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Veröffentlicht am  4.11.12, 21:26 Uhr von  Alexander Trust

Super Monkey Ball: Banana Splitz

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Super Monkey Ball: Banana Splitz – Ein Affe, der in einer Kugel zu einem Ziel rollt und dabei Bananen einsammelt. So lässt sich das Spiel kurz und prägnant beschreiben. Doch reicht so ein super simples Spielkonzept wirklich aus, um die breite Masse zu begeistern? Wir haben es getestet und haben eine klare Antwort: Nein. Wieso und warum erfahrt ihr in diesem Review.

 

Rollende Affen und einzusammelnde Banen – Wieso?

Als das erste Mal der Startscreen schien, war der erste Eindruck, dass es simpel und wenig durchdacht aussieht. Drei sehr große, gleich aussehende Kacheln erscheinen. Dort könnt ihr zwischen Single-Player, Online-Multiplayer und Rekorde auswählen.Fangen wir beim Single-Player an: Euch stehen in diesem Modus 2 verschiedene Spielmodi zur Verfügung: Zum einen wäre das das klassische Monkey Ball und das andere ist der Party Modus.Gut, gehen wir mal auf Monkey Ball und lassen uns überraschen. Ein paar neue Menüs klappen auf und das müssen wir erstmal verdauen. Abenteuer, Üben, Wiederholung und Bearbeiten können wir nun auswählen.Das erste was uns beim Testen des Abenteuer-Modus aufgefallen ist, war, dass wir einfach so ins kalte Wasser geworfen wurden. Anstatt mit einem Tutorial begrüßt zu werden, ging es direkt los. Etwas verwirrt davon, wurde dies jedoch wenige Sekunden später geklärt: Das Spielprinzip ist so simpel, dass man keine Einführung brauch. Doch was wirklich stört ist die Tatsache, dass es keine Story gibt. Ganz trocken wählt man seinen Affen aus und spielt drauf los. Bumm. Klar, dass man dann schon eine ungefähre Ahnung hat, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Aber weiter im Programm. Die Level sind teilweise schön gestaltet und bieten einen moderaten Schwierigkeitsgrad, der konstant mit jeder neuen Welt zunimmt. Das ist uns sehr positiv ausgefallen, denn die Level werden nach einer Zeit sehr knifflig und herausfordernd. Auch ein Pluspunkt ist, dass das Gyro-System der PS Vita zur Geltung kommt. Zwar ist die Steuerung teilweise etwas unpräzise, aber im Ganzen gesehen ist die Einbindung sehr gelungen. Die andere Option ist der linke Analog-Stick, welche unserer Meinung nach besser funktioniert. Der Üben-Modus ist quasi der Abenteuer-Modus, nur könnt ihr dort alle Level üben und euren Weg zum perfekten Run optimieren. Bei den Wiederholungen könnt ihr euch die Runs anschauen, die ihr zuvor gespeichert habt. Bearbeiten – verspricht an sich pure Kreativität, doch das ist nicht der Fall. Anstatt, dass ihr selber eure eigenen Levels bauen könnt, müsst ihr euer PS Vita-System schütteln, um so ein zufällig generiertes Level zu erzeugen. Genauso eine Enttäuschung ist das Herunterladen. Ihr könnt nur Level, die Freunde von euch gemacht haben herunterladen, nicht die von der ganzen Community. Der Party-Modus bietet 8 Minispiele. Die sind sehr schön gemacht und machen auch Spaß, aber da es nur Minispiele sind, sind diese nur für zwischendurch. Zurück im Hauptmenü geht es jetzt zum Mehrspieler-Modus. Ihr könnt entweder das PS Vita-System abwechselnd bedienen und so mit Freunden spielen, oder ihr könnt mit einem Freund lokal über Ad-Hoc spielen, falls er das Spiel und ein eigenes System besitzt, oder ihr könnt weltweit Online spielen. Als nächstes müsst ihr auswählen, ob ihr selber einen eigenen Raum erstellt und somit zu einem Host werdet oder ob ihr einen Raum betretet. Wir konnten leider aus Mangel an Räumen und an Interesse von anderen Spielern diesen Modus nicht testen. Eine sehr lästige Eigenart des Spiels ist es, andauernd speichern zu wollen. Jetzt kann man entgegenhalten, gut, dass machen andere Spiele auch, aber Monkey Ball: Banana Splitz fordert euch jedes Mal auf und das müsst ihr jedes Mal mit ja oder nein bestätigen. Das hätte man definitiv besser machen können. Außerdem sind die Ladezeiten doch etwas lang, was bei längerem Spielen ein wenig nervt.

 

Grafik und Audio

Die Grafik ist schön, vor allem das Leveldesign. Schöne animierte Grafiken begleiten euch stets auf dem Weg zum Ziel. In dem einen Level gibt es Knetaffen, in anderen schön animierte Palmen. Das Spiel läuft flüssig ohne irgendwelche Lags. Die knalligen Farben und die sehr passend ausgewählte Musik, erzeugen eine arcadige Atmosphäre. Dafür gibt es Plusplunkte.

 

Fazit

Super Monkey Ball: Banana Splitz ist nicht wirklich ein Must-Have-Titel, aber auf jedenfall ein Nischen-Titel. Jeder, der die Vorgänger der Super Monkey Ball-Reihe genossen hat, der wird von diesem Titel auch nicht erreicht. Die Grafik ist sehr schön knallig bunt, im Gegensatz zur die Tilt-Steuerung ,und die Strecken sind wirklich herausfordernd, denn je mehr man spielt und desto höher kann man die Messlatte legen. Nett gemeint sind auch die Minispiele, die im Endeffekt aber keinen Mehrwert bringen und der Online-Modus, der durchaus überzeugen kann, wenn man wirklich von dem Spiel angetan ist. Wem das Spiel also schon früher gefallen hat, wird auch von diesem Titel nicht enttäuscht werden.

 

[gameinfo title=”Game Info” game_name=”Super Monkey Ball: Banana Splitz” developers=”SEGA” publishers=”SEGA” platforms=”PlayStation Vita” genres=”Geschicklichkeit” release_date=”26.10.2012″]

 

 

 

 

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