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Veröffentlicht am  2.11.12, 15:00 Uhr von  Alexander Trust

Apples richterlich angeordnete Werbung im Fall Samsung zunächst im Guardian

Anzeige von Apple im Guardian mit Entschuldigung bei Samsung Electronics Anzeige von Apple im Guardian mit Entschuldigung bei Samsung Electronics

Ein Gericht in Großbritannien hatte in einem Fall der Revision gegen Apple entschieden und ordnete im Gegenteil sogar an, dass der Hersteller aus Cupertino sich öffentlich entschuldigen müsse. Zu geschehen hat dies auch in Form von Zeitungsanzeigen, von denen nun die erste im Guardian erschien.

Auf Seite 5 in der aktuellen Ausgabe des Guardian wurde irgendwo im unteren Teil eine sehr schlichte Textanzeige geschaltet, darauf weist Gary Cutlack von Gizmodo UK hin. Der Satz der Textur ist relativ gleichförmig, es sind keine Absätze oder Einheiten zu erkennen.
Der Inhalt ist zudem relativ unspezifisch gehalten. Überschrieben ist die Anzeige mit dem Hinweis “Advertisment” und im Fließtext heißt es lediglich, dass die von Samsung Electronics in Großbritannien veröffentlichten Versionen Galaxy Tab 10.1, 8.9 und 7.7 nicht gegen das Design-Patent mit der Nr. 0000181607-0001 verstößt. Es wird dann der URL zu dem Volltext der richterlichen Entscheidung abgedruckt und erklärt, dass die Entscheidung innerhalb der EU Gültigkeit habe (vgl. Artikelbild). Im ganzen Anzeigentext fällt nicht einmal das Wort iPad*, denn wegen des Tablets hatte Apple den Kampf vor Gericht überhaupt erst angezettelt.

* = Affiliate.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Lina Baranauskiene sagte am 3. November 2012: Antworten 
  •  Michael sagte am 3. November 2012:

    Kommentar zu Das Wort zum Samstag: Steve Ballmer ruhigstellen und den Ball flach halten:
    Ich bin sprachlos. Wie kann ein Autor sich von (nicht unfreundlichen) Kommentaren so auf die Palme bringen lassen? Auf Meinungsäußerungen mit unter 200 Zeichen folgen beleidigende Rechtfertigungen des Autors um die 1000 Zeichen mit Pöbeleien wie „Bla bla bla. Als ob wir uns von dir vorschreiben lassen, was wir veröffentlichen.“ Und als wenn das noch nicht schlimm genug wäre, folgt eine als Blogbeitrag getarnte Hatemail, in der alle Kommentare, die dem Autor nicht passen noch einmal öffentlich an den Pranger gestellt werden. „Die werden schon sehen, was sie davon haben. Das machen die nie wieder“ scheint sich der Autor gedacht zu haben.
    Was für ein kindisches und unprofessionelles Verhalten!
    Unter anderem wird bemängelt, dass Kritiker sich ja nicht auf eine ausgeschriebene Autorenstelle gemeldet hätten – wie bitte? Ich finde die Qualität eurer Texte meistens schlecht, muss ich jetzt deshalb bei euch arbeiten und mich um Satzbau und Rechtschreibung kümmern?

    Etwas mehr Gelassenheit stünde eurer Redaktion ganz gut. Persönliche Kleinkriege gehören absolut nicht in technische News-Seite. Egal ob Windows oder Mac.

    Das Ausschalten der Kommentarfunktion zum Beitrag Das Wort zum Samstag: Steve Ballmer ruhigstellen und den Ball flach halten ist bei so vielen persönlichen Angriffen im Text eine Frechheit.

    Antworten 

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