Star Wars: The Old Republic – MMO-Markt ist laut Branchen-Analyst noch nicht erschöpft

Alexander Trust, den 29. Dezember 2011

Laut Analyst Colin Sebastian ist Star Wars: The Old Republic ein gutes Beispiel dafür, dass es dem MMO-Markt nach wie vor gut geht. Obwohl gewisse Veränderungen sichtbar werden, sieht der Analyst auch weiterhin Bedarf für Paid-MMOs in den USA und Europa.

Die Kollegen von gamasutra (engl.) haben die Worte des Analysten Colin Sebastian von Baird Equity Research zitiert, für den Paid-MMOs immer noch hoch im Kurs stehen. Am Erfolg von Star Wars: The Old Republic könne man unter anderem ablesen, dass es dem Markt gut geht. Obwohl sicherlich einige Veränderungen in der MMO-Sparte zu spüren seien, wären die USA und Europa auch in Zukunft ein Markt für erfolgreiche MMO-Titel:

„While there is likely some shifting of usage from Activision’s World of Warcraft, we see a viable market for multiple million-user MMOs in the U.S. and Europe.“

SWTOR kann nach seinem Launch vor wenigen Tagen bereits mehr als 1 Millionen registrierter Spieler verzeichnen. Laut Analyst Sebastian darf sich das neue Star Wars-MMO „the fastest-growing subscription MMO in history“ nennen. Bis zum Ende des kommenden Steuerjahres (also März 2012) rechnet Sebastian damit, dass rund 3 Millionen Einheiten verkauft werden konnten. 1,5-2 Millionen zahlende Spieler pro Monat sei indes zu optimistisch gedacht, so der Analyst. Der bis dato erfolgreichste Titel im Bereich MMO ist derzeit Blizzards World of Warcraft mit aktuell 10,3 Millionen Spielern weltweit (Stand: November 2011).

Um beurteilen zu können, ob ein MMO wirklich erfolgreich ist, muss man allerdings die Entwicklung über die Zeit verfolgen, so Sebastian. Der erste Prüfstein wird sicherlich zu dem Zeitpunkt zu beobachten sein, wenn die Inklusiv-Abos der Käufer auslaufen. Bei BioWare will man sich auch in Zukunft weiter dem Projekt widmen: „We’re really busy working on future SWTOR content as well as continuing to improve the service. This will never end“, so BioWares Mit-Begründer Greg Zeschuk.


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