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Veröffentlicht am  14.03.12, 12:49 Uhr von  Stefan Keller

Das neue iPad: Wie vorhandene und angepasste Apps skalieren

iPadZwei Tage trennen uns noch von der Markteinführung des neuen iPad – und in Vietnam wird bereits eins ausgiebig auf Herz und Display geprüft. Das iPad, das Tinh Tê vorzeitig geliefert bekam, musste diesmal zeigen, wie es mit Apps klar kommt, die zum Teil noch nicht an das Retina-Display angepasst wurden.

Doppelte Auflösung, vierfache Pixelanzahl – im Grunde dasselbe Spiel wie vor zwei Jahren beim iPhone. Doch was macht das neue iPad wirklich mit Apps, die schon angepasst wurden, die noch nicht angepasst wurden und iPhone-Versionen? Die Antwort kommt einmal mehr aus Vietnam, wo im Forum von Tinh Tê einige Screenshots veröffentlicht wurden, die das Verhalten demonstrieren.

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Zunächst einmal wird darüber berichtet, dass bereits einige Apps, besonders die von Apple, an die höhere Auflösung angepasst wurden. Vertreter wie Keynote oder iMovie zeigen, dass deutlich mehr Speicherplatz auf dem Flash-Speicher benötigt wird, um eine Retina-fähige App zu horten. So wuchs Keynote von 115 MB auf 327 MB, iMovie von 70 auf 404 MB. Wie man es erwartet hätte, lässt Apple bei iOS-Bestandteilen nichts anbrennen. Safari und der Home-Bildschirm sehen sauber aus. Besonders der Browser zeigt, was im Retina-Display steckt: Dank der höheren Auflösung lässt sich eine nicht an mobile Bedürfnisse angepasste Webseite nun ohne zu zoomen im Hochformat betrachten.

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Der zweite Vertreter ist “Wo ist mein Wasser?“*, das eine gewisse Berühmtheit als 25-milliardster Download erreicht hat. Es handelt sich hierbei um eine Universal-App, die für iPhone und iPad angepasst wurde, aber noch keine iPad-Retina-Grafik besitzt. Ähnlich wie das beim iPhone und iPod touch der Fall gewesen ist, werden aus jedem “SD”-Pixel vier Pixel, was vor allem an Kanten gut zu sehen ist. Ebenfalls fällt dies beim Facebook- und Twitter-Icon am unteren Bildrand auf.

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Eine iPhone-App wie Geekbench* wird wie gewohnt im schwarzen Kasten dargestellt. Da ohne Skalierung alle Retina-Pixel auf den Bildschirm passen, wird die App wie auf einem iPhone 4 oder 4S gerendert. Der “2x”-Button bleibt für iPhone-Apps erhalten, sodass die grafische Oberfläche um den Faktor 2 vergrößert wird und dann formatfüllend dargestellt wird. Ähnliches ist bereits seit dem ersten iPad möglich.

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Ein neues Programm, das Apple auf der Keynote vor einer Woche vorgestellt hat, ist iPhoto für iOS. Dies ist eine der momentan sehr wenigen Apps, die von der Pike auf an das Retina-Display angepasst wurden. Dies ist besonders gut beim dargestellten Foto zu sehen, aber auch bei den Vorschaubildern an der linken Seite. Diese sind deutlich kleiner, können aber trotzdem noch mit vielen Details begeistern.

* = Affliate

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  Philipp sagte am 14. März 2012:

    Sorry, aber was macht der Vergleich mit Screenshots für einen Sinn? Es wird interessant wie die physischen Pixel die skalierten Bilder nachher anzeigen, ein Screenshot ist dabei – meiner Meinung nach – wenig aussagekräftig.

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  •  Stefan sagte am 14. März 2012:

    Dass man das vierfach Datenvolumen bei Universal-Apps am iPhone mitschleppen muss, begeistert mich auf Anhieb jetzt nicht besonders.

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  •  Christian sagte am 14. März 2012:

    @ Philipp:
    Ein Screenshot am iPad macht ja ein Foto vom Display, also so, wie es am iPad erscheint (2048×1536), also auch mit allen Unschärfen vom rendering. Das wird ja nicht mit einem Fotoapparat aufgenommen, daher finde ich schon, dass es recht aussagekräftig ist.

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  •  Intro sagte am 14. März 2012:

    dem kann ich nur zustimmen.man sieht den unterschied ganz klar.

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  •  Christian sagte am 16. März 2012:

    @Stefan:
    Nicht alle Programme werden so viel größer. iMovie hat sich vervierfacht, Aber in erster Linie, weil die Themen wegen der höher auflösenden Grafik viel umfangreicher wurden. Andere Programme mit weniger Grafiken werden vielleicht nur 10% größer.

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