MACNOTES

Veröffentlicht am  31.08.12, 13:52 Uhr von  Alexander Trust

Dishonored: Die Maske des Zorns

Apple Security Update 2008-005 veröffentlicht

Der deutsche PR Manager Peter hat uns einen einstündigen Anspieltermin direkt bei Bethesda organisiert. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Hier konnten wir Dishonored: Die Maske des Zorns in einer kleinen, gemütlichen Runde zusammen mit verantwortlichen von Bethesda anspielen und so einen sehr umfangreichen Eindruck über das neue Werk aneignen. Was habt ihr denn bisher für eine Meinung zu dem vermeintlich neuen Hit? Wir waren uns sicher, dass der Thief angehauchte Titel „nicht schlecht“ wird, dass er uns aber regelrecht von den Socken gehauen hat, war nicht abzuwarten. An dieser Stelle verrate ich direkt schon: Von allen beteiligten Redakteuren, die für Elite Gamerz bei der Gamescom waren, ist das der Hit der Messe gewesen!

Entscheide selbst, welchen Weg du gehst!

Das Spiel beginnt mit einem NPC auf einem Kanu, in einem kleinen Gewässer mitten in der Stadt. Hier glänzte bereits eine richtig düstere, stille Atmosphäre auf, die mich direkt in den Bildschirm reingezogen hat. Das erste Missionsziel wurde uns direkt mitgeteilt: Versuche in das Innere der Villa zu gelangen. Wo ist die Villa? Wie komme ich dort hin? Ganz einfach, spielt selbst und versucht es rauszufinden. An dieser Stelle muss man schon sagen, dass mehrere aus der Presse gleichzeitig angefangen haben zu spielen. Interessanterweise haben sich aber nach wenigen Minuten die Spieler auf komplett voneinander getrennt. Der Zocker rechts neben mir hat sich direkt in einem Kampf mit den Bösewichten eingelassen, während der linke lieber Still außen rumläuft. Ein anderer tötete unauffällig alle Wachen und kam so in das Innere. Genau das hat den Reiz des Spiels auch in dieser kurzen Zeit ausgemacht. Egal wie man das Spiel angeht, mehrere Wege führen bekanntlich nach Rom. Wir sind vom Floß in den Kanal gesprungen und wollten so schnell wie möglich festen Boden unter den Füßen haben, da es so von fresswilligen Fischen gewimmelt hatte. An Land angekommen wurde erstmal vorsichtig die Umgebung abgetastet: Rechts waren aufmerksame Gegner, links unter den Häusern ein kleiner Tunnel der in eine dunkle Nische führte und gerade aus führt ein Weg durch die relativ gut beleuchtete Straße in der Stadt. Ich habe mich für den dunklen Tunnel entschieden, bin also dort entlang geschlichen und habe am Ende zwei Wachen entdeckt. Mit einer Schultertaste habe ich das Waffenrad geöffnet und habe erstmal überprüfen müssen, was wohl am besten geeignet wäre: Ein Flucht, der fleischfressende Ratten oder ähnliches auf die Wachen loslässt ,die dann den ganzen Körper langsam verzehren, eine gewöhnliche Schusswaffe, oder lieber ein brennender Pfeil, der die Gegner sofort brennen lässt? Nein, ich entschied mich erstmal klassisch und konservativ – linke Waffe eine Knarre und mit der rechten habe ich ein scharfes Messer in der Hand. Ein gut gezielter Kopfschuss und die erste Wache war down, den anderen folterte ich mit meinen Messerhieben. Auch in der Ego Perspektive klappte alles nach sehr kurzer Einspielzeit wie von selbst. Anschließend habe ich mich auf die Dächer geschwungen und mit Hilfe der schönen Aussicht die Gegend ausgespäht…

Klasse Gameplay!

Zugegeben, ganz so wie oben beschrieben ist es nicht abgelaufen. Dazwischen waren mehrere Versuche, andere Wege zu bestreiten, aber das war manchmal dann doch eine Fehlentscheidung. Nicht weil es nicht möglich gewesen wäre, sondern weil ich einfach für die Wege nicht der passende Typ war. So konnte ich in dieser Zeit alle Waffen ausprobieren und für mich die richtige Wahl finden. Hat man das geschafft, kann es richtig losgehen. Jeder Zug hat dann geflutscht, jeder Zug hat richtig Spaß gemacht und vor allem spannend war, was kommt als nächstes. Hauptsächlich habe ich mich durch eine düstere Stadt in Ego Perspektive geschlichen, Gegner auf verschiedener Art und Weise getötet und verschiedene Missionsziele erfolgreich beendet. Irgendwann kommt man dann in eine Villa, wo es fast nicht zu vermeiden war, unerkannt zu bleiben. Das Spiel setzt also nicht nur zwingend auf Stille wenn man so will, denn ab und zu wird man auch mit einer Gegnerscharr konfrontiert und man muss diese besiegen. Dabei war ich anfangs auch ein bisschen skeptisch, da die Ego Perspektive für mich da als sehr ungünstig erschien, allerdings wurde ich eines besseren belehrt. Bethesda schafft es hier, eine drahtlos perfekte Steuerung umzusetzen, egal ob im Kampf oder beim Schleichen. Gewürzt wird das Ganze noch mit einem sehr tollen Setting. Irgendwie wirkt das ganze wie eine moderne Stadt im frühen 19. Jahrhundert und genau dieser Flair ist sehr gelungen. Die Schwärmerei kennt hier keine Grenzen, da hier auch die Waffen richtig spannend sind. Neben klassischen Geschossen und Schwertern habt ihr hier auch interessante Magie mit an Bord. So könnt ihr wie oben schon erwähnt fleischfressende Viecher auf die Gegner loslassen, die Gegner so verzaubern dass ihr sie befehligen könnt und noch vieles mehr. Durch die kurze Zeit konnten wir leider nicht alles ausreichend ausprobieren, wir haben aber gesehen, dass es noch viel viel mehr zu sehen gibt.

Herausforderung für alle

Das was wir hier schon anspielen konnten hat gezeigt, dass das Spiel nicht ganz so einfach ist. Man kann zwar den Schwierigkeitsgrad einstellen, aber gerade im höheren Bereich setzt das Game ordentlich zu. Vor allem wenn es dann noch Gegner gibt, die nicht nur mit ihren Schwertern antworten, sondern direkt mit Knarre auf euch loszielen, wird die Angelegenheit richtig Böse! Für Gamer, die viel von einem Spiel haben wollen, werden wohl ohnehin mehr als einen Durchgang brauchen. Schließlich könnt ihr das Spiel auf sehr vielen verschiedenen Möglichkeiten bestreiten! Übrigens, ein Verantwortlicher bei Bethesda meinte noch auf die Frage hin, wie sich das Game von Assassins Creed unterscheidet, dann meinte er da gibt’s vieles: Kein lineares Missionsdesign, den man kann Leute umbringen, kann sie aber auch am Leben lassen. In Assassins Creed müsst ihr das tun, was euch zugetragen wird. Zudem unterscheidet sich das Setting durchaus ein bisschen, wobei hier auch der Fokus auf die düstere Atmosphäre ist, die im Spiel wirklich hervorragend rübergekommen ist.
Einziges Manko was wir feststellen konnten ist die Grafik. Das Game könnte durchaus ein bisschen schärfer und detaillierter aussehen. Soundtechnisch und Steuerungstechnisch steht dem aber nichts im Wege!

Fazit:

Wow, warum müssen wir noch bis Oktober warten? Schön dass wir dieses Spiel umfangreich anzocken durften. Richtig düstere Atmosphäre, unglaublich interessante Waffen, viele verschiedene Wege ein Ziel zu bestreiten und dazu noch die typische Bethesda Würzung von tollen Rollenspielelementen vereint den Titel zu einem Kracher des Jahres! Leute, haltet euch fest, da kommt was Großes auf uns zu. Egal ob für Action Fans, für Schleicher oder gar für RPG Fans, für jeden ist hier was dabei! Wir wollen das Spiel und zwar jetzt!

[checklist]

  • richtig tolle Atmosphäre
  • Coole Waffen
  • Viele Wege ein Ziel zu bestreiten
  • Klasse Steuerung
  • Fesselte schon nach kurzer Zeit

[/checklist]

[badlist]

  • Grafik ein bisschen “unscharf”
  • erscheint “erst” im Oktober
  • für Anfänger wohl nicht geeignet

[/badlist]

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

Kommentar verfassen

Werbung
© 2006-2013 MACNOTES.DE. Made with insanely great for all things Mac. Apple.de