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Veröffentlicht am  5.12.12, 11:56 Uhr von  

“Computer Bild Spiele” mit Relaunch (nicht mehr zu retten)

Borderlands Game of the Year Edition Borderlands Game of the Year Edition

Medienberichten zufolge plant der Axel Springer Verlag für sein Printerzeugnis “Computer Bild Spiele” einen Relaunch weil die Nutzer mehr und mehr die Flucht ergreifen. Die Auflagenstärke wurde binnen eines Jahres abermals um ein Drittel reduziert.

Weniger als 150.000 Exemplare werden derzeit noch von der Computer Bild Spiele verkauft. Für den Axel Springer Verlag ist es Zeit, da Konzept der Zeitschrift zu verändern, wird seitens DWDL berichtet. Im Jahr 2004 konnte Springer noch rund 665.000 Exemplare absetzen.

Zukünftig will man nur noch den Mainstream bedienen und Spiele thematisieren, die sowieso in aller Munde sind. Bei Springer formuliert man dies naturgemäß etwas anders, schreibt man doch, man wolle sich auf “die relevantesten Spiele” konzentrieren, heißt es bei DWDL.

Andere Themen sollen zudem mehr als Geschichten verkauft werden. Beispielsweise plant man prominente Gaming-Fans im Magazin vorzustellen, und “Geschichten aus dem echten Leben” vorstellen.

Vier Ressorts bleiben erhalten, neben News sind diese die Rubriken Tests, Community und Interaktiv. Test wurden überarbeitet und erhalten wie schon beim Remake der “Computer Bild” den “Drei-Punkte-Test”.

Natürlich versucht man bei Springer den Auflagenschwund, ähnlich wie die Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs es tun, durch einen Preisaufschlag zu kompensieren. Statt ehemals 3,50 Euro kostet die Silber-Edition fortan 3,80 Euro und die Gold-Edition wird ebenfalls um 30 Cent im Preis angehoben.

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 6 Kommentar(e) bisher

  •  Sven Seiffert sagte am 5. Dezember 2012:

    Ich schau mir lieber trailer und gameplay auf youtube an, das geht jederzeit, kostet kein geld und ich habe einen viel besseren eindruck.

  •  Herr K. sagte am 6. Dezember 2012:

    Es wäre schön, wenn man sich hier ab und zu den einen oder anderen flapsigen Kommentar auf Basis von Scheinwissen sparen könnte.
    Mitnichten wendet der Springer-Verlag hier ein aus dem öffentlichen Nahverkehr bekanntes Prinzip an. Vielmehr steigen die Nutzerzahlen des öffentlichen Nahverkehrs seit mehreren Jahren konstant an. Preissteigerungen in diesem Bereich sind auf steigende Energiekosten sowie die Rückführung der Förderung durch Steuermittel zurückzuführen, nicht jedoch auf sinkende Nutzerzahlen.
    Ordentliche Recherche wäre natürlich auch eine Alternative.

    •  at sagte am 6. Dezember 2012:

      Ich schlage Sie für die Rolle des Hauptmann von Köpenick vor. Bravo!

      P.S.: Die Deutsche Bahn scheint als Großkunde gar nicht von steigenden Energiepreise betroffen gewesen zu sein, munkelt die dt. Politik. Schon komisch.

  •  XPert sagte am 6. Dezember 2012:

    Eventuell ist bei den öffentlichen Verkehrsmitteln auch der negative Einfluss von Monopolen ein Grund.
    Hat nichts zu dem Thema zu tun, aber wenn ich sehe wie jemand ÖPNV verteidigt muss ich sofort dagegen vorgehen. :D

  •  Cicero sagte am 8. Dezember 2012:

    Oh, Herr Trust kann wieder mal mit Kritik nicht umgehen. Immer wieder unterhaltsam.

    •  at sagte am 8. Dezember 2012:

      Ja ist schon Recht, Cicero. So “bla bla, nein das stimmt nicht (warum verrat ich aber nicht, weil ich’s gar nicht weiß)” ist der älteste Bauerntrick der Welt. Aber statistisch gibt es ganz viele Ciceros, die darauf hereinfallen auf Pauschal-Populisten. Das adrett drapierteste Geschwätz bleibt eben nur Geschwätz. Die Guttenbergs und Wulffs dieser Welt – mit denen gehe ich nicht konform. Die können so viel vom Pferd erzählen, wie sie möchten.


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