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Veröffentlicht am  16.10.12, 15:33 Uhr von  Alexander Trust

Flickr-Apps für iPhone und iPad werden von Apple derzeit nicht akzeptiert

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Apple hat in der letzten Woche die App eines Entwicklers für iPhone und iPad zurückgewiesen, weil sie gegen Regel 11.13 der Entwickler-Richtlinie verstößt. Die Flickr-App bot bei der Authentifizierung einen externen Link zu einem Bezahlvorgang an.

Charlie Sorrel beschreibt Regel 11.13 sarkastisch in Shakespeare-Englisch in etwa so, dass Apple keine geldwerten Transaktionen zulässt innerhalb von Apps, an denen es nicht selbst mitverdienen kann (“thou shalt not offer subscription purchases from your app without Apple getting its cut”). Der Kollege von Cult of Mac weist auf eine Flickr-App von Entwickler “Kyle” hin, der sich in den Yahoo Groups zu diesem Thema äußerte.

“We had another report last week about the same problem and we are currently working on a solution on our end, which will be in compliance with Apple guidelines. We are planning on rolling out that change early next week. Once those changes are live in production you should be able to resubmit your app for review without code changes on your side.”
Sergey Morozov (13.10.2012)

Sony

Flickr Pro

Der Authentifizierungsdialog für Flickr, der von Yahoo als Webseite zur Verfügung gestellt wird, bietet einen Link zum Abo eines Flickr-Pro-Accounts an. Klickt man diesen an, wird Mobile Safari geöffnet und an der Transaktion, die dann stattfindet, verdient Apple nicht mit.

Yahoo sei aber bereits dabei, eine Lösung zu entwerfen, die mit den Richtlinien Apples konform sei. Dies hatte man “Kyle” mitgeteilt. Schon in der Vor-Vorwoche habe Yahoo einen ähnlichen Hinweis eines Entwicklers erthalten. Die Änderungen sollten Anfang dieser Woche veröffentlicht werden. Der Entwickler könnte dann seine App noch einmal einreichen, ohne Veränderungen am Code durchführen zu müssen, wies Flickr-Mitarbeiter Sergey Mozorov ihn in den Yahoo Groups darauf hin.

Im Mai dieses Jahres gab es bereits ähnliche Meldungen über Dropbox-Apps, die aus demselben Grund von Apple abgewiesen worden waren.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  maultier sagte am 16. Oktober 2012:

    das ist kein shakespeare englisch sondern die englische übersetzung der “du sollst nicht…” phrasen in den 10 Geboten.

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  •  at sagte am 16. Oktober 2012:

    @maultier: Natürlich ist das Shakespeare-Englisch und mit Shakespeare-Englisch meine ich das aus der Zeit von Shakespeare. Die haben damals alle so geschrieben und in manchen Orten Englands, Schottlands oder Irlands wird diese Sprache teils heute noch konserviert, aber nur mehr so ähnlich wie Platt bei uns.

    Übrigens: Die 10 Gebote gibt es auch in anderen moderneren Übersetzungen und vielleicht sogar in noch älteren. Aber die Übersetzung von Bibeltexten hat erst um diese Zeit begonnen. Davor war es verbrämt, und alles wurde in Latein oder Griechisch unternommen, der Sprache der Gelehrten. Schriftsprache und Literatur hat sich in vielen Ländern zu dieser Zeit erst entwickelt.

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  •  MatzeLoCal sagte am 16. Oktober 2012:

    Ich wollte auch gerade schreiben was @maultier sagte.. und nein, es ist kein Shakespeare-English sondern an die zehn Gebote angelehnt. Beispiel: “Thou shalt not make unto thee any graven image, or any likeness of any thing that is in heaven above, or that is in the earth beneath, or that is in the water under the earth:” Wenn es es dabei um das Alter der Sprache gehen soll…. die Übersetzung der 10. Gebote ins Englische geschah auch lange bevor Shakespeare lebte.

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  •  at sagte am 16. Oktober 2012:

    @MatzeLoCal: Wenn ihr die Anspielung meint, vielleicht. Was ihr nur außer Acht lasst, und vielleicht auch nicht wisst, ist, dass die Zeilen, die ihr zitiert aus der Übersetzung der King James Version stammen, die 1604 begann und 1611 endete. Wann hat Shakespeare noch mal gelebt? Huch… 1564 bis 1616.

    Die Leute im Mittelalter waren dumm, oder halt zumindest nicht literalisiert. Die Landessprachen in schriftlicher Form wurden erst im Spätmittelalter und weit danach eingerichtet. Davor gab es die Kleriker, die Latein und Griechisch konnten. Der Pöbel hat sich nur oral verständigt. Geschrieben wurde damals nix. Also so etwas haben wir im Grundstudium der Sprachwissenschaft schon noch mitbekommen.

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  •  Karl sagte am 16. Oktober 2012:

    peinlich … für Apple.

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