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Veröffentlicht am  12.10.12, 21:25 Uhr von  nw

Schweizer Bundesbahn lizenziert Uhrendesign an Apple

uhrenvergleich Die iOS 6 Uhr im Vergleich zur realen SBB Uhr.

Schon wenige Stunden nachdem Apple das iOS 6 auf die Endkunden losgelassen hatte, meldete sich die Schweizer Bundesbahn im Tagesanzeiger empört zu Wort. Zwar freue man sich, dass sich Apple mit ihrem Uhrendesign an einer Design-Ikone anlehne, jedoch sei man an einer rechtlichen und finanziellen Lösung interessiert.

Die besagte Uhr sei heute eine Design-Ikone, die schon mehrfach mit dem Einverständnis der Schweizer reproduziert wurde. Das „spezielle Merkmal” sei der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat.

Das Bahnunternehmen gab heute in einer Pressemitteilung die Einigung zwischen Apple und SBB hin zu einer rechtmäßigen Lizenzvereinbarung bekannt.

Kompromisslose Lizenzierung

Apple ging in letzter Zeit nicht gerade zimperlich mit potentiellen Rechtsverstößen um. Als zum Beispiel ein Bonner Café ein dem Apfelkonzern ähnliches Logo verwendete, untersagte man dies prompt. Schon im Jahr 2009 wurden von Apple ähnliche Vorwürfe gegenüber TapBots laut, die für die Entwicklung des beliebten TweetBot verwantwortlich sind. TapBots habe sich demnach von einem Icon einer Uhr inspirieren lassen, welches offensichtlich dem von Apple ähnle. Vielleicht erklärt sich dadurch Apples kompromisslose und nun öffentlichkeitswirksame Einigung mit der Schweizer Bundesbahn.

Hans Hilfiker konzipierte die Bahnhofs Uhr im Jahr 1944, produziert werden diese von der Firma Mobatime. Sämtliche Urheberrechte gehören bis heute der SBB, die nach Angabe von Rolf Loosli im Tagesanzeiger mit Einverständnis der SBB auch weltweit verkauft werde.

(Bildquelle)

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  bla sagte am 12. Oktober 2012:

    Lizenziert. Aber klar, dass Maccer das nicht können.

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  •  Schweizer sagte am 12. Oktober 2012:

    SBB = Schweizer Bundesbahn ;)

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  •  nw sagte am 13. Oktober 2012:

    Tippfehler schleichen sich leider immer wieder ein. Besten Dank für die Hinweise.

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  •  Aleks sagte am 13. Oktober 2012:

    Sorry, aber was hat eigentlich der letzte Absatz “Uhrenkopie war kein Einzelfall” für einen Bezug zu dem ersten Absatz? Im ersten Absatz geht es doch eindeutig darum, dass Apple die Uhr kopiert und dann recht schnell brav nachlizenziert hat. Im zweiten Absatz geht es doch um etwas ganz anderes: Apple hat Frau Römer wegen angeblicher Verwechslungsgefahr aufgefordert, den Antrag auf die (vermutlich Wort- und Bild-) Marke beim Patent- und Markenamt zurückzuziehen. Das eine hat also mit dem anderen höchstens insofern etwas zu tun, als dass Apple sich in beiden Fällen nicht ganz sauber verhält. Im ersten Fall hätte man einfach mal vorher bei der SBB anfragen und sauber lizenzieren können. Der zweite Fall ist einfach nur lächerlich. Nicht überall wo ein Apfel drauf ist, ist Apple drin. Apple stellt nunmal auch keine Lebensmittel her. Und die Ähnlichkeit der beiden Marken ist – nunja – auch nicht gerade frappierend. Anstelle von Frau Römer hätte ich dasselbe gemacht: Einfach nicht reagieren.

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  •  nw sagte am 14. Oktober 2012:

    Der Ursprungstext sollte in eine andere Richtung zielen, deswegen kam es zu dem holprigen letzten Absatz. Ich habe das nun korrigiert.

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