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Veröffentlicht am  23.08.12, 15:06 Uhr von  

Rocksmith: Gitarrenspiel der neuen Generation auf PC, PS3 und Xbox 360?

RocksmithSpiele wie Guitar Hero oder Rock Band gehören quasi schon der Vergangenheit an und man hat so gut wie gar nicht mehr damit gerechnet, dass in diesem Genre in nächster Zeit weiter experimentiert wird. Nun aber veröffentlicht Ubisoft bald ein neues Gitarrenspiel für die Konsole, das das ganze Konzept von Guitar Hero und Co. neu erfindet. Wir konnten uns Rocksmith auf der GamesCom 2012 in Köln ansehen.

Die Rede ist von Rocksmith: echte Gitarren, echter Sound und noch dazu die Möglichkeit, tatsächlich das Instrument zu erlernen. Ich war der ganzen Sache gegenüber mehr als skeptisch, bin ich doch selbst manchmal als Punk-Rocker unterwegs. Ich ließ mich also auf der Gamescom 2012 beim Stand von Ubisoft eines besseren belehren.

Zunächst einmal ist es wahr: Man spielt mit einer echten Gitarre! Das Spiel kommt mit einer Gitarre von Partner Epiphone, der Tochtermarke von Gibson, die nicht minder populär für qualitativ hochwertige Gitarren ist. Mit Instrumentenkabel und Klinke-Adapter geht es direkt in den PC, die XBox 360 oder die PlayStation 3. Ihr wählt aus vielen, vielen verschiedenen E-Gitarren-Sounds euren liebsten aus und lso geht’s!

Tabulatur

Ein Tune-Funktion bringt euch das richtige Stimmen der Gitarre bei. Ich als musikaffiner Mensch bin zunächst beeindruckt von diesem sehr präzisen Stimmgerät innerhalb des Spiels, jedoch noch viel beeindruckter, als das Spiel wirklich losgeht. Das Gameplay bedient sich derselben Enginge und einem ähnliche Look wie bekannte Guitar-Hero-Teile: die Noten, die zu spielen sind, fliegen auf euch zu und sind farbig unterlegt; trefft ihr sie, spielt ihr den Song im Playback richtig mit. Allerdings benutzt ihr tatsächlich die Saiten und Bünde der Gitarre. Wie bei einer Tabulatur für Musiker, die sich keine Noten antun möchten, zeigt eine Zahl den jeweiligen Bund an und die Linie, auf der sie sich bewegt, die Saite (so z.B. 3. Bund, A-Saite).

Fortschritt fördern

Dem Spiel fällt ganz genau auf, wann ihr eine Note unsauber spielt und es achtet darauf, dass ihr beim nächsten Mal sauberer greift. Genauso passt sich die Schwierigkeit individuell eurem Können an: spielt ihr die ersten paar Takte auf niedriger Schwierigkeitsstufe fehlerfrei, tauchen schon bald mehr Noten auf. So wird der Spieler stetig vom Spiel gefordert.

Natürlich stehen auch Übungssessions an: Gibt es Probleme bei einem Song, bietet Rocksmith Übungen zu bestimmten Abschnitten wie Soli, Tonleitern oder Spieltechniken in Form kleiner Minispiele an. Rocksmith ist wie ein kleiner, virtueller Gitarrenlehrer!

Ich muss sagen, ich war sehr überrascht, wie leicht das alles geht. Im Gegensatz zu vielen Ablegern von Guitar Hero und Rockband, hat man wirklich das Gefühl, einen Song tatsächlich zu spielen. Und obwohl Rocksmith oft wie ein Lehrprogramm wirkt, wird einem überhaupt nicht langweilig, im Gegenteil: Das Spiel stachelt einen nur noch mehr an, alle Lieder perfekt spielen können zu wollen!

Preis, Verfügbarkeit, eigenes Instrument

Rocksmith ist bereits in den USA erschienen und erwartet uns im September für die PS3; im Oktober für PC und XBox 360. Das Game hat aber auch einen stolzen Preis von ca. 86 Euro für die Konsolen und ca. 70 Euro für die PC-Version. Mit Gitarre kostet das Ganze dann auch rund 200 Euro. Wer selbst Gitarrist ist, ist nicht nur spielerisch klar im Vorteil: man kann das eigene Instrument über den Adapter an die Plattform anschließen.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 2 Kommentar(e) bisher

  •  Arno Nühm sagte am 23. August 2012:

    Leider Unsinn. Die Konsolen-Versionen kommen beide am 27. September und der Preis ist IMMER(!) mit Kabel, daher nicht stolz, sondern völlig im Rahmen. Die Überschrift ist zusätzlich der totale Ausfall, weil diese Frage längst geklärt ist.

    Antworten 
  •  at sagte am 23. August 2012:

    @Arno Nühm: Welche Frage ist geklärt? Ob Rocksmith eine neue Generation beschreitet? Technisch ja, ob das Spiel so viel Anklang findet wie die Games vorher, bleibt abzuwarten. Bei den Fitness-Games weiß man auch noch nicht so recht, ob der Zenit überschritten ist. Solange man nicht einschätzen kann, ob das ein Spiel für eine Nische wird, oder für die breite Masse, finde ich nicht, dass diese Frage geklärt ist und auch nicht geklärt werden kann.

    Scheinbar haben die Pressevertreter von Ubisoft dem Kollegen auf der GamesCom dann wohl nicht die korrekten Daten und Infos mitgeteilt… Shame on them.

    Antworten 

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