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Veröffentlicht am  23.09.12, 19:20 Uhr von  

Apple iPhone 5 Rückseite kratzanfälliger?

iPhone 5 und 4 im Vergleich (Rückseite) iPhone 5 und 4 im Vergleich (Rückseite)

Das Apple iPhone 5 ist am vergangenen Freitag offiziell an Vorbesteller versendet und Kunden vor den Apple Stores verkauft worden. Es häufen sich seitdem Berichte über eine wohl fehlerbehaftete Charge, die in der Produkt beschädigte Geräte beinhaltet. Was beim iPhone 4 noch das Antennagate war, ist nun das sogenannten Scuffgate (siehe Bild bei Pocket-Lint) beim neuen iPhone 5. Der langen Rede kurzer Sinn, ist die fünfte iPhone-Generation im Allgemeinen und deren Rückseite im Besonderen anfälliger für Kratzer und Gebrauchsspuren als es noch dessen Vorgänger waren?

iPhone 5 im Alltagstest

iFixit hat inzwischen das iPhone 5 auseinander genommen. In einem unlängst veröffentlichten Video widmen sich eine junge Dame samt ihrer zwar jungen, jedoch erprobten Gebrauchswissenschaftlerin dem iPhone 5. Das Testverfahren umfasst einen Schlüsselbund, den die junge Testerin einerseits auf die Rückseite des iPhone 5 und iPhone 4 schlägt und andererseits auf diese direkt einwirken lässt. Auf der eloxierten Aluminium-Oberfläche zeichnen sich in Folge dessen Kratzer ab, die weit schneller sichtbare Auswirkungen haben, als es noch beim iPhone 4S der Fall war. Man simuliert dabei gewiss den Gebrauch im Alltag. Frauen, die ihr iPhone beispielsweise in einer Handtasche samt Schlüsselbund oder Männer, die es in ihrer Handtasche mit einem festen Gegenstand, wie einem Ring, mit sich führen.

Für die Rückseite des iPhone 5 bedeutet dies gewiss, dass es nach wenigen Wochen der Benutzung schon deutliche Abnutzungserscheinungen zeigen wird. Eine Tasche oder Schutzhülle ist deswegen unbedingt zu empfehlen, um nicht früher oder später eine zerkratzte Rückseite zu bedauern. Welche Erfahrungen habt ihr mit eurem iPhone 5 in den letzten Stunden seit dem ersten Start gemacht?

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 19 Kommentar(e) bisher

  •  John sagte am 23. September 2012:

    Die Erkenntnis das eloxiertes Aluminium für Kratzer anfälliger ist als Glas muss ja wirklich revolutionär sein wenn in jedem Blog irgendein Möchtergern-Experte darüber philosophiert und um Nutzerkommentare bettelt. Das iPhone 5 ist nun wirklich nicht das erste Gerät das auf auf diese Weise “veredelte” Elemente setzt (selbst Apple verwendet es nicht das erste Mal), vergangene Erfahrungen mit diesem Material lassen sich ohne Weiteres auf das iPhone 5 übertragen.

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  •  nw sagte am 23. September 2012:

    Es ist natürlich sehr abwegig über etwas zu informieren, über das Nutzer wie du bereits Bescheid wissen. Natürlich ist eloxiertes Aluminium per se für Kratzer anfälliger, jedoch geht dies nicht aus irgendeiner offiziellen Erläuterung hervor. Meines Erachtens schadet es nicht auf Probleme aufmerksam zu machen, insbesondere für diejenigen, die sich diesen nicht bewusst sind. Trotzdem vielen Dank für dein Feedback.

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  •  Jane sagte am 23. September 2012:

    Auch ohne vorher jemals etwas von eloxiertem Aluminium gehört zu haben, könnte man beim bloßen Betrachten der iphone 5 Rückseite von alleine auf die Idee kommen, dass durchaus Potential für Kratzer vorhanden ist.
    Mich wundert dagegen viel eher, dass kaum von Problemen mit der gefühlt geringen Akkulaufzeit berichtet wird.

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  •  Diek sagte am 24. September 2012:

    @Jane:
    Woher willst du wissen, dass die Akkulaufzeit drastisch geringer sein soll, wenn du es selbst nicht getestet hast?

    Ja, hinzugefügte Komponenten, die Energie verbrauchen, aber nicht in der Keynote gehört, dass alle bestehenden Komponenten überarbeitet wurden, kleiner sind und viel weniger Energie verbrauchen? Potentiell kann es sogar sehr viel länger halten. Nur vermute ich, da nichts gesagt wird, es leider nicht bedeutend länger hält.

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  •  Dirk sagte am 24. September 2012:

    @Jane:
    Dein Gefühl leitet zu einer verirrten Schlussfolgerung.

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  •  senso sagte am 24. September 2012:

    ich habe seit freitag abend das iphone 5 und ehrlich gesagt bin ich vom neuen design noch nicht 100% überzeugt. die offensichtlichsten vorzüge sind, dass das gerät wirklich deutlich schneller und viel leichter und dünner geworden ist. da ich vom iphone 4 komme, sind die unterschiede wirklich signifikant.
    am wenigsten begeistert bin ich jedoch vom design der rückseite. jeder der ein iphone 1 hatte wird sich daran erinnern können, wie schnell die rückseite verkratzt war. nach meinen bisherigen erfahrungen wird es mit dem 5er nicht anders sein! dabei dürfte auf der hand liegen, dass das schwarze modell noch einmal viel anfälliger sein dürfte als das weisse!
    apple hatte mit der rückseite des iphone 4/4s ein material, welches so resistent gegen kratzer war, dass man es ohne probleme zu kleingeld und dem schlüsselbund in die tasche stecken konnte – auch ohne case!
    dies ist mit dem neuen design definitv nicht mehr möglich!
    ehrlich gesagt wundere ich mich dass apple noch kein eigenes case für das iphone 5 anbietet. beim vierer wurden die bumper zeitgleich vorgestellt – wenn ich mich recht erinnere…

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  •  hightimes sagte am 24. September 2012:

    Beim iPhone 4 wurde der Bumper gratis angeboten, als “Antennagate” sich rumgesprochen hatte und Apple viel Kritik einstecken musste. Also einfach noch ein paar Wochen warten, bis “Scuffgate” (wie es schon in einigen Blogs genannt wird) sich rumgesprochen hat und Apple wird ein gratis Case für alle iPhone 5 Käufer anbieten … ;-)

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  •  nw sagte am 24. September 2012:

    Die Bumper-Aktion war einmalig, da das “Problem” die Funktion des Gerätes einschränkte. Scuffgate ist ein optisches, kein technisches Problem.

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  •  Siri sagte am 24. September 2012:

    Na und? Lackmacken entwerten das iPhone. Ob technisch oder optisch, ist dabei egal.

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  •  Fabi sagte am 25. September 2012:

    @ Siri:
    was ist denn das für ein Argument?!
    1. Es ist ja wohl ein großer Unterschied ob das Problem technischer oder optischer Natur ist!
    2. Hast du schonmal von einem anderen Hersteller, der Aluminium-Rückseiten für seine Smartphones verwendet, gehört dass er sich für das verwendete Material bzw. für die Kratzanfälligkeit entschuldigt oder kostenlose Hüllen verteilt hat?

    Es sollte jedem Käufer vor dem Kauf klar sein, dass Aluminium sehr viel weicher als Glas ist und somit auch kratzanfälliger.

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  •  Matthias sagte am 25. September 2012:

    Ich denke es gibt schon Unterschiede in der Qualität, am iPhone5 wurde scheinbar ein wenig zuviel gespart.

    Der Rahmen des iPhone 5 ist ja scheinbar nur lackiert, deswegen blättert der Lack an den scharfen Rändern relativ leicht ab, ich will nicht wissen wie das Gerät nach intensiver Nutzung aussieht, wer einen Ring trägt, sollte wohl besonders aufpassen.
    Da hat halt ein guter Kunststoff seine Vorteile, was nutzt die Metalloptik, wenns nach kurzer Zeit zerkratzt ist. Also für mich ist das Gehäuse des iPhone5 ein absoluter Fail. Sieht aus wie ein billiger China Nachbau.

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  •  Swissberry sagte am 26. September 2012:

    … das war das letzte iPhone (und ich bin seit Beginn dabei) was ich gekauft habe! (Absolut Alltagsuntauglich, Batterielaufzeit, Gehäuse )

    @ Tim : Wer Qualität vernachlässig, den bestraft der Mark. (siehe RIM Blackberry)

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  •  XPert sagte am 26. September 2012:

    Falls der geschätzte Herr “at” mitließt: Siehst du, DAS sind signifikante Fehler am neuen iPhone, die Kartenapp kann man wenigstens updaten. ;-)

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  •  XPert sagte am 26. September 2012:

    Oh mein Gott. “mitliest” natürlich.

    Antworten 
  •  Chris sagte am 27. September 2012:

    Willkommen in der Welt der börsengetriebenen Innovationszyklen.
    Das “neue” Produkt muss rechtzeitig auf den Markt, fertig entwickelt wird später. Termin vor Qualität. Der Kunde wird somit zum Endtest nach dem Kauf genötigt, und erstellt die Bug-Rest Liste für die Hersteller. Wie praktisch.

    Antworten 
  •  XPert sagte am 27. September 2012:

    Da hat Apple wohl von der Autoindustrie gelernt.. Bisher war ja meist nur die Software voller Fehler.. Genau wie bei Antennagate die Frage: Hält irgendein Entscheidungsträger das Ding vorher mal im Händen oder wird das ohne einen Test direkt aus dem CAD – Programm in den Serienbau geschickt?!

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  •  nw sagte am 29. September 2012:

    Eloxal- (Elektrolyse) und “Färbungsverfahren”, sowie der darauf folgende Endprozess sind hochkomplexe, aufwändige Prozesse. Ich bin mir nicht sicher, wo Apple bislang gespart hat, jedoch kann man das Eloxalverfahren nicht einfach so abändern, wenn man das fertige Produkt in großer Stückzahl fertigen lassen möchte. Wir werden die bedauernden Kritiker laut schreien hören, sodass Apple diese nicht ignorieren kann. Möglicherweise wird sich dann etwas in der Qualität der Aluminiumrückseite verändern. Mit anderen Worten man wird sich entweder einen Spezialisten für “eloxiertes Aluminium” einkaufen oder den Herstellungsprozess weiterentwickeln.

    Gleichwohl der Alltagstauglichkeit fühlt sich das iPhone 5 weit hochwertiger an, als jedes vergleichbare Smartphone. Daran ändern für mich auch erstmal die Kratzer nichts. Gleichzeitig ist das iPhone 5 ein Verrat an Apples Nachhaltigkeitscredo, wenn die ersten iPhones tatsächlich nach drei Monaten stark benutzt aussehen.

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  •  LOLA! sagte am 17. Oktober 2012:

    jua… aber ich würde mir trozdem das iPhone 5 kaufen

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  •  goodcrowd sagte am 23. Dezember 2012:

    genau das ist der grund, warum ich zum weißen iphone 5 gegriffen habe. und ich bereue es bis dato nicht. das aluminium ist eben nicht eloxiert und dadurch sieht man die kratzer eben kaum, außerdem ist der rand so schön glänzend geschliffen, was ich persönlich als edle aufwertung empfinde. aber mal schauen was mir sonst noch in der zukunft aufällt.

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