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Veröffentlicht am  21.09.12, 2:57 Uhr von  dh

Die Simpsons: Springfield im Test: Errichte ein gelbes Paradies auf dem iPhone

Die Simpsons: Springfield Die Simpsons: Springfield

Dass die Simpsons ein Garant für gute Quoten sind, das hat die gelbe Familie aus Springfield in mittlerweile 23 Staffeln eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mittlerweile zeigt sich der Erfolg nicht mehr nur anhand der Einschaltquoten, sondern auch in den iTunes-Charts, denn die werden seit einiger Zeit von der Aufbau-Simulation “Die Simpsons: Springfield” dominiert. Wir haben die App einem Langzeittest unterzogen und sagen euch, ob sie dem großen Franchise gerecht werden kann, oder ihr diese lieber meiden solltet.

Springfield 2.0

In der realen Welt hat sich schon oft (u. a. Chernobyl, Fukushima) gezeigt, dass Atomkraftwerke eine große Gefahr darstellen. Es gibt jedoch einen, der das immer noch nicht verstanden hat: Homer Simpson. Wie wir in dem animierten Opening erfahren, zieht dieser es nämlich vor, mit seinem myPad zu spielen, anstatt seinen Pflichten im Kraftwerk nachzukommen. Während die Folgen von Homers Nachlässigkeit in der Vergangenheit noch immer irgendwie gut ausgingen, kommt es diesmal zum GAU: Das Kraftwerk geht in die Luft und Springfield wird vollständig zerstört. Von Schuldgefühlen geplagt gibt es für Homer daher nur eins zu tun: Springfield muss wieder aufgebaut werden, damit seine Einwohner zurückkehren können und genau hier kommt ihr ins Spiel!


Dateigröße: 168 kB

Bekanntes Spielprinzip in gelbem Gewand

Spielerisch wird im Grunde nichts geboten, das man so noch nicht erlebt hat: Indem ihr eure Simpsons diverse Aufgaben erledigen lasst, sammelt ihr Geld und Erfahrungspunkte, die sich auf höheren Stufen gegen immer neue Gebäude eintauschen lassen, durch die ihrerseits mehr Bewohner zurück nach Springfield kommen. Gelegentlich gilt es zudem kleinere Missionen zu erledigen, bei denen ihr beispielsweise einem bestimmten Charakter eine Aufgabe geben, oder ein Gebäude errichten müsst. Die Ausführung der Aufgaben und Bauvorhaben kann je nachdem bis zu 24h Realzeit in Anspruch nehmen, sodass es je nach Spielweise ausreichen kann, einmal am Tag nach dem Rechten zu sehen und die Früchte eurer Arbeit einzustreichen.

Wo Simpsons draufsteht, da ist sind auch Simpsons drin!

Zugegeben, ich war niemals ein Fan derartiger Simulationen, vor allem wenn das Spiel an sich gratis daher kommt, das volle Spielerlebnis sich aber erst durch Geldeinsatz entfalten kann. Man könnte EA sogar unterstellen ein völlig einfallsloses Gameplay hin geklatscht zu haben, wenn da nicht ein ganz bedeutender Faktor wäre: die Simpsons. Ihr könnt sie in ihrem Alltag beobachten, sie Tätigkeiten aus der Serie nachgehen sehen, bekannte und weniger bekannte Schauplätze aus der Serie freispielen (oder kaufen) und das Ganze mit den original englischen Synchronstimmen und eigens für das Game animierten Videos.
Selbst wenn das Spielprinzip auf den ersten Blick zu simpel erscheint, so entsteht der Charme und Anreiz vor allem dadurch, dass man selbst in die Welt der Simpsons eintauchen kann, und Dinge nach seinem Willen aufbauen. Zudem bekommt man eine neue Story mit liebgewonnen Charakteren erzählt.

Dadurch, dass die Fertigstellung von Gebäuden und Aufgaben immer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist das Spielerlebnis nicht auf ein paar wenige Stunden angelegt, sondern eher auf Tage, Wochen oder sogar Monate, in denen man die Bewohner von Springfield gut pflegen muss, damit auch der Letzte von ihnen in die Stadt zurückkehrt.

Fazit

Angesichts des simplen Gameplays scheiden sich hier wohl die Geister, da Nicht-Fans sich wohl kaum mit dem Titel anfreunden werden, Liebhaber der Serie oder der Comics werden jedoch voll auf ihre Kosten kommen. Für den Gelegenheitsspieler ist das Ganze zudem komplett kostenlos. Wer hingegen ein paar Spezielle Schauplätze und Items erwerben möchte, der muss sich die spielinterne Donut-Währung mit realem Geld erwerben. Ein Muss für Simpsons-Fans!

4/5Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: Die Simpsons: Springfield*
Hersteller: Electronic Arts
Preis: Gratis

* = Affiliate.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  R sagte am 21. September 2012:

    Doof

    Antworten 
  •  Shokopax sagte am 9. Dezember 2012:

    Bitte mich adden: shokopax

    Antworten 

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