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Veröffentlicht am  24.05.12, 12:13 Uhr von  Stefan Keller

Siri: Verbannung aus IBMs firmeninternen Netzwerken

SiriDer persönliche Assistent Siri, der im iPhone 4S zu finden ist, kann durchaus praktisch sein. Wenn sie ihren ‘Chef’ versteht, hört sie aufs Wort. Im IBM-Firmennetzwerk wurden die Server, die für die Auswertung genutzt werden, in der Firewall blockiert.

Bei IBM ist Siri anscheinend nicht sehr beliebt – jedenfalls nicht bei denjenigen, die die Wahrung der Geschäftsgeheimnisse auf der Agenda stehen haben. Aus Angst, Apple könnte Daten speichern, die Siri diktiert oder aufgetragen werden, wurden die Server für Siri kurzerhand in die Firewall des IBM-Netzwerks eingetragen. Das Ergebnis ist, dass Siri keine Verbindung mit dem Server herstellen kann und demzufolge nicht funktioniert.

Dies hat die Chief Information Officer bei IBM, Jeanette Horan, Technology Review erzählt. Laut Lizenzvertrag der iPhone-Software kann man die zugrunde liegenden Bedenken durchaus verstehen, heißt es dort, dass man durch das Verwenden von Siri und der Diktierfunktion zustimmt, dass Apple die Daten sammelt, verarbeitet und verwendet, um Siri, die Diktierfunktion und andere Apple-Produkte zu verbessern. Das schließt freilich nicht aus, dass die Daten auch anderweitig ausgewertet werden können.

Interessanterweise wurde Google nicht aus dem IBM-Netzwerk verbannt. Gizmodo spekuliert, dass es daran liegen könnte, dass Google die Suchanfragen anonymisiert.

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