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Veröffentlicht am  24.09.12, 18:13 Uhr von  

Apple A6 mit eigenentwickelten ARMv7-Prozessor und Benchmarks

Apple A6 CPU Apple A6 CPU

Die neue „System-on-a-Chip A6 sorgte noch vor dem offiziellen iPhone-Start für viel Aufmerksamkeit, weil Apple noch vor Konkurrenten wie Qualcomm oder Samsung ein Smartphone mit ARM Cortex A15-Prozessorkernen ausgestattet habe. Abgesehen von einer bis zu zweimal schnelleren CPU und GPU ist Apple der Konkurrenz vorerst mal wieder mit einer neuen Generation voraus. Unseren ursprünglichen Artikel müssten wir insofern erweitern, als dass die Kollegen von AnandTech von einem von Apple selbst designten Cortex A15-Prozessorkern ausgehen. Apple hält sich zu detailierten Informationen über Anzahl der Prozessorkerne sowie dessen Taktung bedeckt.

ARMv7 im Apple A6

The A6 is the first Apple SoC to use its own ARMv7 based processor design. The CPU core(s) aren’t based on a vanilla A9 or A15 design from ARM IP, but instead are something of Apple’s own creation.

Auf dem Apple A6 ist ein sogenannter Intellectual Property-Core verbaut, welcher entgegen erster Erwartung wohl doch ein eigenes Design erhalten haben könnte. Noch bis vor wenigen Jahren investierte der Konzern aus Cupertino in die beiden Chipdesigner P.A. Semi und Intrinsity. Eine weitere Erkenntnis der vergangenen Tage ist das im Artikel aufgeführte Foto der A6 Platine, auf der sogar drei GPU-Einheiten zu sehen sind.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man sich nur das Prozessordesign selbst, also den Bauplan, lizensiert, mithilfe dessen man Prozessorkerne beliebig und eben nicht von ARM als ganze Prozessoreinheit (Hardcores) ausgeliefert auf dem eigenen SoC platzieren kann. Apples Eigenentwicklung hört auf die Bezeichnung ARMv7, welche natürlich genauso auf dem Cortex A15 basiert. Während die Optimierungsmöglichkeiten eines Hardcores natürlich eingeschränkt sind, kann Apple, wenn das Know-How es zulässt, nach eigenen Prioritäten optimieren. Das könnte zum Beispiel die Leistungsfähigkeit generell sowie den Energieverbrauch des Chips zwecks Akkulaufzeit betreffen.

Rumor has it that the original design goal for ARM’s Cortex A15 was servers, and it’s only through big.LITTLE (or other clever techniques) that the A15 would be suitable for smartphones. Given Apple’s intense focus on power consumption, skipping the A15 would make sense but performance still had to improve.

Eine Eigenentwicklung bringt gewiss einen Wettbewerbsvorteil mit sich, zudem wäre der A6 damit der erste SoC in Apples Riege, der sich weg von der traditionellen Hardcore-Lizensierung hin zu eigens entwickelten “Prozessoreinheit” entwickelt. Qualcomm hat sich mit dem Snapdragon SoC ebenfalls für eine eigenentwickeltes Prozessordesign entschieden. Es ist deswegen auch als Qualitätssiegel für einen durch und durch professionalisierten Smartphone-Markt zu sehen.

iPhone 5 Benchmarks

Apples Bemühungen haben sich offensichtlich gelohnt, denn AnandTech hat in vorläufigen Geekbench 2 sowie weiteren Browser-, GPU- und CPU-Benchmarks beeindruckende Ergebnisse erzielt. Im Vergleich zum iPhone 4S (628) erreichte das iPhone 5 1640 Punkte. Im Apple iPad 3 ist die selbe GPU verbaut, daher ist die Grafikleistung des iPhone 5 annähernd gleich.

via MacRumors, Quelle: AnandTech, UBMTechInsights

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