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Veröffentlicht am  8.03.12, 0:57 Uhr von  Alexander Trust

iPhoto für iPhone und iPad vorgestellt, Garageband und iMovie aktualisiert

App StoreApple hat am heutigen Abend neben dem neuen Apple TV und iPad auch Aktualisierungen einiger eigener iOS-Apps präsentiert. Neu ist iPhoto für iPad und iPhone, darüber hinaus gibt es einige Updates u. a. für iMovie und Garageband für iOS.

Apple selbst hat im Vorfeld der Präsentation, schon in der Entwicklungsphase des neuen iPad natürlich an den eigenen Apps gearbeitet. Gleichwie sprach Phil Schiller auf der Keynote im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco davon, dass auch Entwickler, die sich noch nicht mit dem neuen iPad und dessen Retina-Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln, sowie der enthaltenen neuen Technik beschäftigen konnten, nicht beunruhigt sein müssten. Wie seinerzeit bei der Einführung des iPhone 4, wird zunächst einmal durch iOS sichergestellt, dass einerseits die App-Grafiken hochskaliert würden und zudem die Schrift in der höheren Auflösung gerendert.
 

GarageBand

Die Musik- und Podcast-Software GarageBand (Affiliate) wurde aktualisiert. Neu sind Smart Strings, ein “Note Editor” um das Arrangement nachträglich neu anzuordnen, und die Möglichkeit, Daten via iCloud zu synchronisieren. Außerdem gibt es nun die Möglichkeit mit der neuen Jam-Session-Funktion in GarageBand bis zu drei Freunde zu einem gemeinsamen Treffen einzuladen und die iOS-Geräte drahtlos miteinander zu verbinden, um gemeinsam als Band zu spielen und aufzunehmen. “Jam Session” kümmert sich selbst um die Synchronisation des Tempos, der Tonart und der Akkorde der Touch-Instrumente. In der Folge werden die Spuren von jedem automatisch auf dem iOS-Gerät gesammelt, damit sie dort bearbeitet und abgemischt werden können. Die fertigen Songs können direkt auf Facebook, YouTube und SoundCloud geteilt werden.
 

iMovie

Die Video-Editing-Software für Endanwender, iMovie, hat in ihrer Ausführung für iOS ebenfalls ein weiteres Update erfahren. Sie bietet nun Storyboards und neue Vorlagen. Nutzer können außerdem in einer neuen “Theater-Ansicht” diese Vorlagen in einer Vorschau betrachten. Unter den neuen Templates finden sich auch solche, die die eigenen Privatfilmchen zu Superhelden-Movies oder Märchen-Verfilmungen machen. Auch der Preis der iMovie-App (Affiliate) hat sich nicht verändert, sie kostet nach wie vor 3,99 Euro. Wer die Software bereits besitzt, erhält das Update kostenlos. Die eigenen, fertigen “Trailer” können im übrigen auf YouTube, Vimeo und Facebook hochgeladen und mittels AirPlay mit bis zu 1080p auf ein Apple TV der neusten Generation gestreamt werden.
 

iPhoto

Neu für iPhone und iPad ist die iPhoto-App (Affiliate). Damit komplettiert Apple seine iLife-Suite auch für iOS. Apple verspricht neue Gesten, neue Effekte und Multi-Touch-Editing für Fotos. Natürlich kann man die Bilder auch über die einzelnen Geräte hinweg austauschen, doch über iCloud kann man z. B. eine neue Form der Bilder-Ansicht, die Journale, über das Internet anderen zur Verfügung stellen.

Randy Ubillos, der “Chief Architect for Photo and Video Apps” bei Apple, gab auf der Bühne eine Live-Vorstellung der neuen iPhoto-App. Mit wenigen Finger-Aktionen lassen sich Bilder verfremden, unterschiedliche Effekte darauf anwenden – hat man ein Bild ausgewählt, kann man auch weiterhin mittels Wischgesten von einem zum anderen wechseln.

Wenn man ein Bild doppelt antippt, beginnt iPhoto automatisch gleichartige Bilder zu suchen und zu finden. Auf der Bühne wird die Bearbeitung eines 13-Megapixel-Bildes einer Nikon D300S gezeigt. Es sollen sich mit iPhoto auf dem iPad aber auch Fotos mit Dimensionen von bis zu 19-Megapixel bearbeiten lassen.

Bilder lassen sich in iPhoto einfach via E-Mail, Flickr oder Twitter mit anderen teilen. Doch es soll noch weitere Möglichkeiten geben, Bilder zu teilen. Es wurde außerdem gezeigt, wie man die Horizontlinie eines Bildes begradigt, bzw. das Bild an selbiger mit einem “Tipp” daran neu ausrichtet, oder mit einem Tippen den Kontrastwert des Bilder korrigiert. Das Zuschneiden von Bildern soll ebenfalls leicht von der Hand gehen, und wenn man zum unbearbeiteten Originalbild zurück möchte, benötigt man ebenfalls nur einen einfachen Tipper. In der Pinselpalette finden sich u. a. ein Rote-Augen-Tool, oder eines für die Farbsättigung. Neben den üblichen Optionen fürs Scharf- oder Weichzeichnen und Abdunkeln gibt es auch einen generelle Reparatur-Möglichkeit.

Während man noch weitere Features der App vorstellte, vergaß man nicht zu erwähnen, dass die Features ebenfalls auf dem iPhone zur Verfügung stünden. 3,99 Euro soll auch diese App kosten, wie schon iMove und Garageband. Sie ist bereits jetzt im App Store verfügbar. Phil Schiller versprach den Nutzern an dem Abend, dass sie die neue iPhoto-App und die iLife-Apps “lieben” werden.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  Doktor Jones sagte am 8. März 2012:

    Ich würde gern wissen, ob man mit der neuen iPhoto-App für das iPad nun endlich die Fotos nach freigewählten Kriterien (Name, Schlagwort, Datum etc.) sortieren kann. Bisher ging das ja nicht, nur mit teueren speziellen Apps. Und steht unter den Thumbnails auch der Dateiname? Diese Eigenschaften sind extrem wichtig. Denn wie sonst soll ich aus 8.000 Fotos ein bestimmtes Foto finden, wenn nicht nach dem Dateinamen( Beispiel: “Mein Dackel auf dem Eis, Januar 1996.jpg”). Bei Desktop-Rechnern eine nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit.
    Danke für einen hilfreichen Tipp!
    Doktor Jones

    Antworten 
  •  at sagte am 8. März 2012:

    @Doktor Jones: Es gibt bei iPhoto keine Dateinamen, aus dem einfachen Grund weil iPhoto deine “Originale” beibehält. Die Fotos werden quasi zwei Mal gespeichert. Alle Änderungen die du an den Bilder vornimmst, werden an der Kopie vorgenommen. Seit Windows Vista und OS X aber auch bei manchen Systemen davor schon, ist man davon abgegangen, Dateien und Ordner strickt nach dem Dateinamensschema zu verwalten. Die Dateien könnten 32862478936937958.jpg heißen – wenn du sie in deiner Verwaltung mit Mein Dackel auf dem Eis, Januar 1996 sortierst und benennst, dann heißen sie dort so. Du kannst bei iPhoto (und anderen) z. B. das Datum der Bilder heranziehen als Sortieroption, ja. Die Sortierung wird aber durch den Import festgelegt, vor allem bei älteren Bildern oder solchen, die du eingescannt hast. Bei moderneren Kameras werden aber auch Meta-Infos wie Ort und Datum mit dem Bild gemeinsam gespeichert, was die Sortierung “valider” macht. Bei iPhoto auf dem Desktop spielt der Dateiname jedenfalls auch keine Rolle. Das ist zugegeben eine Umstellung, an die man sich gewöhnen muss. iTunes z. B. verwaltet auch die Musik und wenn man es nicht explizit einstellt, dann werden die Dateien auf der Festplatte nicht zwingend so heißen, wie die Songs. Es gibt aber viele Programme, die mit den Meta-Infos aus den Dateien klarkommen und gar nicht mehr auf den Dateinamen angewiesen sind.

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  •  Chaze sagte am 9. März 2012:

    Journale die man auf dem iPad erstellt habe, stehen mir auch auf dem iPhone zur Verfügung. iCloud macht das möglich. Dies muss aber erst in den iCloud-Einstellungen erlaubt werden. Ich finde aber nirgends solls einen Hinweis! :/

    Vielleicht jemand ne Idee?

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  •  Finn sagte am 7. Mai 2012:

    Kann man jetzt eigentlich auch Lieder von GarageBand in iMovie importieren, oder hab ich das falsch verstanden. Und in welcher Farbe würdet ihr euch das iPad 3 holen?

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