: 8. Januar 2013,

Analyst: Apple sollte auf Gewinn verzichten, um Konkurrenzkampf nicht zu verlieren

Wenn es nach Paul Sagawa von Sector & Sovereign Research geht, sollte Apple bei der Preisgestaltung seiner Geräte umdenken. Besonders hat es der Analyst hierbei auf das Smartphone-Segment abgesehen. Wenn die Konkurrenz Boden gutmacht, werde es schwer für Cupertino, die Preise zu halten, so seine These.

Apple verdient beim Verkauf von iPhones nicht schlecht – sogar so gut, dass das iPhone-Segment alleine fast die Hälfte aller Einnahmen ausmacht, zusammen mit dem iPad beinahe drei Viertel. Aber diese Zeiten könnten bald vorbei sein, wenn der Analyst Paul Sagawa von Sector & Sovereign Research Recht behält.

Sagawa sieht die Gefahr, dass sich der Smartphone-Markt weiterentwickelt und dann die Konkurrenz kräftig werden könnte. Mitbewerber können ähnlich gut bei Technik und Software mithalten, heißt es. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass andere bereit sind, auf Teile des Gewinns zu verzichten, um sich damit einen Marktanteil aufzubauen. Wenn der einmal stehe, haben Unternehmen wie Samsung die Möglichkeit, darauf aufzubauen und damit das interessantere Öko-System anzubieten.

Seiner Einschätzung nach ist langfristig die agressive Strategie bezüglich des Preises die erfolgreichere, auch wenn dafür einige Opfer gebracht werden müssen. So müsse investiert werden und man müsse länger warten, um am Ende profitabel agieren zu können.

[via Boy Genius Report]



Analyst: Apple sollte auf Gewinn verzichten, um Konkurrenzkampf nicht zu verlieren
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Zuletzt kommentiert



 4 Kommentar(e) bisher

  •  Thomas Böttiger (8. Januar 2013)

    So wie Nokia beispielsweise. Oder Ericsson. Oder Dell. Oder Compaq. Oder …
    Für den Blödsinn müsste der Mann eigentlich Schmerzensgeld bezahlen.

  •  Mario Reinheimer (8. Januar 2013)

    Die sollten mal zusammen Arbeiten

  •  Thomas (8. Januar 2013)

    „Mitbewerber können ähnlich gut bei [..,] Software mithalten.“

    Das spricht ja für einen exzellent informierten Analysten. Hoffentlich kennt er auch den Unterschied zwischen Hardware und Software. Ein paar Opfer sollte er schon bringen, wenn er langfristig in diesem Job arbeiten möchte.

  •  Anonymous (8. Januar 2013)

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