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Veröffentlicht am  12.11.12, 20:39 Uhr von  

Hochrangige Apple-Mitarbeiter verkaufen Aktien im Millionen-Wert

iPad mini iPad mini

Aus Unterlagen der US-Borsenaufsicht geht hervor, dass in der letzten Woche hochrangige Apple-Mitarbeiter Aktien des iPhone- und iPad-Herstellers aus Cupertino zu Geld gemacht haben, und zwar im großen Stil.

Die SEC oder “Securities and Exchange Commission” in den USA, also die Börsenaufsicht des Landes, hat aktuell Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass in der vergangenen Woche unter anderem ein Top-Anwalt aus dem Hause Apple seine Aktien des Unternehmens versilbert hat.

Millionen Dollar für Anwalt und Vorstandsmitglied

Die Kollegen von AppleInsider weisen darauf hin, dass Apples Top-Anwalt, Bruce Sewell, und das Vorstandsmitglied Arthur Levinson Aktien des Unternehmens für Millionen US-Dollar verkauft haben.

Letzen Donnerstag soll der Anwalt Sewell zwei Chargen zu unterschiedlichen Kursen verkauft haben. 2438 Aktien gingen zum Preis von 549 USD über den Tisch, weitere 2700 hat er zum Preis von knapp 550 USD veräußert. In Summe hat Sewell entsprechend mehr als 2,8 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.
Das soll allerdings nicht das größte Transfergeschäft von Sewell gewesen sein. Denn schon am 1. November hatte Sewell den Informationen zufolge Aktien zum Kurs von 600 US-Dollar im Wert von mehr als 3 Millionen USD verkauft.

Ebenfalls letzten Donnerstag hat das Vorstandsmitglied Arthur Levinson 7500 Aktien zum Preis von 560,65 USD im Wert von mehr als 4,2 Millionen US-Dollar veräußert. Er war erst im letzten Jahr auf den Posten berufen worden.

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 2 Kommentar(e) bisher

  •  Esszed sagte am 13. November 2012:

    Ist wie bei Facebook, die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
    Und wenn wir von hochrangigen Mitarbeitern sprechen, dann sind’s sicher keine mit Geldnöten, sondern mit Insiderwissen.

    Antworten 
    •  at sagte am 13. November 2012:

      Das könnte man annehmen. Der Verdacht drängt sich irgendwo auf. Ich bin da aber skeptisch. Gerade weil diese Aktienverkäufe durch Mitarbeiter durch die Börsenaufsicht öffentlich gemacht werden. Was anderes wäre es, wenn sie es unbemerkt täten. Vielleicht wollte der Anwalt sich eine schöne Villa leisten und sein eigentliches Gehalt fällt niedriger aus, weil er über die Jahre Aktien-Optionen wahrgenommen hat oder teils in Form von Anteilsscheinen bezahlt wurde. Das kann ich spontan nicht beurteilen und dürfte sicherlich auch nicht so einfach rauszufinden sein, weil niemand solche Details über seine Arbeitsverträge öffentlich machen muss.

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