News & Rumors: 25. April 2012,

Google Drive Cloudspeicher offiziell gestartet

Google DriveGestern berichteten wir über den Launch der SkyDrive-App für OS X – noch am gleichen Abend hat Google den seit langem in der Gerüchteküche brodelnden Cloudspeicherdienst Google Drive offiziell gestartet.

Google hat am Dienstag Abend, den 24. April seinen Dienst Google Drive offiziell für die Anwender gestartet. Zunächst erhält jeder Teilnehmer 5 GB kostenlosen Speicherplatz in Googles Wolke, damit etwas weniger als das neue SkyDrive-Angebot von Microsoft, aber deutlich mehr als die 2 GB des Cloud-Pioniers Dropbox. Dieser hatte vor einigen Tagen neue Features eingeführt, wohl auch, weil sich die starke Konkurenz durch Google und Microsoft abzeichnete.

Wie bei Google üblich steht die neue Funktion nicht allen Anwender sofort zur Verfügung. In einem Rollout wird sie erst nach und nach bereit gestellt. Unter https://drive.google.com kann man versuchen sein Google-Konto für Drive zu aktivieren. Ist dies nicht möglich, kann man sich über das eigene Googlemail-Konto benachrichtigen lassen.

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Software

Gleichzeitig mit dem Start des Dienstes bietet Google auch eine Software für Windows und OS X sowie Android an, iOS-Clients sollen später folgen. Der entsprechende Download-Link wird aber erst angezeigt, sobald man für den Dienst freigeschaltet ist. Die Software arbeitet ähnlich wie bei der Konkurrenz: ein Ordner wird im Finder angelegt und von der Anwendung mit dem Online-Speicher abgeglichen.

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Besonderheiten

Google ist nicht zum ersten Mal der Nachzügler in einem neuen Geschäftsfeld, schon seit Jahren bietet bietet Dropbox einen nahezu identischen Service an. Allerdings kann Google mit der Integration seiner Dienste Text & Tabellen und GMail punkten. Außerdem merkt man, dass es sich um den Dienst eines Suchmaschinen-Anbieters handelt: bei der Suche nach Dokumenten werden PDF-Dateien nach Inhalten durchsucht und sogar Fotos lassen sich per OCR textlich erfassen. Auch eine Bildersuche nach Inhalten scheint integriert zu sein.

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Erweitern

Der Speicherplatz lässt sich von 5 GB auf größere Mengen an Online-Speicher erweitern. So lässt sich der Speicherplatz auf folgende Werte erhöhen:
* 25 GB für 2,49 Euro pro Monat
* 100 GB für 4,99 Euro pro Monat
* 200 GB für 9,99 Euro pro Monat
* 400 GB für 19,99 Euro pro Monat
der größte angegebenen Speicher sind 16 TB für 799 Euro pro Monat.

 

Fazit

Noch ein Cloud-Dienst mag man fragen. Doch Google könnte damit durchaus Erfolg haben, gerade bei denen, die Google-Dienste ohnehin schon nutzen, muss man doch nicht unzählige Accounts verwalten. Kritiker werden natürlich auf den Dienst verzichten, da sie nicht noch mehr Daten in die Hand der Datenkrake geben wollen. Der Dienst ist bislang weder sensationell anders, noch mit besonders großem Datenvolumen ausgestattet. Aber wer weiss was Google damit sonst noch plant.

In den nächsten Tagen werde wir aktuelle Cloud-Dienste noch einmal kurz gegenüber stellen, mit im Vergleich dann: Apple iCloud, Microsoft SkyDrive, Google Drive, Sugarsync und natürlich Dropbox.

Google Drive Cloudspeicher offiziell gestartet
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Zuletzt kommentiert



 2 Kommentar(e) bisher

  •  Intro (25. April 2012)

    cloud hin oder her, ich hätte grundsätzlich immer ein ungutes gefühl meine daten bei einem anbieter xy zu speichern. man denkt da nur an sony…. ich verschlüssel meine wichtigen daten zuhause über true crypt und fühle mich sicherlich besser dabei.

  •  lifesmile (25. April 2012)

    ja bin auch deiner meinung. clouds aller art auch die iCloud vermeide ich angesichts der zunehmenden datensammelwut auch in europa (vorratsdatenspeicherung). meine emails werden auch verschlüsselt so weit das geht! wir europäer sollten uns nicht der cloud-mania der amis anschliessen, aber jeder wie er will…


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