MACNOTES

Veröffentlicht am  9.07.12, 20:57 Uhr von  

Droht E-Mail-Programm Thunderbird das Aus?

Thunderbird
Seit dem Wochenende schlagen die Wellen im OpenSource-Lager hoch. Mozilla, das sowohl den Browser Firefox, als auch den E-Mail-Client Thunderbird und einige andere Programme finanziert und organisiert, will die finanzielle Unterstützung für die Entwicklung von Thunderbird kürzen. Die Folgen für den einzigen ernsthaften Apple Mail Mitbewerber könnten drastisch sein.

Am Wochenende hatte Mozillas Thunderbird Manager Piacintino in einer E-Mail mitgeteilt, dass die finanzielle Unterstützung für die Fortentwicklung von Thunderbird eingestellt werde. Ursprünglich sollte diese E-Mail noch bis Montag unter Verschluss bleiben, was aber aus nicht näher bekannten Gründen unterblieb. In einem ausführlichen Posting nahm darauf hin Mitchell Baker, Vorsitzender der Mozilla-Stiftung, in seinem eigenen Blog Stellung. Danach sei zwar die Aktivität der Teams sehr hoch, die sich um die Lokalisierung von Thunderbird kümmerten. Die eigentliche Fortentwicklung stocke aber seit langem.

Die aktuellen Pläne der Foundation sehen demnach folgenden Fahrplan vor: Die aktuelle Version 13 soll den letzten Stand der Entwicklung darstellen. Dieses Jahr sei noch ein Extended Support Release geplant, also eine Version mit verlängerter Update-Möglichkeit. Anschließend sei geplant für mindestens ein Jahr alle sechs Wochen Updates zu veröffentlichen, die gegen Stabilitäts- und Sicherheitsprobleme vorgingen.

Mitchell Baker äußerte in seinem Blog die Enttäuschung, dass die Entwicklung von Thunderbird nicht genauso erfolgreich sei, wie die von Firefox. Man habe mit Thunderbird nur zu Beginn neue Impulse setzen können, laufe aber seit längerem aktuellen Trends hinterher.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 5 Kommentar(e) bisher

  •  Kathus sagte am 9. Juli 2012:

    Seit wann sind Stabilität und Performance aktuelle Trends? Oder welche Trends meint Mr. Baker? Thunderbird ist ein lahmes, speicherfressendes Monster und da man es versäumt hat das von Anfang an unter Kontrolle zu bringen, stellt er mittlerweile keine ernsthafte Konkurrenz für irgendeinen anderen Email-Client dar.

    Antworten 
  •  Hans-Martin sagte am 10. Juli 2012:

    Habt ihr diesen reißerischen Mist wirklich so nötig?

    Als ob Thunderbolt der einzige Mail-Client für den Mac ist! Schon mal was von Outlook gehört? Sparrow? Nein? OK, genau so liest sich der Quark hier.

    Antworten 
    •  ar sagte am 10. Juli 2012:

      Für die meisten Anwender auf dem Mac dürfte Thunderbird die bekannteste Alternative zu Apple Mail sein. Outlook scheidet für die meisten aus Kostengründen aus. Sparrow oder auch Postbox sind da wohl eher geeignet einen Blick drauf zu werfen, da diese mit unter 10 Euro eher die Bedürfnisse der Anwender nach einer guten und günstigen Mail Alternative erfüllen.

      Antworten 
  •  Joachim sagte am 10. Juli 2012:

    Wer nutzt denn bitte noch Thunderbird?

    Antworten 
  •  Intro sagte am 10. Juli 2012:

    was ist denn an thunderbird so schlecht? ich nutze das programm seit langer zeit und habe überhaupt keine probleme.des weiteren ist das programm kostenfrei.

    Antworten 

Kommentar verfassen

 0  Tweets und Re-Tweets
       0  Likes auf Facebook
         1  Trackback/Pingback
        1. Mozilla veröffentlicht Firefox 14 und Thunderbird 14 am 18. Juli 2012
        Werbung
        © 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de