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Veröffentlicht am  11.05.12, 16:04 Uhr von  

OS X Lion 10.7.4: Apple bringt Icons auf hohe Auflösungen

OS X LionGestern Nacht hat Apple das Update für OS X 10.7 Lion veröffentlicht. Neben den benannten Änderungen war auch eine neue Ausgabe von Safari mit von der Partie. Außerdem wurde die FileVault-Lücke geschlossen. Gänzlich verschwiegen hat Apple, dass auch Icons neu erstellt wurden, sie sind nun HiDPI-fähig.

Die Retina-Macs können kommen, könnte man meinen. Mit dem Update auf OS X Lion 10.7.4 hat Apple HiDPI-Versionen von Icons erstellt. So wurde beispielsweise das Programmsymbol von TextEdit vergrößert. Während die Icons bis 10.7.3 in den Größen 16×16, 32×32, 128×128 und 512×512 Pixel vorlagen, wurden nun einige hinzugefügt. Seit 10.7.4 stehen die Größen 16×16, 32×32 HiDPI, 32×32, 64×64 HiDPI, 128×128, 256×256 HiDPI, 256×256, 512×512 HiDPI, 512×512 und 1024×1024 HiDPI zur Verfügung.

Aber nicht nur TextEdit hat ein größeres Icon spendiert bekommen. Auch Automator wurde aktualisiert – und dabei nicht nur um neue Größen erweitert, sondern auch sonst erneuert. So ist der Kopf des Roboters nun etwas schmaler, die Beine kürzer, die Schuhe runder, die arme schwarz und das Rohr dunkler. Insgesamt ist die Charakteristik der Grafik dunkler geworden. Beim Automator ist ebenfalls die Icon-Größe 1024×1024 neu.

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Retina-Grafiken haben ihren ersten Auftritt in Beta-Versionen von OS X Lion gehabt. Deutlich ausgebaut wurde dies in aktuellen Developer-Previews von OS X 10.8 Mountain Lion. Das und der Trend von Apple, Geräte mit hochauflösenden Bildschirmen auszustatten, verleitet zu der Annahme, dass “Retina-Macs” nicht mehr weit von der Markteinführung entfernt sein könnten.

Der HiDPI-Modus ist in OS X 10.7 Lion sogar schon enthalten, wenn auch gut versteckt. Aber mit passenden Bildschirmen – ein neues iPad mit der App Air Display wäre so ein Kandidat – kann bereits an der visuellen Erscheinung eines Retina-Mac geschnuppert werden.

Im Dezember hatte Digitimes darüber berichtet, dass Mitte des Jahres ein 15-Zoll-MacBook Pro auf den Markt kommen soll, das – ähnlich wie bei iPhone und dem neuen iPad – die doppelte Bildschirmauflösung bieten soll. Statt 1440×900 Pixeln würden dann 2880×1800 zur Verfügung stehen – insgesamt viermal so viele. Mit dem iPhone 4 und jüngst dem neuen iPad hat Apple anhand von Mobilgeräten gezeigt, welchen Unterschied in der Darstellungsqualität ein solcher Retina-Bildschirm ausmacht.

[via Mac Rumors]

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  PParler sagte am 11. Mai 2012:

    Ist es nicht so, dass die OS X-Icons ohnehin als Vektorgrafiken (SVG?) vorliegen, die frei skalierbar sind? Wo zu dann noch die Pixelgrafiken?

    Antworten 
  •  Robert sagte am 11. Mai 2012:

    Na toll, mein laptop braucht 15 min zum starten von Lion aber die Icons sind top. Ist sowas eine Meldung wert?

    Antworten 
  •  stk sagte am 11. Mai 2012:

    @PParler
    Nein, die Icons sind PNG-Dateien, jedenfalls die Programm-Icons. Also technisch gesehen sind es .icns-Dateien, aber das ist eine Ansammlung von PNG- oder JPG-Files.

    @Robert
    Pentium-III-Hackintosh ist dann doch irgendwie uncool, nicht wahr? ;-)
    Mein MBP braucht genauso lange wie mit 10.7.3 – ich kann nicht sagen, dass sich da etwas geändert hat. iMac dito. Und von daher: Ja, das war eine Meldung wert. Ansonsten hätte ich sie nicht geschrieben.

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