalierung.

Der taiwanische Branchendienst Digitimes berichtet, dass Apple im zweiten Quartal 2012 MacBook Pro starten will, die mit einer besonders hohen Bildschirmauflösung auskommen. Diese Information stammt von Quellen innerhalb der Zulieferer.

Demnach sollen die Bildschirme, ähnlich wie beim iPhone, die doppelte Auflösung bekommen. Exemplarisch für das 15-Zoll-MacBook-Pro würde man dann 2880×1800 Pixel nutzen können anstelle von 1440×900. Die höhere Auflösung soll abermals nicht dem verfügbaren Platz, sondern der Schrift- und Bildqualität zugute kommen.

Mit diesem Schritt könnte es passieren, dass Apple eine neue Runde bei “Standard-Auflösungen” einläutet; andere Hersteller wie ASUS oder Acer haben bereits höhere Auflösungen für kleinere Bildschirme. Allerdings werden die hierbei gewonnenen Pixel für zusätzlichen Platz verwendet.

Was Hard- und Software angeht, dürfte Apple jedenfalls gut gerüstet sein. OS X Lion bringt einen HiDPI-Modus mit, der anscheinend für Retina-Macs gedacht ist. Außerdem sollen Anfang nächsten Jahres die Ivy-Bridge-Chips erscheinen. Deren Grafikeinheit wird Auflösungen von bis zu 4096×4096 unterstützen. Die Frage, die am Ende stehen bleibt, wäre nur noch, ob es derlei Display-Panels bereits gibt.

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 12 Kommentar(e) bisher

  •  tinbert sagte am 14. Dezember 2011:

    2880×1800 wäre leider ein Rückschritt zum aktuellen MBP 15″, zumindest was die dargestellten Objekte angeht. Wenn wie beim iPhone genau verdoppelt wird, was aus Sicht eines Programmierers den geringsten Aufwand verursacht, müsste man auf 3360×2100 Pixel gehen; dann sieht man dasselbe, aber eben höllisch scharf.

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  •  stk sagte am 14. Dezember 2011:

    Das 15er hat derzeit 1440×900:
    http://www.apple.com/de/macbookpro/specs.html

    Das kleinere 17″ hat 1680×1050 mit Option auf 1920×1200. Von daher wäre 2880×1800 schon die Verdopplung?

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  •  exkeks sagte am 14. Dezember 2011:

    @stk: Das 15″ kriegt man optional auch mit 1680×1050.

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  •  stk sagte am 14. Dezember 2011:

    OK, ihr habt recht, aber da gehts dann um die Standard-Ausführung.

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  •  olol sagte am 14. Dezember 2011:

    Die Auflösung wird vervierfacht ihr Genies.

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  •  stk sagte am 14. Dezember 2011:

    Nein, sie wird verdoppelt, da die Auflösung selbst ein Vektor aus zwei Koordinaten ist. Multipliziert mit einem Skalar, werden beide Koordinaten multipliziert, was am Ende die vierfache Pixelanzahl ist, aber trotzdem “nur” die doppelte Auflösung.
    Frag deinen Mathelehrer oder schau hier nach:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vektor#Multiplikation_mit_einem_Skalar

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  •  olol sagte am 14. Dezember 2011:

    Uh. Dann sollten wir uns dringend auf eine Definition von “Auflösung” einigen. Ist es jetzt die Anzahl der Reihen und Spalten? Ist es jetzt die tatsächliche Auflösung pro Längeneinheit – sprich die Punktdichte? Ist mit Auflösung einfach nur die Gesamtzahl der Pixel gemeint?

    Der Begriff “Auflösung” ist an der Stelle viel zu schwammig, als dass du deine “Definition” und dein 10. Klasse Vektorrechnen-Wissen als Lösung verkaufen kannst.

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  •  stk sagte am 14. Dezember 2011:

    Ob die Auflösungsdefinition nun auf die Fläche oder diesen Vektor bezogen ist, ist vollkommen irrelevant, weil bei der Vervierfachung beide verdoppelt würden. Ein Faktor 2 geht in die Länge und einer in die Breite, ob wir jetzt von der Pixeldichte oder von einem Koordinatensystem sprechen, ist dabei vollkommen unerheblich.
    Das iPhone 3GS hat bei seinen 3,5″ Bildschirmdiagonale eine Auflösung von 320×480, was einer Pixeldichte von 163 ppi entspricht. Das iPhone 4 hat bei gleicher Bildschirmgröße viermal so viele Pixel, also eine doppelte Auflösuing (nach dem Vektor, von dem ich oben sprach) von 640×960 – und das ist eine Pixeldichte von 326 ppi. So oder so, die Auflösung, egal nach welcher Definition, wird verdoppelt, es ist lediglich die absolute Pixelanzahl, die dadurch vervierfacht wird. Ist ja auch klar, weil deren Anzahl keine Breite und keine Höhe hat, bei denen jeweils der Faktor 2 reinspielt.

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  •  olols Lehrer sagte am 14. Dezember 2011:

    @olol
    1. Ist vektorrechnung erst in der 11. Klasse dran
    und
    2. Hast du einen Fehler unterstellt, der zumindest nach der Definition des autors (die ich nebenbei bemerkt teile) keiner ist.

    Sei wenigstens so ehrlich und gib zu, dass dir außer Flamen nichts einfällt, wie du aus der Nummer wieder rauskommst.

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  •  olol sagte am 14. Dezember 2011:

    Lasst uns nicht streiten und lieber noch ‘ne 3GStore Werbung schalten. :)

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  •  k1tt sagte am 14. Dezember 2011:

    Ich verfolge mitlerweise macnotes.de seit circa 1 Jahr. Ich frage mich warum hier quasi zu 90 % news, rumors, etc. von anderen englischsprachigen blogs (macrumors, etc) übernommen werden. Ist das hier nur nen Übersetzungsservice? Bitte etwas mehr Eigeninitiative und nicht nur bloßes “abschreiben”…

    Grüße, Tobi

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  •  Timmy sagte am 15. Dezember 2011:

    Ick gloob ihr habt zuviel Freizeit…

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