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Veröffentlicht am  18.09.12, 20:51 Uhr von  

Apple EarPods Teardown: Papier statt Plastik

Earpods und vorherige Apple-Kopfhörer im Vergleich, Foto: iFixit Earpods und vorherige Apple-Kopfhörer im Vergleich, Foto: iFixit

Apple hat mit der Einführung der neuen Geräte-Generation (iPhone 5, iPod nano, etc.) auch neue In-Ear-Kopfhörer vorgestellt, die man EarPods genannt hat. Die Kollegen von iFixit haben diese nun auseinandergenommen und kaum Überraschungen gefunden.

Wenn die Bastler von iFixit normalerweise Technik-Spielzeug und -Geräte auseinandernehmen, dann gibt es immer auch interessante oder weniger interessante Informationen über Bauteile und der Hersteller. Nicht so bei Apples neuen In-Ear-Kopfhörern, den EarPods*. Denn der größte Unterschied dieser neuen Generation von Kopfhörern ist neben ihrer ergonomischen Form vor allem eine neue Papier-Membran, die eine vorherige Plastikmembran ersetzt.

Das Team von iFixit musste die Kopfhörer aufschneiden und verwendete dazu spezielles Werkzeug. Die Reparier-Fähigkeit wolle man erst gar nicht beurteilen. Entsprechend vergab man keine “repairability score”. Die EarPods, wie viele andere Kopfhörer, wird erklärt, seien derzeit noch Wegwerfprodukte.

Im Innern der Ohrmuscheln wie auch der Fernbedienung finden sich mit Codes markierte Bauteile. Nähere Informationen zu den Herstellern wurden nicht veröffentlicht. Die verbauten Komponenten würden sich kaum von Standard-Kopfhörern unterscheiden. Gegenüber den Vorgängermodellen sei der größte Unterschied wohl die Verwendung eine papiernen Membran gegenüber einer solchen aus Plastik zuvor.

* = Affiliate.

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 7 Kommentar(e) bisher

  •  Damian sagte am 18. September 2012:

    Tut mir leid, aber ein Skalpell kann man nun wirklich nicht als Spezialwerkzeug bezeichnen ;) Gruß

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  •  Tobi sagte am 18. September 2012:

    Ich meine es handelt sich bei den Earpods allerdings nicht um in-ear Kopfhörer. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es sich bei In-ear Kopfhörern um eben solche handelt, die in den Gehörgang eingeführt werden.

    Apple selbst hat ja dafür noch die mit “In-Ear” bezeichneten im Sortiment (zugegebener Maßen auch die “alten” Kopfhörer).
    Grüße!

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  •  rued sagte am 18. September 2012:

    vielleicht sollte man noch erwähnen, sitzen und klingen gut :)

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  •  at sagte am 18. September 2012:

    @Tobi: In-Ear-Kopfhörer steckst du ins Ohr. Die anderen sind diejenigen mit Ohrmuscheln außerhalb, meist noch mit einem Bügel über dem Kopf. Es gibt allerdings noch eine Unterscheidung zwischen “Ohrhörern”, die echte In-ear noch von sogenannten Earbud unterscheiden. Nur das finde ich persönlich eine sprachliche Differenzierung, funktional sehe ich da keinen so großen Unterschied, weil letztlich beide “ins Ohr” gesteckt werden.

    @rued: Das kann ich leider noch nicht beurteilen. Ich wollte nicht extra noch ein Paar besorgen. Wenn sie besser als meine Sony-In-Ear sein sollten, für die ich durchaus ein bisschen Geld investiert habe, fände ich das einerseits überraschend (positiv), andererseits schade.

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  •  Karl sagte am 18. September 2012:

    Das Besondere ist nicht nur die neue Papiermembrane, sondern auch die Form und Luftführung die diesen guten Bass wohl erst ermöglicht. Ich finde das sie nun erstmals Ihr Geld wert sind.

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  •  at sagte am 19. September 2012:

    @Karl: Also 30 Euro sind dann aber kein Geld für Kopfhörer. Selbst im High-end-Konsumenten-Bereich gibt es In-ear-Kopfhörer für 200+ Euro. Dazwischen kommt sehr viel an Produkten von diversen Herstellern… wenn du sagst, sie seien ihr Geld Wert… dann müsstest du entweder andere Kopfhörer teuer finden, die 50, 100 und mehr Euro kosten… und/oder die anderen sind exorbitant viel besser, um diesen Preis rechtfertigen zu können.

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  •  Nico sagte am 24. September 2012:

    Die sind vom Klang her wirklich gut im Vergleich mit anderen Kopfhörern der gleichen Preisklasse. Im Prinzip können sie sich auch gut mit Kopfhörern im 50€ Bereich messen!
    Papier hin oder her, auf den Klang kommt es ja an ;)

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