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Veröffentlicht am  26.09.12, 4:33 Uhr von  

iOS 6: Google Maps auf iPhone und iPad früher als notwendig geschasst

Airfield Park in Apple Maps in Dundrum, Dublin Airfield Park in Apple Maps in Dundrum, Dublin

Medienberichten zufolge hat Apple früher als nötig Google Maps den Laufpass gegeben. Die Kooperation von Google und Apple hätte wenigstens noch ein Jahr weiter bestehen können.

Stattdessen entschied sich Apple, mit der Einführung von iOS 6, eine eigenständige Karten-Applikation zu veröffentlichen und Google Maps vom “Home Screen” zu verbannen. Google selbst, so heißt es bei den Kollegen von “The Verge” sei ein wenig überrascht gewesen und arbeite noch an einer eigenständigen Version von Google Maps für iOS.

Die Gründe, warum Apple die Kooperation vorzeitig beendete, sind nicht eindeutig auszumachen. Spekuliert wird darüber, dass Apple beispielsweise gerne eine Zug-um-Zug-Navigation gesehen hätte, Google aber diese der iOS-App gegenüber der Android-Version von Google Maps vorenthalten hat. Gleichzeitig wird behauptet, dass Google nicht zufrieden gewesen sei mit Apples Update-Politik. Trotz allem hätte die Zusammenarbeit noch mindestens ein Jahr unverändert fortlaufen können (vgl. The Verge, engl.).

Fehlerhafte Daten

Tatsächlich hat Apple eine Entscheidung getroffen, die unter dem Strich als wenig sinnvoll erachtet werden wird. Denn derzeit erhält der Konzern aus Cupertino sehr viel Gegenwind für seine eigene Karten-App und muss außerdem einiges an Häme über sich ergehen lassen, weil in Apples Karten nicht nur ein Erholungsgebiet in Irland als Flughafen ausgezeichnet wird, sondern diverse fehlerhafte Ortsangaben und Bilder in der App integriert sind. Zuletzt machte sich gar Konkurrent Motorola in einer Werbeanzeige über Apples neue Karten-App lustig.

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 6 Kommentar(e) bisher

  •  Aleks sagte am 26. September 2012:

    Sogar Konkurrent Motorola? Also Google? Schon seltsam…

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  •  XPert sagte am 26. September 2012:

    Also meiner bescheidenen Meinung nach wird zu viel Wind um dieses Thema gemacht. Ich habe bisher noch keinen Fehler selbst entdeckt, der Flughafen in Irland ist mir fast so egal, wie irgendwelche Inseln im chinesischen Meer. Keine Frage, das ist immernoch ziemlich peinlich für Apple, aber wenn das einem anderen Handyhersteller passiert wäre, hätte es niemanden gejuckt.
    Auf der Habenseite hat man dafür eine – leider hierzulande nur in zwei Städten – sehr beeindruckende 3D-Ansicht und echte Turn-by-Turn Navigation, die deutlich schneller und simpler zu bedienen ist, als die teuren Kaufapps. Dazu ist das Kartenmaterial und vorallem die Satellitenbilder häufig deutlich aktueller als die oft uralten Bilder in Google Maps.

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  •  Frank sagte am 26. September 2012:

    Zu wenig mitgedacht im Artikel. Ganz klar dass apple mit dem Kartendienst mal raus muss. Es ist naiv zu Glauben, dass sie von Beginn an eine Qualität wie google Maps haben können. Sie haben eine Basis, die sich nun verbessern muss. Das geht aber hauptsächlich durch die tägliche Benutzung der iOS User. Hier wird wieder mal viel viel Wind um nichts gemacht.

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  •  at sagte am 26. September 2012:

    @XPert. Schalt mal die Satelliten-Ansicht an, zoom auf die unterste Stufe und geh deinen Ort ab. Es gibt fast keine Karte, auf der nicht Fehler sind. Viele von denen schauen aus wie irgendwelche Belichtungsfehler bei der Aufnahme.

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  •  XPert sagte am 26. September 2012:

    Ja, du hast ja vollkommen recht, da sind einige “Unschönigkeiten” (ein tolles Wort) vorhanden, aber die Bedienung schränkt das kaum ein und – wie gesagt – auch Google Maps ist nicht perfekt. Zum Beispiel stand dort bis zu letzt noch unser bekannter Bahnhof, in Apple Maps wurde er schon seiner Flügel beraubt. Dass das Stuttgart 21 Baugelände als “Park” bezeichnet wird ist zwar ein bisschen lustig, aber auch nicht dramatisch.. Dazu kommt, dass die meisten iPhones sicher noch eine andere Navigationsapp installiert haben – man steht also nicht allein im Wald, selbst wenn man sich mal wieder mit seiner Cessna in Irland verflogen hat.
    Da hat iOS6 gravierendere Patzer.. Zum Beispiel “schützt” die Nicht-Stören-Funktion nicht vor Facebook..

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  •  at sagte am 26. September 2012:

    @Das mag sein.

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