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Veröffentlicht am  4.01.13, 20:56 Uhr von  

Netbook-Hersteller: Aufgabe wegen iPad und MacBook Air

Asus Eee PC Asus Eee PC

Die beiden letzten Netbook-Hersteller Acer und Asus sollen sich wegen des Erfolges von iPad und MacBook Air dazu entschlossen haben, ihre Netbook-Produktion einzustellen. Nachdem bereits Dell, Samsung oder HP ihre Produktion eingestellt hatten, wird der Netbook-Markt demzufolge noch in diesem Jahr sterben, da keine neuen Modelle mehr in den Verkauf gelangen.

Als Grund für die Aufgabe von Asus und Acer wird Apple angesehen, das den Erfolg der Netbook-Sparte mit iPad und MacBook Air von zwei Seiten eingegrenzt hat. Laut Experten hat Apple erkannt, dass einige Kunden ein günstiges Produkt zum Abrufen von E-Mails oder zum Chatten wünschten, während wiederum andere Kunden ein sehr portables Notebook gesucht haben.

Für beide Ansprüche konnten Netbooks die entsprechenden Vorteile bieten, allerdings auch jeweilige Nachteile. Apple hat das erkannt und mit iPad und MacBook Air* zwei Produkte auf den Markt gebracht, die den Netbooks in den beiden genannten Bereichen jeweils deutlich überlegen gewesen sind. Durch den steigenden Erfolg der Apple-Produkte mussten die Netbook-Hersteller nach und nach ihre Modelle zurückziehen und die Produktion neuer Netbooks einstellen, um Verluste zu vermeiden.

Dass Apple zu Hochzeiten der Netbooks kein eigenes Modell auf den Markt gebracht hat, wird von Experten damit begründet, dass Apple niemals die günstigen Preise der Konkurrenz und die gewünschte Gewinnmarge unter einen Hut bekommen hätte. Mit iPad und MacBook Air hat dies allerdings sehr gut funktioniert, worunter letzten Endes die Netbook-Hersteller bzw. das gesamte Netbook-Segment leiden mussten.

* = Affiliate.

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 5 Kommentar(e) bisher

  •  jolle sagte am 4. Januar 2013:

    Schade. Was ist mit den Lenovo Thinkpad Edge

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  •  trtrekllr sagte am 5. Januar 2013:

    ASUS baut sehr erfolgreich die Transformer pads, dagegen sieht ein Netbook natürlich alt aus…

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  •  Alex sagte am 5. Januar 2013:

    Ein Netbook ist ein Laptop mit Minimalausstattung, hat Windows oder Linux und kostet ca. 300 Euro.
    So etwas kann man nicht Apple Produkten vergleichen. Apple hat nix für 300 Euro im Angebot, selbst ein iPod touch ist teurer!
    Also ist der ganze Artikel ein Vergleich von Äpfel und Birnen!

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    •  Mike sagte am 6. Januar 2013:

      Sorry, Alex,

      Aber die Verkaufszahlen spiegeln Realitäten wieder. Offensichtlich kaufen die Leute Pads und keine Netbooks mehr.
      Insofern ist der Vergleich gerechtfertigt.

      Mike

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    •  at sagte am 6. Januar 2013:

      @Alex: Nur weil du den Namen änderst, bekommst du noch nicht Recht. Es gibt sehr viele Vergleichskriterien, die sowohl iPad als auch MacBook Air zu direkter Konkurrenz machen, nicht nur der Preis. Wenn du natürlich gerne “heute” in einen Katalog eines Online-Shops gucken möchtest, und dort Geräte für unter 300 Euro findest, die vor 2 Jahren deutlich mehr gekostet haben, aber dieselben waren, dann können wir dir natürlich nicht helfen. Nur man muss dann auch nicht mit Leuten diskutieren, die nur das sehen wollen, was sie sehen wollen.

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