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Veröffentlicht am  31.01.12, 20:51 Uhr von  Stefan Keller

“Inside Apple”: Neue Entwickler werkeln an Fake-Produkten, bevor man ihnen trauen kann

AppleDass Apple ein Unternehmen ist, das großen Wert auf Geheimhaltung legt, war nicht neu. Das Buch von Adam Lashinsky, “Inside Apple”, das derzeit durch die Medien gereicht wird, zeigt aber unter anderem auf, welche Ausmaße das annimmt. So werden neu angestellte Produkt-Entwickler mit Fake-Produkten beschäftigt, bis dem Vorgesetzten klar ist, ob er dem Angestellten vertrauen kann.

Apple ist ein Unternehmen der Perfektion und der Geheimhaltung. Soweit ist nichts Neues an der Meldung. Auch dass die im Artikel zitierte fristlose Kündigung beim Ausplaudern von Interna die Folge ist, dürfte selbst für Außenstehende noch nachvollziehbar sein. In seinem Buch “Inside Apple” hat Adam Lashinsky aber noch einen Fall parat, wie Apple unterbindet, dass ein potenzieller neuer Mitarbeiter überhaupt irgendetwas Sensibles an die Öffentlichkeit ausplaudert.

Wie Business Insider das Buch zitiert, ist es bei Apple anscheinend gängige Praxis, dass ein Techniker nach seiner Einstellung erst einmal an Produkten arbeiten soll, die von vornherein gar nicht für die Marktreife vorgesehen sind. Die Projekte dienen ausschließlich dem Zweck, dass sich die Vorgesetzten ein Bild von dem neuen Angestellten machen können. Kommt dann doch etwas an die Öffentlichkeit, so hat dies in der Konsequenz kaum Relevanz, da das Produkt ohnehin nie für den Verkauf gedacht war.

Zitiert wird ein Techniker, dessen Freund als Senior Engineer bei Apple gearbeitet hat. In der ersten Zeit, immerhin neun Monate, soll er sich ausschließlich um Fake-Produkte gekümmert haben. Damit wurde quasi das Vorstellungsgespräch enorm verlängert. Als ihm dann hoch offiziell vertraut werden kann, durfte er sich an echte Produkte begeben, die in der Mache waren.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  Karl sagte am 31. Januar 2012:

    Apple ist paranoid und wir Kunden müssen das alles mit bezahlen. Da fragt man sich langsam, ob man dort noch kaufen sollte. Mittlerweile läuft auch Win7 und Android ganz gut

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  •  Noctua sagte am 31. Januar 2012:

    Ich kann soetwas absolut nachvollziehen.

    Der angestellte soll sich nicht beschweren, solange er bezahlt wird.

    Apple hat so einiges zu verlieren, wenn informationen zu früh das haus verlassen. Aber ich glaube nicht dass sie extra produkte entwickeln um angestellte zu testen. Ich glaube sie geben den neuen einfach blos dinge an denen entwickelt wird und werden soll aber die in dem mase kein risiko darstellen, da sie in diesem zustand kein risiko darstellen.

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  •  Tito sagte am 1. Februar 2012:

    Fragt euch doch mal lieber, warum keines der Fake-Produkte hier genannt wird! Was soll das sein? Ein Apple-Autoradio? Ein Aplle-USB-Wasseranschuss? Eine computergesteuerte Apfelschälmaschine?

    Vielleicht macht sich da ja jemand einfach nur wichtig und will auf den vorbei rauschenden Bestseller-Zug aufspringen? Also “die Latte” immer schön tief halten und erst mal darüber nachdenken, wen so ein Halbwissen nutzen könnte!

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  •  Taru sagte am 1. Februar 2012:

    Das Tropfenförmige iPhone war so ein Produkt, und der Miatbeiter ist jetzt Arbeitslos, hihi ;-)

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  •  Phil sagte am 1. Februar 2012:

    Scheiß Apple psychos. Die sind ja schlimmer als die army

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