: 27. Dezember 2012,

Apple und Sharp: Bald IGZO-Displays in iOS-Geräten?

iPad 3
iPad 3

Vertreter von Apple und dem japanischen Elektronikhersteller Sharp sollen zurzeit in Verhandlungen über die künftige Zusammenarbeit in der Displayfertigung stecken. Konkret geht es um die IGZO-Technologie, die gegenüber den bisher verwendeten Displays eine Reihe von Vorteilen bietet.

In der Vergangenheit war bereits viel über den Verbau der IGZO (Indium Gallium Zinkoxid, nach dem Halbleitermaterial)-Displays in iPhones und iPads spekuliert worden, zuletzt hatten Experten die neuen Panels im iPad mini erwartet, nachdem Apple Samsung als Lieferant den Rücken gekehrt und die Produktionsaufträge für kommende Geräte an die Konkurrenz von LG und Sharp vergeben hatte.

IGZO-Displays sind in erster Linie echte Energiesparer: Hätte das iPad mini die neue Technologie spendiert bekommen, wäre Berichten zufolge die Akkulaufzeit bis auf das doppelte angestiegen. Das hätte in jedem Fall über zehn Stunden Betriebszeit für das neue Tablet bedeutet.
Zudem benötigen IGZO-Panels einen deutlich schmaleren Rand als vergleichbarer Bildschirme, sie sind flacher und die mögliche Pixeldichte deutlich höher.
Aus der Sicht von Sharp könnten sich die Displays bei den für Apple üblichen Verkaufsmargen der iPad-Reihe schnell als Retter in der Not erweisen: Der Hersteller kämpft seit längerem mit finanziellen Problemen und könnte durch den Verkauf großer Mengen an IGZO-Panels wieder auf den Weg in die schwarzen Zahlen gelangen.

Während es also bereits Spekulationen über die Abmessungen und die Displays der kommenden Generation des iPad und des iPad mini gibt, hätten wir hier genau die Technologie, die es braucht, um das ganze mit harten Daten zu unterfüttern. Durch IGZO-Displays könnten die nächsten iPads deutlich schmaler und leichter werden, dabei aber eine noch höhere Genauigkeit bei der Bedienung aufweisen und gleichzeitlich eine deutlich längere Akkulaufzeit erhalten.



Apple und Sharp: Bald IGZO-Displays in iOS-Geräten?
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