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Veröffentlicht am  14.10.12, 19:30 Uhr von  

iPad mini: Fokus auf iBooks und Preise von Media Markt aufgetaucht

iPad mini – Renderfoto iPad mini - Renderfoto

Selbst am Wochenende lässt uns das iPad mini nicht los. Auf Schimanke.com wurde gestern ein Foto veröffentlicht, das eine Auflistung der Preise der möglicherweise in Bälde vorgestellten iPad mini inklusive Ausstattung im Warenwirtschaftssystem von Media Markt zeigte.

Das Einstiegsmodell und zugleich günstigste im Bunde mit 8 GB Festspeicher sowie einem Wifi-Modul soll schon ab 249 Euro erhältlich sein. Ein Modell mit bis zu 64 GB Festpeicher sowie Wifi- und 3G-Modul soll sogar 649 Euro kosten. Es würde somit preislich genau in der Mitte gegenüber den großen iPads liegen. Die für das dritte fiskalische Quartal bestellten 10 Millionen iPads mit einer Displaydiagonale von 7,85 Zoll sowie das für 23. Oktober erwartete Special-Event scheinen sich offenbar zu festigen.

Konkurrenz weiterhin günstiger

Ziehen wir das Google Nexus 7 und Amazon Kindle Fire zum Vergleich heran: Nehmen wir an, dass die Preise tatsächlich stimmen, so ist das iPad mini mit 16 GB und Wifi für 349 Euro, also einer sowohl preislich wie technischen Mitte interessanten Gerät. Dennoch wäre es 100 Euro teurer als das vergleichbare Google Nexus 7*. Gegenüber dem Kindle Fire HD* mit 16 GB Festspeicher muss man sogar 150 Euro drauflegen.

Mögliche Preisliste des iPad mini | Quelle: Schimanke

In einem früheren Artikel diskutierte Alexander Trust bereits mit mir über die mögliche Kanibalisierung des iPod touch. Diese Diskussion will ich auch deswegen aufgreifen, weil der iPod touch damit mit einer Kapazität von 32 GB immer noch 130 Euro günstiger ist. Ob und inwiefern die Verkaufszahlen des iPod touch in Folge eines kleineren iPads abnehmen würde, lässt sich wenig sagen. Tim Cook, und nicht zuletzt Apple, scheinen mit den iPods aber zunehmend an die Grenze des Möglichen gekommen zu sein. Seit Monaten versucht man die stets rückläufigen Absatzzahlen mit unter anderem der dritten Generalüberholung des iPod nano in weniger als drei Jahren verweifelt zu retten. Im zweiten fiskalischen Quartal waren es gerade mal 6,8 Millionen Stück.

Fokus liegt auf dem Mediencontent

Diese Preise seien mal dahingestellt, jedoch allein die Dichte der Gerüchte zum iPad mini lassen gleichzeitig keinen Zweifel daran, dass es nicht mehr weit weg ist. Erst letzte Woche berichteten wir darüber, dass sich 30 Prozent der iPad-Besitzer ein iPad mini vorstellen könnten. Ein kleineres und deswegen erheblich günstigeres iPad würde vermutlich noch mehr die Verbindung zu Apples Content im iTunes Store in den Vordergrund rücken. Im Fokus hat Apple insgeheim die Verbreitung der iBooks, Filme sowie Musik, die langfristig gesehen Umsätze und damit Gewinn generieren. Diese Annahme bringt TheNextWeb zum Schluss, dass Apple 10 Monate nach Einführung des iBooks Autorentools erneut den Fokus auf iBooks legen könnte. Ein Update des Autorentools für das neue Displayformat des iPhone 5 steht noch aus, zudem könnten weitere hilfreiche Tools innerhalb der Bücher mit iBooks 3 enthüllt werden. Auch die von Amazon Deutschland angekündigte Kindle-Leihbücherei könnte von Apple angestrebt sein.

Was meinen die MacNotes-Leser zu den Preisen?

Preise und Ausstattungen im Überblick:

  • 249 Euro: Apple iPad Mini 8 GB WLAN
  • 349 Euro Apple iPad Mini 8 GB WLAN und UMTS
  • 349 Euro Apple iPad Mini 16 GB WLAN
  • 449 Euro: Apple iPad Mini 16 GB WLAN und UMTS
  • 449 Euro: Apple iPad Mini 32 GB WLAN
  • 549 Euro: Apple iPad Mini 32 GB WLAN und UMTS
  • 549 Euro: Apple iPad Mini 64 GB WLAN
  • 649 Euro: Apple iPad Mini 64 GB WLAN und UMTS

 

Quelle (Preisliste): Schimanke

* = Affiliate.

 Und wie ist deine Meinung?  Schreib uns einfach!

 3 Kommentar(e) bisher

  •  Peter sagte am 14. Oktober 2012:

    Na ja, die Konzentration auf iBooks halte ich zwar auch für wahrscheinlich, das Lesen auf einem Gerät wie iPad und iPhone bleibt aber aufgrund der Displaykonstruktion und Beleuchtung extrem anstrengend und ermüdend, weshalb auch sicher ein Großteil der geneigten Leser lieber bei Amazons Kindle (außer Kindle Fire) zugreifen/bleiben wird oder aber zwei Geräte nutzen wird (Kindle und ein weiteres medientaugliches Gerät).

    Deshalb habe ich mir das neue Kindle Paperwhite bestellt und würde nur auf das iPad mini umschwenken, wenn das Display oder Beleuchtung für ermüdungsfreies Lesen konstruiert wurde, was ich für extrem unwahrscheinlich halte, da das zu Problemen bei der Videowiedergabe führen müsste.
    Von daher für mich für das Lesen von Büchern voraussichtlich gänzlich ungeeignet!

    Antworten 
  •  Flx sagte am 15. Oktober 2012:

    100€ Preisunterschied wegen läppischen 8GB mehr Speicher?!
    Und das mit der Reader-Funktion für 7″ Pads halte ich rein für ein Verkaufsargument. 1.aus den gleichen Gründen wie Peter schon ansprach und das wird auch der screen des ipad mini nicht ändern, das eInk um Längen Augenfreundlicher bleibt und 2. kommen mit einem multifunktionalen Pad nur unnötige Ablenkungen auf. Niemand der ernsthaft Bücher liest wird das wohl auf nem Tablet tun ;)

    Antworten 
  •  senso sagte am 15. Oktober 2012:

    was ich klasse finde, ist die tatsache, dass apple endlich noch einmal dem design des ipad angenommen zu haben scheint. wie man auf den bildern erkennen kann scheint das gehäuse des ipad mini etwas gerundeter zu sein. jeder der ein ipad 2 oder das neue ipad für einen längeren zeitraum in der hand hält, wird feststellen, wie unangenehm scharf die kanten auf dauer sind. das original ipad lässt sich viel besser über einen längeren zeitraum halten, da es nicht so spitz ist. mit dem ipad mini wird apple scheinbar der ersten anforderung an ein ‘handheld’ also endlich wieder besser gerecht…

    hoffentlich kommt es so!

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