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Veröffentlicht am  13.02.12, 16:45 Uhr von  Stefan Keller

LEGO Tower-Gehäuse gebastelt

LEGO Tower-Gehäuse LEGO Tower-Gehäuse, Foto: greenyouse

Aus der beliebten Wir-basteln-uns-Reihe. Heute: Wir basteln uns ein PC-Gehäuse aus LEGO-Steinen. Darin enthalten ist natürlich ein kompletter und funktionstüchtiger Computer. Doch sollte man bei der Gestaltung auf einiges achten – und bekommt dadurch ein Gefühl dafür, was professionelle Case-Designer alles bedenken müssen.

Um Kindheitserlebnisse mit digitaler Unterhaltung zu verbinden, bedarf es nicht gezwungenermaßen dem Spiel Minecraft. Es geht durchaus auch noch eine Stufe höher auf der Nerd-Skala. Auf der Webseite Instructables findet sich eine Anleitung, wie ihr mithilfe von LEGO-Steinen ein PC-Gehäuse bauen könnt, das einen voll funktionstüchtigen Computer beinhaltet.

Für jeden ist diese Art der Nerd-Selbstverwirklichung allerdings nicht geeignet. Zunächst einmal wäre es enorm hilfreich, wenn man bereits relativ geschickt im Umgang mit LEGO-Steinen ist. Des Weiteren sollte man zumindest über Grundkenntnisse von den Gefahren durch elektrostatische Aufladung (electrostatic discharge, ESD) verfügen und sehr hilfreich wäre es, einen Computer schon einmal aus Einzelteilen zusammengebaut zu haben. Als Faustregel kann festgehalten werden, dass sämtliche Bauteile mit sichtbarer Leiterplatte einer besonderen Behandlung im Lego-Gehäuse bedürfen.

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müsst ihr euch natürlich Gedanken darüber machen, wie euer Meisterwerk aussehen soll. Dies beginnt bei profanen Dingen wie dem Motiv, falls gewünscht, auf dem Deckel des Gehäuses. Mit in diese Überlegung muss unbedingt die Kühlung einfließen. Eine guter Luftfluss ist wichtig, damit die Bauteile (besonders Prozessor, Grafikkarte und Festplatte) nicht zu warm werden – zu beachten ist also wo die Lüfter hinkommen sollen.

Der Autor nennt außerdem als Nachteil gegenüber einem fertigen Gehäuse, dass diese Variante vergleichsweise teuer ist. Dies kommt besonders daher, dass er sich LEGO-Steine für das Vorhaben bestellen musste. Um die 300 US-Dollar hat er für das Gehäuse bezahlt. Dafür ist das Case allerdings hochgradig personalisierbar, langlebig (weil erweiterbar) und auch lehrreich.

In 20 Schritten in englischer Sprache geht der Autor der Anleitung darauf ein, wie ein solches Gehäuse realisiert werden kann.

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