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Veröffentlicht am  23.02.12, 13:18 Uhr von  Alexander Trust

Bus Simulator 2012

bussimulator

Was gibt es denn nicht schon alles für Simulatoren. Von der Müllabfuhr bis hin zum Pistenraupen Simulator gibt es eigentlich alles. Dennoch sind nicht alle Titel zu empfehlen. Astragon legt mit dem neuen Bus Simulator 2012 nochmal ordentlich nach. Ob sich dieses Spiel gegen die starke Konkurrenz von Omnibussimulator (was durchaus sehr gelungen war) durchsetzen und uns überzeugen konnte, erfährt ihr in unserem Test.

Während der Installation des Spiels trat bei mir durchaus ein bisschen Skepsis auf. Ich weiß dass Astragon sehr viele Simulatoren bereits veröffentlicht hat, allerdings waren diese meist zu simpel und anspruchslos gehalten. Sei es drum, die Installation war fertig und ich startete direkt das Spiel.

Mein neuer Job – Busfahrer

Ganz ehrlich, ich habe mich wirklich sehr auf diesen Titel gefreut, da mich das Busfahren, wie auch das Zugfahren am PC sehr fasziniert. Ich stellte allerdings vorerst meine Anforderungen nicht so hoch, da ich noch keine große Erfahrung damit gesammelt habe.
Also entschied ich mich direkt eine neue Karriere zu starten. Zunächst wird man vor die Wahl gestellt, sind wir experten oder eher Anfänger. Hier sollte man tatsächlich vorsichtig wählen, denn als Experte müsst ihr euch wirklich um alles kümmern. So müsst ihr den Treibstoff sauber berechnen und kalkulieren, den Fahrtenschreiber korrekt benutzen und die Lenk- und Ruhezeiten festlegen. Da mich das als Anfänger noch überfordert, habe ich mich für den einfachsten Weg entschieden. Somit wurde ich eines besseren belehrt und kann euch hier vorweg sagen, dass das Spiel definitiv nicht anspruchslos ist.

Ihre Daten bitte – Vorher bitte einmal Probefahren!

Bevor wir allerdings selbst Hand anlegen dürfen, müssen wir erst mal unseren Charakter festlegen. Männlich oder Weiblich? Vorname, Nachname? Anschließend bekommen wir eine Personal- und eine Sicherheitsnummer. Man kann sogar die Startzeit festlegen. Dabei könnt ihr selbst entscheiden, ob die Uhrzeit wie im realen Leben sein soll. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, wenn ihr nämlich am Abend das Spiel startet und eigentlich im Spiel Tagsüber fahren wollt ist das nicht mehr möglich.
Nachdem wir unsere Daten eingestellt haben müssen wir ein paar Tutorials abgrasen. Diese zeigen aber sehr schön und auch nicht zu lang überzogen den Einstieg ins Spiel.

Gute Fahrt in Freyfurt

Endlich ist es soweit. Wir steigen in den Bus, stellen die Kasse noch sauber ein (dafür benötigen wir unsere Sicherheitsnummer), sodass die Tarife stimmen, legen die Linie fest und schließen die Türen. Nun fahren wir ganz gemütlich von Haltestelle zu Haltestelle. Sind wir bei einem Stopp angekommen, öffnen wir die Türen und eine Menge verschiedener Fahrgäste steigen ein. Dabei gibt es Rentner, Studenten und normale Gäste.
Jeder der Gäste hat natürlich auch unterschiedliche Fahrkarten. Die einen haben zum Beispiel eine Monatskarte, wobei der Rentner nur eine einfache Fahrt braucht. Dies kann allerdings auch sehr hektisch werden, da der Rentner eigentlich nur 2,50 Euro bezahlen muss, uns aber einen 20er gibt. Selbstverständlich ist es eure Aufgabe das Wechselgeld bereitzustellen und dem Rentner zu geben. Ihr solltet euch dabei auch nicht zu viel Zeit lassen, da die anderen Fahrgäste auch einsteigen wollen und ihr natürlich auch eure nächsten Ziele pünktlich erreichen wollt.
Eure Zeiten werden natürlich gemessen. Am oberen Bildschirmrand wird immer angezeigt, ob ihr zu früh oder zu spät an einer Haltestelle ankommt. Das könnt ihr ganz einfach wie im echten Leben vergleichen. Wärt ihr nicht auch böse, wenn der Bus früher als vereinbart kommt und dann vorher abfährt? Oder der Bus kommt zu spät und euer Terminplan verschiebt sich auch nach hinten?

Übrigens, achtet mir sauber darauf, dass ihr nicht zu schnell fährt. Auch Busfahrer können geblitzt werden. Ihr solltet also immer darauf achten, in der fiktiven Stadt nicht geblitzt zu werden!

Steuerung und Technik

Die Steuerung ist grundsätzlich sehr gut gelungen. Da es „nur“ zwei verschiedene Bus Arten zu steuern gibt, gewöhnt man sich sehr schnell daran. Jede Taste auf der Tastatur ist belegt, allerdings manchmal auch doppelt. Wer also die Möglichkeit hat das Spiel mit Pedalen und Lenkrad zu spielen, der wird ein echt tolles Bus Feeling spüren dürfen. Das Innenleben der Busse ist auch sehr realistisch nachempfunden. Ihr steuert die Klimaanlage und habt eine Rückfahrt Kamera. Jeder Knopf ist irgendwie mit der Tastatur verknüpft – Übungssache aber herrlich.
Auch die Technik konnte sehr gut überzeugen. Die Passanten bewegen sich sehr natürlich und auch der Verkehr ist sehr lebhaft. Bei den vorherigen Ablegern bewegten sich die Menschen meist wie Zombies. Schade fanden wir nur, dass es nicht mehrere verschiedene Passanten und Kunden gibt. Die Stadt ist zwar nicht einer echten nachempfunden, macht aber auch einen sehr guten Eindruck.

Fazit:

Unterm Strich bekommen wir hier einen sehr gut umgesetzten Bus Simulator, der mir alle Vorurteile genommen hat. Wer also glaubt das Spiel wäre anspruchslos der hat sich sehr getäuscht! Ich spiele das Spiel immer wieder zwischen durch. Es macht einfach Spaß, einfach mal kurz weg vom Alltag zu sein, in seinem Bus einzusteigen und seine Linie zu fahren. Auch für Spieler, die noch keinen Simulator gespielt haben, bekommen wir einen super Einstieg. Wir können das Spiel wärmstens weiterempfehlen.

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 1 Kommentar(e) bisher

  •  Dennis4575 sagte am 11. März 2013:

    Der Simulator ist doch nicht von astragon sondern von den TML-Studios,astragon ist nur der Publisher!

    Antworten 

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