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Veröffentlicht am  23.01.13, 11:03 Uhr von  Stefan Keller

Analyst: Apple sollte seine Tonart bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen ändern

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Am heutigen Mittwoch zu später Stunde (unserer Zeit) findet die Bekanntgabe der Quartalszahlen von Apple statt. Geht es nach dem Analyst Chris Whitmore von der Deutschen Bank, ist das Apples Chance, durch eine geschickte Tonart wieder “Magie” zu versprühen.

Chris Whitmore von der Deutschen Bank hat in einer Information an die Investoren bekannt gegeben, dass Apple seiner Meinung nach bei der heutigen Bekanntgabe der Quartalszahlen die Chance hat, wieder marketingstrategischen Boden gut zu machen. Wenn das Unternehmen aus Cupertino beim heute stattfindenden Conference Call bescheidene Töne anspielt, könnte das wieder für gute Stimmung unter den Investoren sorgen und ein wenig an die vergangenen Tage beim Marketing anknüpfen.

Dies sei nötig, findet Whitmore, nach der Produkteinführung des iPhone 5, dem Maps-Debakel und der Tatsache, dass Apple nicht mehr alleine auf dem Markt ist – die Android-Plattform sei schließlich in der Lage, mit 5- und 6-Zoll-Geräten für reichlich Platz auf dem Display zu sorgen. Weiterhin habe Apple keinen ganz so guten Ruf mehr innerhalb der Medien – hier helfe es nur noch, sich nach außen hin bescheidener zu geben.

Akuten Grund zur Besorgnis gebe es indes aber noch nicht. Wie Whitmores eigene Nachforschungen bei Netzbetreibern ergeben haben, herrscht nach wie vor eine gesunde Nachfrage des iPhone 5. Das wird vermutlich auch Tim Cook, CEO von Apple, heute Abend ankündigen. Es ist davon auszugehen, dass Apple die Investoren beim Conference Call darüber aufklärt, wo sich das iPhone 5 am Markt positionieren konnte. Was eher nicht zu erwarten sei, sind Einblicke in kommende Produkte, beispielsweise ein iPad mini mit Retina-Display oder der Apple-Fernseher, von dem schon seit Jahren gesprochen wird.

(via AppleInsider)

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 3 Kommentar(e) bisher

  •  Sascha Wübbena sagte am 23. Januar 2013:

    Ich finde es äußerst schade, dass diese Analysten mit ihren Forderungen und Meinungen den eigentlichen Geist des Unternehmens “Apple” kaputtmachen. Jobs hatte immer wieder betont, dass es nicht um Umsatz und Gewinn geht, sondern um Qualität. Wenn man Apple dazu zwingt, immer schneller, immer neue Produkte auf den Markt zu schmeißen, dann leidet irgendwann die Qualität und vielleicht auf die Sinnhaftigkeit der Produkte. Aber allen scheint es wohl immer nur um Geld zu gehen. Sehr schade, das alles!

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  •  Alexander Trust sagte am 23. Januar 2013:

    Es hat damit angefangen, dass den Aktionären nach Steve Jobs’ Tod eine Dividende gezahlt wurde. Gibst du ihnen einen Finger, wollen sie die ganze Hand.

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  •  George sagte am 23. Januar 2013:

    Qualitätsverlust bei der MACOS ist schon der Fall, statt jedes Jahr neues OS zu präsentieren, sollten die sich lieber wieder mal um einige Bugs kümmern. iOS auf iPad hat auch einige nervige Bugs.

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