: 6. September 2012,

Kindle Paperwhite: Amazon stellt neuen E-Reader vor

Kindle

Amazon hat den Kindle Paperwhite vorgestellt, das neue Modell in ihrem E-Reader und Tablet-Angebot. Es kombiniert die Vorzüge von E-Ink mit einer Frontbeleuchtung.

Der Kindle Paperwhite ist da: auf einer Pressekonferenz in San Diego hat Amazon den E-Reader der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Vorgestellt wurde er von Amazon-Gründer und -CEO Jeff Bezos.

Der Kindle Paperwhite ist gerade einmal 9,1 mm dick, 212 Gramm schwer, verfügt über eine Pixeldichte von 212 ppi (62 Prozent mehr als beim alten Kindle Touch) und soll laut Amazon-Angaben bis zu 8 Wochen lang benutzbar sein – bei angeschaltetem Licht.

Die Technik, die Amazon einsetzt, ist selbstgebaut. Neben dem speziellen Paperwhite Display sowie einer kapazitativen Touchfläche verfügt der Kindle Paperwhite über einen patentierten „Light Guide“. Dieser besteht aus einem „flachgerollten Glasfaserkabel“. Das Licht wird auf die Displayfläche geleitet und ist dabei das Gegenstück zu einem klassischen LCD-Display. Ein Vorteil: Auch im Außenbereich kann man die Texte auf dem Display gut lesen, so zumindest das Versprechen. Die Beleuchtung lässt sich übrigens auch abschalten – laut Bezos dürften aber die meisten das Licht einfach an lassen.

Der Kindle Paperwhite verfügt über ein nagelneues Feature, das die „Restlesezeit“ eines Buches berechnet. „Time to Read“ berechnet anhand der Umblättergeschwindkeit die Zeit, die es braucht, um das Buch zuende zu lesen.

In den USA wird das Gerät für $119 auf den Markt kommen, enthalten ist wie üblich die kostenlose 3G-Funktion in über 100 Ländern weltweit. Ob und zu welchem Preis der Kindle Paperwhite in Deutschland verfügbar wird, ist noch nicht bekannt.

Kindle Paperwhite: Amazon stellt neuen E-Reader vor
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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Frank Gregor (7. September 2012)

    Danke fuer die Info!
    Aber mensch, so langsam sollte es doch jeder wissen. Es heisst nicht „LCD-Display“ (das ist doppeltgemoppelt), sondern LC-Display. (-;

  •  Frank Gregor (7. September 2012)

    Achja, und der Vorteil gegenueber dem Vorgaenger liegt nicht darin, dass man im „Außenbereich“ gut lesen kann (das war ja eh schon deren Vorteil), sondern dass man nun auch besser im „Dunkeln“ lesen kann.

    Man, man…


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