: 26. August 2012,

Evernote kooperiert mit Moleskine: Smart Notebook das Ergebnis

Moleskine NotizbuchIn einem Blogbeitrag haben die Betreiber der Notiz-Verwaltungssoftware für z. B. iPhone, iPad oder Mac, Evernote, eine eingehendere Kooperation mit dem Anbieter von Papier-Notizbüchern, Moleskine, angekündigt.

Vorbestellungen für die neuen, speziellen Notizbücher von Moleskine in zwei Größen können bereits jetzt getätigt werden, sie heißen „Evernote Smart Notebook“. Doch was ist das vermeintlich Interessante an ihnen?

Kamera-OCR

Moleskine Evernote OCRDer Meldung zufolge sind die Moleskine-Notizbücher mit einem speziellen Muster bei Linien und Karos ausgestattet. Statt durchgängigen Linien sind diese nur punktiert. Mit der zuletzt aktualisierten Evernote-App kann man mit der iPhone- bzw. iPad-Kamera Fotos machen von diesen Seiten. „Dank des speziellen Papiers“ macht die Software von der Fotoaufnahme eine echte digitale Seite, die durchsuchbar ist, und natürlich kann man sie im digitalen Archiv unterbringen.

Tag-Sticker

Moleskine Tag-StickerDarüber hinaus liegen den Büchern aber spezielle Sticker bei, die zusätzlich als „Tags“ funktionieren. Die Aufkleber werden bei der Erkennung ebenfalls interpretiert und aus ihnen werden inhaltliche Tags gemacht. Zwar verfügen die Sticker bereits über voreingestellte „Bedeutungen“, allerdings lassen sich diese anpassen.

Ab dem 1. Oktober soll man die Moleskine-Notizbücher kaufen können, schon jetzt kann man sie im Evernote-Store vorbestellen. Die kleine Ausführung kostet 24,95 US-Dollar, die große 29,95 US-Dollar. Einen „Guide“ hat Evernote ebenfalls herausgebracht.

Einschätzung: Persönlich finde ich, sind diese Notizbücher ein teurer Spaß, und das ist euphemistisch formuliert.

Evernote kooperiert mit Moleskine: Smart Notebook das Ergebnis
4 (80%) 2 Bewertungen

Ähnliche Beiträge

Xiaomi Redmi Pro kaufen: Zehnkerner in gewohnter X... Xiaomi hat Smartphones für alle Fälle in ihrer Produktpalette. Das Redmi Pro zum Beispiel hat ein fantastisches Verhältnis aus Preis und Leistung, wob...
Q4 2016: Apple gibt Quartalszahlen am 27. Oktober ... Apple hat angekündigt, wann die Quartalszahlen für das vierte Fiskalquartal 2016 bekanntgegeben werden. Es wird der 27. Oktober 2016 sein. Dann ist mi...
iTunes-Backups für iOS 10 lassen sich viel leichte... Es hat durchaus seinen Reiz, die Daten des iPhones mit iTunes (statt mit iCloud) zu sichern. Wenn die Verschlüsselung aktiviert wird, werden Passwörte...
Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.






Zuletzt kommentiert



 5 Kommentar(e) bisher

  •  Andreas (26. August 2012)

    Ich finde diese Bücher zwar auch ganz interessant, aber tatsächlich zunächst überteuert. Etwas relativiert sich der Preis dadurch, daß eine 3-monatige Premium-Mitgliedschaft (ca. 15 EUR) enthalten ist.

  •  fl0mll (26. August 2012)

    Klingt interessant, aber ganz überzeugt bin nicht, denn der Preis ist nicht gerade wenig.

  •  at (26. August 2012)

    @fl0mll: Was mich stört ist die Darstellung, das sei etwas Besonderes. Natürlich ist das eine coole Idee, nur grundsätzlich gibt es auch Blöcke/Notizbücher anderer Hersteller. Ich hoffe sie lassen sich den punktierten Druck – kann man das überhaupt? – nicht patentieren. OCR mit dem iPhone gibt es durchaus schon einige Zeit. D. h. das kann so jeder prinzipiell auch mit einem 69 Cent Kollegblock probieren. Ob die Ergebnisse durch den Druck so viel besser sein sollen als in anderen Fällen, wage ich zu bezweifeln.

    Natürlich sind die Moleskin-Notizbücher wertig, aber auch da gibt es Konkurrenz, die günstiger ist.

  •  Victor Lazarro (27. August 2012)

    Das klingt an und für sich interessant, doch Evernote und Moleskin ist sicherlich auch eine gute Kombination, denn die Notizbücher liegen ja preislich schon ein bisschen über dem Schnitt und sprechen somit auch schon ein anderes Klientel an. Und wenn es der Markt her gibt, warum nicht. Die Idee allerdings ist nicht ganz neu, hat es da nicht schon Livescribe mit einem Smartpen versucht oder etwas später gab es noch den Pen von Wacom. Der Vorteil bei Livescribe ist, man konnte sich das Papier auch selbst ausdrucken und hatte bei dem Pen gleich noch Audioaufnahmen inklusive …

    Also bleibt mal schön am Ball, vielleicht gibt es ja bald günstigere Alternativen :)

  •  Dreilinger (27. August 2012)

    Das Moleskine+Evernote ist der Anfang.
    Spannend wird es wenn ich direkt in Evernote meine handschriftlichen Notitzen machen kann und das Moleskine dann nur noch selten brauche. Umsonst hat Evernote nicht penultimate gekauft. Dann noch Evernote besser mit Devonthink verknüpft und man ist dann verdammt na dran am papierlosen Büro.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>