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Veröffentlicht am  24.04.12, 11:48 Uhr von  

OS X Mountain Lion: Bekommt 1Password Konkurrenz? Safari mit Passwort-Manager

SafariAus dem Programme-Ordner vieler Mac-Anwender ist der Passwort-Manager 1Password von AgileBits gar nicht mehr wegzudenken. Mit dem Tool ist es recht einfach, für verschiedene Webseiten andere Passwörter zu verwenden, weil sich das Programm alles merkt und in alle gängigen Browser integriert. Zumindest Safari-Anwender könnten ab OS X Mountain Lion das Update sparen, denn in der neuen Developer-Preview ist ebenfalls ein Passwort-Manager eingebaut.

Seit Mittwoch Abend ist für Entwickler OS X 10.8 Mountain Lion in der dritten Vorschauversion verfügbar. Eine neue Funktion betrifft den mitgelieferten Internetbrowser Safari, der als Vorabversion von 5.2 dabei ist. Hier haben die Kollegen von Mac Rumors einen Tab in den Einstellungen gefunden, der auf ein Passwort-Management-System hindeutet.

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Dieser Tab ist zwar noch ohne Funktion, doch in späteren Versionen scheint Apple damit Großes vorzuhaben. In den Sprachfiles wurde der Hinweis darauf gefunden, dass eine der Hauptfunktionen, die beim Passwort-Tool 1Password* zum Einsatz kommen, ebenfalls implementiert wird.

Safari can automatically suggest and remember unique, secure passwords for websites you choose.

Es ist also vorgesehen, dass Safari Passwörter generiert, die gewissen Sicherheitsanforderungen entsprechen und diese auch gleich mit speichern kann. Noch ist davon nicht viel implementiert, aber man könnte annehmen, dass Apple in späteren Ausgaben ebenfalls eine Sync-Möglichkeit mit der iCloud anbietet. Zu Zeiten von .Mac und MobileMe gab es immerhin schon diese Funktionalität – damals wurde der system-interne Schlüsselbund über alle registrierten Geräte hinweg synchronisiert.

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 4 Kommentar(e) bisher

  •  Alexander Nouak sagte am 24. April 2012:

    Das wäre ein völlig unsinniges Feature. Einen Passwortmanager für Safari gibt es doch schon, er nennt sich Schlüsselbund. Dieses angebliche Feature ist auch überhaupt keine Konkurrenz zu 1Password, denn dieses Programm ermöglicht mir die Bereitstellung meiner Passwörter browserübergreifend und ermöglicht mir auch den Abgleich mit unterschiedlichen Rechnern und iOS-Geräten. Das Vorschlagen von Passwörtern bietet Schlüsselbund auch, diese Funktion wird vielleicht ein wenig näher geholt, ist aber auch nicht bahnbrechend. Wäre heute der 1. April wüsste ich sofort, wie diese Nachricht einzuordnen wäre.

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  •  Eddy sagte am 25. April 2012:

    Ich habe überhaupt keinen Bock auf solche Programme von Apple, die sie mir nachher wieder wegnehmen – so geschehen mit MobileMe oder mit Rosetta. Ich mag einfach nicht so beschnitten werden in meinem Workflow.

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    •  at sagte am 25. April 2012:

      Das hat doch nix mit beschnitten werden zu tun. Das ist Gang und Gäbe in der Software-Industrie, einfach weil sich alles weiterentwickelt. Natürlich ist das in jedem Fall für Anwender “schade”. Aber mehr auch nicht.

      Hast du Microsoft dafür angeklagt, dass sie irgendwann den DOS-Anteil aus Windows entfernt haben und man nicht mehr Boot-Disketten mit HIMEM.sys und Co erstellen musste, mit Soundtreiber, Maus-Treiber, mal mit mal ohne, je nachdem ob das Spiel den freien Basisspeicher brauchte oder nicht?

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  •  AlexKeller sagte am 26. April 2012:

    1Password kann ein Lizenzarchiv aber auch ein Archiv für Kreditkarten und für Notizen sein. Auch gibt es für die 1Password DB keine Backdoor, was ich schmerzlich erfahren musste (MasterPW vergessen), die auch der Hersteller nicht knacken konnte (nach Support-Anfrage). Also momentan gibt es nichts besseres als 1Password!

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