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Veröffentlicht am  2.11.12, 17:10 Uhr von  Alexander Trust

Teardown: iPad mini auseinandergenommen

iPad mini auseinandergenommen, Foto: iFixit iPad mini auseinandergenommen, Foto: iFixit

7,9 Zoll misst das Touchscreen des neuen iPad mini, das Medienberichten vom ersten Verkaufstag zufolge vor allem in Asien weggeht wie warme Semmeln und im Westen eher zögerlich aufgenommen wird. Die Bastler von iFixit haben das neue Mini-Tablet aus dem Hause Apple auseinandergenommen. Die Innereien sind wenig spannend.

Sorge um Akku

Das iPad mini, so beschreiben es die Bastler von iFixit, wird bei regelmäßigem Gebrauch über eine Lebensspanne von zwei bis drei Jahren nicht hinauskommen, ähnlich wie das iPad auch. Es sei denn, man würde die Batterie regelmäßig auswechseln. Apple selbst verlangt dafür allerdings einen ordentlichen Batzen Geld (99 USD). Es sei allerdings unklar, wie oft man den Akku des iPad mini tatsächlich wieder aufladen können. Denn Apple hätte anders als beim iPhone oder iPad (noch) nicht notiert, wie oft man die Batterie wieder aufladen könne. Beim iPad seien es 1000 Ladevorgänge, beim iPhone 400.
Bei iFixit würde man aus diesem Grund versuchen, besonders effektive Vorgehensweisen beim Batterietausch herauszufinden. Bei der angesprochenen Batterie handelt es sich um eine einzige große Zelle mit 16,5 Wh Leistung.

“Apple wasn’t joking about “mini”; this iPad contains some of the smallest screws we have ever seen!”

iFixit

Schrauben gut versteckt

Trotz anders lautender Beschreibung bei Amazon habe das iPad mini Stereolautsprecher. Um außerdem alle Schrauben zu finden, habe man Detektivarbeit leisten müssen, weil manche von ihnen relativ versteckt, unter Abdeckplatten oder in Spalten angebracht waren. Zudem seien sie besonders klein. Die Bastler protokollieren, dass es sich um einige der kleinsten Schrauben handele, die sie jemals zu Gesicht bekommen hätten.
Ferner sei die gelaserte Seriennummer nur relativ schwer erkennbar gewesen.

Komponenten

Weiterhin sind im iPad mini eine Apple A5-CPU verbaut, derselbe, der im iPod touch der 5ten Generation zum Einsatz kommt. Ebenso sind 512 MB RAM verbaut. Der WLAN-Chip stammt von Murata (339S0171) und soll derselbe sein wie im iPhone 5. Auch ist ein Broadcom BCM5976 verbaut, der den Touchscreen kontrolliert und 16 GB NAND Flash-Speicher von Hynix (H2JTDG8UD2MBR).

Display-Controller von Samsung

Trotz anders lautender Medienberichte fanden die Bastler im iPad mini Bauteile von Samsung. Darunter auch einen Display-Controller. Allerdings konnte man nicht genau ausmachen, ob auch das Display selbst von Samsung stamme, zudem könnte es sein, dass Apple in verschiedenen Serien unterschiedliche Bauteile verwendet, da auch AU Optronics und LG Displays für Apples Mini-Tablet produzieren.

Reparatur-Punkte 2 von 10

Apples iPad mini ist kein Vorzeige-Objekt, wenn es um die Reparierbarkeit geht. Der Touchscreen ist an das Gehäuse geklebt, die Batterie ist ebenfalls festgeklebt, genauso wie das Logic Board mit seinen Komponenten. Der Kopfhörer-Anschluss ist verklebt. Die einzig gute Nachricht sei, dass das LCD nicht mit der Glasfront verklebt sei. Diese könnte bei einem Glasbruch einiges an Reparaturkosten sparen.

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