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Veröffentlicht am  11.12.12, 16:47 Uhr von  kg

FTC: Apple und Google tun zu wenig für die Privatsphäre von Kindern

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Die US-Handelskommission FTC stellt Apples und Googles App Stores an den Pranger: Laut eines aktuellen Berichts achten beide Anbieter zu wenig auf die Privatsphäre von Kindern und liefern Eltern nur wenige Informationen bezüglich der Sammlung und Übertragung von Daten über Kinder-Anwendungen.

Die FTC-Studie (PDF-Download) ist ein Folgeartikel zu der Studie “Mobile Anwendungen für Kinder” aus dem Februar, in dem Bedenken über die fehlenden Informationen der Entwickler zu Privatsphäre und den interaktiven Inhalten in Apps für Kinder geäußert wurden.

Laut der Studie enthielten die untersuchten Kinder-Apps interaktive Funktionen oder teilten die gesammelten Informationen mit Drittanbietern, die Entwickler wiesen in den App-Beschreibungen darauf aber nicht hin, weder in Apples App Store noch im Android Market von Google.

Laut Wall Street Journal schickten rund 60% von 400 beliebig ausgewählten Apps vertrauliche Gerätedaten an Entwickler, Werbenetzwerke und Analyse-Unternehmen. Nur 20 Prozent dieser Apps wiesen darauf in den App-Beschreibungen hin, 11 Prozent übermittelten tatsächlich Daten, die anderen 9 Prozent nicht.

Ähnliche Werte gab es bei Apps, in deren Beschreibung nicht auf interaktive Inhalte wie Werbung oder Links zu Social Networks hingewiesen wurde: 58 Prozent enthielten In-App-Werbung, 22 Prozent enthielten eingebettete Links zu sozialen Netzwerken.

The results of the survey are disappointing. Industry appears to have made little or noprogress in improving its disclosures since the first kids’ app survey was conducted, and the new survey confirms that undisclosed sharing is occurring on a frequent basis.

Apple und Google wurden in dem Bericht als “Hüter” der Stores bezeichnet, deren Aufgabe auch darin besteht, ein Auge darauf zu haben, was in App Store und Android Store angeboten wird. Laut FTC könnten beide Firmen mehr tun, um sicherzustellen, dass Eltern ausreichende Informationen über die Apps erhalten, die sie für ihre Kinder herunterladen.

We haven’t seen any progress when it comes to making sure parents have the information they need to make informed choices about apps for their kids. All of the companies in the mobile app space, especially the gatekeepers of the app stores, need to do a better job.

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