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Veröffentlicht am  19.01.13, 3:26 Uhr von  Alexander Trust

Wird das neue MEGA(upload) ein Dropbox-Konkurrent mit Verschlüsselung?

MEGA – Dashboard der Beta MEGA - Dashboard der Beta

Megaupload ist Geschichte. Nicht aber der Unternehmer dahinter: Kim Schmitz startet, wenn nichts mehr dazwischen kommt, morgen offiziell seinen neuen Filehosting-Service namens MEGA. Als Slogan hat sich Kim Dotcom “The Privacy Company” überlegt – MEGA könnte, wenn es vom Mainstream angenommen würde, eine verschlüsselte Version von Dropbox werden.

Daten, die Nutzer auf Mega hochladen, werden im Moment des Uploads verschlüsselt. Die Uploader erhalten einen Schlüssel, den sie mit anderen Personen teilen müssen, möchten sie, dass auch fremde Personen Zugriff auf die hochgeladenen Dateien haben.

Verschlüsselung für den Massenmarkt?

Laut Ernesto (TorrentFreak), beabsichtigt Schmitz mit Mega die Verschlüsselung von Dateien der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

“Our easy to use one-click privacy feature will turn encryption into a mass product. We believe within five years half of all Internet traffic will be encrypted with solutions born from our new API”.

Kim Dotcom

Vom Staatsfeind Nummer 1 zum Autoritätsfreund?

Bei Torrentfreak hat man sich die AGB von Mega angesehen. Zum einen werden vom Nutzer diverse Daten über einen Zeitraum gesammelt, wie bei mehr oder weniger jeder Webseite üblich. Dazu zählen auch Logs der Kommunikation, Traffic-Daten, wohl auch Namen und Adresse zwecks Registrierung. IP-Adressen, die verwendet werden, um den Service zu benutzen, werden ebenfalls gespeichert.

Ganz klar kommuniziert in den AGB wird aber, dass man diese Daten jederzeit herausgeben würde, entweder wenn “Autoritäten” die Betreiber von Mega dazu auffordern, oder man die Notwendigkeit dazu sieht.

Schufa auf den Spuren?

Merkwürdig wirkt ebenfalls der Hinweis in den AGB, dass Mega die Informationen des Nutzers zu seiner Kreditwürdigkeit zu jedem Zeitpunkt gegenüber jeder Person mitteilen kann, wenn diese “Schulden eintreiben” mag oder die Kreditwürdigkeit einer Person überprüfen.

50 GB frei Haus

Ansonsten soll der Service wie andere Cloud-Sharing-Dienste wie Box oder Dropbox, Google Drive und Co. funktionieren. 50 GB Speicherplatz gibt es kostenlos. 500 GB Speicherplatz bei 2 TB Traffic im Monat kosten den Nutzer 9,99 US-Dollar.

Das System soll, wenn man von ein paar Inkompatibilitäten unter Browsern absieht, plattformübergreifend funktionieren. Es sind aber beispielsweise Mobile Apps in Planung, die es derzeit noch nicht gibt, Tools zur Synchronisation von Daten über mehrere Computer hinweg und auch die Möglichkeit die Daten à la Google Drive unter Windows als Laufwerk anzulegen.

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