Veröffentlicht am 18.10.12, 20:35 Uhr von at
Entwickler Tapbots hat sein Twitter-Tool Tweetbot seit heute in einer Version für Mac OS X im Mac App Store veröffentlicht. Der Preis könnte Fans der Kostenlos-Kultur ein wenig erschrecken.
Die Meldung darüber, dass Tapbots das Twitter-Tool Tweetbot* bereit an Apples zur Überprüfung geschickt hat, ist keine zwei Wochen alt. Seit heute kann man Tweetbot dann endlich in der Vollversion für Mac OS X kaufen. Doch Obacht, die Entwickler geben an, dass mindestens OS X 10.7.4 zum Ausführen des Tools benötigt wird. Wer nicht weiß, welche OS-Version er hat, der sollte auf dem Desktop oben links in der Menüleiste auf das Apfel-Symbol klicken (oder an einer andere Stelle, wenn man die Position der Menüleiste verändert hat).
Tweetbot für Mac bietet ansonsten Support für das Notification Center in OS X Mountain Lion. Nutzer können mehrere Timelines und deren Accounts verwalten, allerdings muss man immer zwischen einer davon wählen, die schließlich die Haupt-Timeline ist.
Besitzer des MacBook Pro Retina werden sich über die Unterstützung der hochauflösenden Grafiken freuen. Zudem lassen sich Nachrichten anhand von Filtern sortieren, Wörter und Nutzer blocken.
Last but not least kann man die Timeline-Position (also die letzte gelesen Nachricht) mit den Tweetbot-Apps auf iPhone und iPad synchronisieren.
Tweetbot für Mac kostet derzeit 15,99 Euro.
Vor einigen Monaten gab es die erste Alpha-Version von Tweetbot für Mac noch für jeden frei verfügbar auf der Homepage des Herstellers zum Herunterladen. In der Folge wurden einige Updates veröffentlicht. Als es dann daran gehen sollte, eine Beta-Version zu veröffentlichen, wurde wegen der Umstellungen seitens Twitter an seiner API die Beta gezwungenermaßen zur Closed Beta. Version 0.8 war die letzte vor der heutigen Veröffentlichung im Mac App Store. Diese ist nicht mehr funktionstüchtig.
* = Affiliate.
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Tags: Mac App Store, Mac OS X, Tapbots, Tweetbot, Twitter
7 Kommentar(e) bisher
Ich liebe Tweetbot auf dem iPad und dem iPhone. Aber 16 Euro für die Mac.app? Ne beim besten willen nicht. Da nutze ich einfach die letzte Beta so lange es geht. Hätten sie 4, 5 oder 6 Euro angesetzt, OK, aber keine 16. Ne sorry.
Da kann ich auch die ganzen AppStore Kommentare nicht verstehe.
Die letzte Beta wurde deaktiviert. Wenn du sie startest, dann beendet sich das Programm mit dem Hinweis selbst, dass es nicht mehr gültig ist.
Weiß jemand, ob Tweetbot für Mac wie für iPad und iPhone auch mehrere Kontos unterstützt? Dies wurde in der vorvorletzten Beta (oder früher) plötzlich deaktiviert. Mit nur einem Konto ist für mich kein Twitterclient nutzbar.
Hallo Dirk. Ja, das funktioniert. Ich verwalte darüber derzeit 7 Accounts und muss gestehen, dass ich so viel Geld ausgegeben habe, es aber auch von der Steuer absetzen kann.
Also momentan scheint die 0.8.1 noch zu funktionieren.
Ich persönlich finde den Preis für Tweetbot hoch, aber gerechtfertigt. Denn gerade durch das merkwürdige Agieren von Twitter ist nun das passiert, was niemand jemals für möglich gehalten hat. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo eine Software zwar nicht begrenzt vorhanden, aber nur begrenzt einsetzbar ist. Dadurch, dass Tapbots fast ein Jahr daran entwickelt hat, müssen sie auch sehen, wie sie ihr Geld wieder reinbekommen.
Ich denke auch, ein Großteil ist von iOS-Preisen ausgegangen und da sind 16 Euro schon recht viel. Wenn man sich andere nützliche Software anschaut, dann befinden diese sich preislich in einem ähnlichen Rahmen.
@Weidekaiser: Hm, vielleicht hab ich vergessen die 0.8.1 zu installieren. Aber die Version, die ich drauf habe/hatte, geht bei mir nicht mehr. Vielleicht war’s die 0.8, aber “Beta” war sie schon.
Alle, die sich über den Preis beschweren, sollten erstmal nachdenken!
Tapbots haben den Preis nicht so hoch gelegt, um viel Geld zu kassieren, sondern weil Twitter nicht erlaubt, dass eine App mehr als 200000 Kunden hat. Wäre Tweetbot jetzt günstiger, wäre die Grenze schnell erreicht und keine neuen Kunden könnten Tweetbot mehr kaufen!
@Macnotes Ich fände es gut, wenn bei der Umfrage auch noch “Nein, das ist eine gute Lösung wegen der Beschränkungen bei Twitter” zur Auswahl stünde ;).
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