Veröffentlicht am 24.04.12, 11:08 Uhr von ar
Ab sofort bietet Microsoft auch für den Mac OS X Desktop eine Software an, um bequem auf den SkyDrive Onlinespeicher zuzugreifen. Gleichzeitig wird allerdings der freie Speicher für Neukunden auf 7 GB reduziert.
Microsoft hat nach der iPhone-App, die ebenfalls ein Update erfahren hat, ein Desktop-Programm herausgegeben, mit der ohne Umweg über den Browser auf den Onlinespeicher SkyDrive zugegriffen werden kann. Das Prinzip ist das gleiche, wie zum Beispiel bei Dropbox: die Anwendung installiert einen separaten Ordner im Finder, in dem man seine Dateien ablegt. Das Programm sorgt dann für einen Abgleich mit dem Cloud-Speicher. Die App liegt hier zum Download bereit.
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Der Speicherplatz in SkyDrive wurde gleichzeitig auf 7 GB reduziert (vorher standen allen Kunden 25 GB zur Verfügung). Dies hängt vermutlich auch mit der Einführung von Windows 8 zusammen, die allen Kunden 7 GB kostenlosen Speicher zur Verfügung stellt. Altkunden, die ihren Account vor dem 22. April 2012 angemeldet haben, können derzeit jedoch noch kostenlos den 25 GB Speicher erhalten. Dazu ist es notwendig, sich im eigenen SkyDrive-Account anzumelden. Über den eigenen Dateien wird die Aufforderung eingeblendet, das man 25 GB kostenlosen Speicher anfordern kann. Alle die sich nach dem 22. April angemeldet haben erhalten dagegen die Aufforderung die App für das jeweilige Betriebssystem anzufordern.
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Tags: Cloud, Desktop App, Dropbox, Mac OS X, SkyDrive
9 Kommentar(e) bisher
Und kein Link… -_-¨
Stimmt, vielen Dank für den Hinweis. Wurde soeben nachgetragen.
Hier ist er übrigens:
https://apps.live.com/skydrive
SkyDrive App
Vielleicht sollte man aber noch dazu schreiben das die “app” nur unter 10.7 läuft. Mit meinem 10.6.8 gehts nicht.
Jetzt mal ganz ehrlich und gerade heraus: Wer legt denn allen Ernstes seine Daten auf einen Server von Microsoft, solange er klaren Verstandes ist, nicht dazu unter Folter gezwungen wird oder unter Einfluß stärkerer Medikamente steht ? Oder ist das ein breit angelegter Schneeball-Witz, verspäteter April-Scherz oder sowas in der Art und nur ich habs noch nicht mitgekriegt :-)
Warum nicht bei Microsoft, dafür aber bei Apple?
@Don Del Aqua: Was macht das für einen Unterschied ob die Daten nun bei Microsoft, Apple, Dropbox, oder sonst einem Cloudstorage-Anbieter liegen? Wer sich Sorgen darum macht dass “sensible” Daten von Mitarbeitern gelesen werden könnten, dem kann ich Wuala empfehlen (http://wuala.com/). Da werden die Daten schon auf der Festplatte des Benutzers und VOR dem versenden auf den Server verschlüsselt.
Dem letzten Kommentar kann ich mich nur anschließen. Wuala ist tatsächlich eine ausgezeichnete Cloud. Kaum habe ich eine Datei gesichert, wird sie, wenn ich den entsprechenden Ordner auf Wuala abgelegt habe, dort gesichert, und zwar alle Dateitypen. Passwort und alle weiteren sensiblen Daten bleiben auf dem Rechner. Eine App für iPhone etc. gibt es auch. 5 GB kostenlos. Das würde ich mir von Apple auch wünschen.
@Dan Das ist der sehr große Vorteil von Skydrive gegenüber Dropbox und Google Drive: Auch hier werden, genau wie bei Wuala, die Daten vor dem Upload verschlüsselt.
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