: 21. Januar 2013,

Wird RIM BlackBerry 10 lizenzieren?

BlackBerry 10 im Einsatz, Bild: TechCrunch
BlackBerry 10 im Einsatz, Bild: TechCrunch

Die Welt hat mit dem Vorstandsvorsitzenden von Research in Motion (RIM) Thorsten Heins gesprochen. Dabei kam heraus, dass er durchaus zuversichtlich ist, dass die BlackBerry-Plattform eine Zukunft hat. Besonders mit dem neuen BlackBerry 10 Betriebssystem soll der Grundstein für Wachstum gelegt werden.

RIM, bekannt als Hersteller der BlackBerry-Smartphones, hat seit Januar 2012 einen neuen Chef. Er heißt Thorsten Heins und wurde von der Zeitung Die Welt über die Zukunft seines Unternehmens befragt. Noch sieht es nicht so gut aus für den Vorreiter im Smartphone-Sektor, aber nach Einschätzung von Heins ist das gar nicht so dramatisch, wie es zunächst aussieht.

So sieht Heins kein Problem damit, BlackBerry als vierte Plattform neben iOS, Android und Windows Phone anzubieten. Der Markt sei noch jung und rasant wachsend, weshalb sich erst noch zeigen müsse, wie viele Plattformen für ein ausgewogenes Kräfteverhältnis sorgen. Den Ruf, BlackBerry sei ein Business-Gerät, hält Heins für überholt. In Indonesien, Südafrika oder Großbritannien sei man das Image sogar schon los.

Dass BlackBerry Benutzer verliert und sogar der Umsatz um die Hälfte eingebrochen ist, findet Heins zwar nicht toll, aber relativ gesehen gar nicht mal so dramatisch. Seiner Einschätzung zufolge kommt der Nutzerschwund daher, dass die Geräte schon über ein Jahr alt seien. Bei insgesamt 80 Millionen Anwendern eine Million an die Konkurrenz zu verlieren, sei auch nicht so schlimm. Dennoch sei es höchste Eisenbahn, BlackBerry 10 auf den Markt zu bringen.

Dass die neue Generation so lang auf sich warten ließ, liegt daran, das System zukunftssicher zu gestalten. Die nächsten zehn Jahre wolle man auf diese Plattform setzen. Dabei soll es nicht nur um das Smartphone gehen, sondern viel weitreichender eingesetzt werden, beispielsweise in Autos. In diesem Atemzug erklärt Heins, dass sogar das Lizenzieren der Software im Raum steht, ähnlich wie Microsoft das mit Windows Phone tut. Man müsse jedoch zuvor zeigen, dass die Software ein hinreichend großes Potenzial bietet und die eigenen Versprechungen erfüllen. Die Netzbetreiber, über die die meisten Geräte verkauft werden, seien jedenfalls begeistert von dem Upgrade.



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